Splitter bei DSL ist schon lange out.
Und ja, man konnte bei bei den alten Splitteranschlüssen auch einen eigenen Splitter und einen eigenen NTBA verwenden. Der offizielle passive Netzabschluss ist die 1. TAE. Es gab auch Splitter von anderen Herstellern zu kaufen, z. B.
. Hat nur kaum einer gemacht weil es einfach keinen Sinn machte.
Bei den Glasfaseranschlüssen trickst man gerade, dass sich die Balken biegen. Bei der Telekom hat man das mittlerweile eingesehen und dort geht es jetzt schon relativ problemlos, ein eigenes Endgerät zu verwenden. Alle anderen versuchen immer noch, irgendwie ihr eigenes Glasfasermodem vorzuschreiben und die Ethernetbuchse des ONT als "passiven Netzabschluss" zu deklarieren. Rechtlich gesehen wäre das sogar in Ordnung, den ONT als Providereigentum zu deklarieren. Allerdings müsste man das dann vertraglich irgendwie festhalten, dass Providerhardware im privaten Keller montiert wird, die Stromkosten davon übernommen werden und natürlich auch das Gerät dann durch den Provider entstört wird. Das will aber wiederum keiner.
Ich sehe auch erst einmal keinen Grund, außer das man ein Gerät und kabelweg spart darauf zu bestehen den Konverter nicht zu verwenden.
Jein. Für den Ottonormalnutzer macht das sicherlich nur wenig Sinn, wenn man den Bastelaufwand betrachtet. Nimmt man aber z. B. bei der Telekom den Gigabit-Tarif, so wird plötzlich die Ethernetschnittstelle des ONT zum Flaschenhals weil der Anschluss etwas mehr als das Gigabit liefert. Weiß nicht, ob die neuen ONT, die es seit einigen Monaten gibt, einen größeren Ethernetport haben. Daher macht es in einem solchen Sonderfall dann tatsächlich Sinn, mit der Glasfaser direkt in den Router zu gehen, weil man dann mit viermal Gigabit-LAN den Anschluss an mehrere Endnutzer weiterverteilen kann.