Geplanten Ryzen-Build abklopfen

derderdencomputererfand

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So... Thema ist durch - vielen Dank :)

Hallo Allerseits,

Mein aktueller PC basiert noch auf einer nun fast schon 7 Jahre alten Platform. In dieser Zeit wurde natürlich nach und nach alles mögliche immer mal wieder aktualisiert, aber so langsam ist das nicht mehr sehr sinnhaft. Allerdings wäre es mal wieder an der Zeit, da aktuelle Spiele in WQHD dann doch nur noch nicht mehr alle bei vollen Details flüssig laufen und dies etwas ist, was ich gerne ich der wenigen Zeit, die ich noch zum zocken habe, genießen würde ;-)

Daher bin ich momentan am überlegen, mir eine neue Kiste zu bauen. Klar: Bald kommen neue GPUs, nächstes Jahr neue, bessere Platformen, aber naja - das ist immer so :-D

Ich bitte euch daher, meinen unten stehenden, aktuellen Build-Plan einmal kritisch zu zerpflücken. Folgende Kriterien liegen dem Plan zugrunde:

  • Zukunftsbeständigkeit: Mit meinem aktuellen System bin ich 7 Jahre bei Tausch einzelner Komponenten (hauptsächlich neue Grakas, mehr RAM, schnellere/größere SSDs), wenn nötig, gut hingekommen
  • Gaming-Leistung: WQHD @ Max Details sollte auch in aktuellen Titeln bis auf Ausnahmefälle deutlich über 60 FPS, mit 4xMSAA immer noch deutlich über 40 FPS liegen. Limitierend sollte hierbei die GPU sein.
  • Resourcen: Mehr ist mehr. Ich lasse gerne meine regelmäßig verwendeten Programme und Browser-Tabs alle offen :-D (Standby FTW) - außerdem werde ich keinen Spinning-Rust mehr verbauen!
  • Anwendungs-Leistung: Manchmal nutze ich das System für den Betrieb mehrerer VMs sowie zur Entwicklung oder Medienbearbeitung. Dafür sollten genug Kapazitäten vorhanden sein um nicht ausgebremst zu werden.
  • Emissionen und Wertigkeit: Das Ding soll nicht unnötig laut sein und klappern soll auch nix!

Vor diesem Hintergrund nun der aktuelle Build-Plan mit bitte um etwaige Verbesserungsvorschläge oder Konfigurationsalternativen (jeweils bitte mit Begründung). Vielen Dank schon einmal im Voraus!!!

CPU:
RAM:
MB:
GPU:
SSD:
CPU-Kühler:
FAN: 3x (als Ersatz für die beim CPU-Kühler mitgelieferten)
FAN: (als Ersatz für den mitgelieferten Gehäuselüfter)
CASE:
PSU:
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du PCI-Geräte an die VMs durchleiten willst lohnene sich ein paar hundert € mehr für Threadripper. Die haben 64PCIe Lanes. Ryzen nur 24. Was die Anzahl der IOMMU Gruppen/Optionen natürlich stark limitiert.

Edit:
Wären halt wenn ich gerade nichts wichtiges übersehe "nur" ~300€ mehr wegen teurerem Mainboardm, Kühler und Netzteil.

Dafür dann aber die erwähnten PCIe Lanes und 8 RAM Slots(natürlich auch mehr GB RAM maximal). Also wenn man den Aufwand mit berücksichtigt definitv günstiger gleich mehr auszugeben wenn auch nur das realistisches Risiko besteht das mans braucht. Muss ja nichtmal sein das man mehr Grafikkarten will, vielleicht auch nur mehr RAM oder mehr M.2 PCIe SSDs.

Außerdem mehr themisches Budget. Threadripper bestehen aus 2 Ryzen die einfach nur nebeneinander gepappt wurden*. Der 8 Kerner hat also noch einiges an Übertaktungspotential. Sind schließlich nur 2 Ryzen "4"-Kerner.

*Allerdings belegen die Benchmarks dass sich dadurch keinerlei Nachteil ergeben haben. Ist halt nur das CPU Modul riesig.
 
Zuletzt bearbeitet:
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  • #3
Danke für den Tipp :-)

Den Bedarf hab ich glücklicherweise nicht :-) Auch habe ich nicht unbedingt vor, jemals ein Multi-GPU-Setup zu fahren und hab auch sonst keinen eigenen Bedarf für mehr als 20 PCIe Lanes auf absehbare Zeit (16 GPU, 4 SSD). Aber gut zu wissen, dass TR da so gut bestückt ist.

--- [2018-06-19 18:11 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

nja, "nur" 300 euro mehr für erweiterungsspielraum von dem ich sicher bin, dass ich ihn nicht brauchen werde, lohnt sich hier nicht. habe schon ein wenig "nur" mehr in eine noch schnellere graka gepackt... aktuell ist der build-plan bei ca. 2400 euro - eine weitere erhöhung muss ich irgendwie auch mit mir selbst vereinbaren können. zumal der TR geringer taktet als der 2700x und überhaupt auch noch "1st" gen ist... ich nehme nicht an, dass in den nächsten 5-7 jahren spiele oder meine anwendungs-workloads von mehr als 16 threads profitieren werden und auch mehr SSDs benötige ich nicht - im zweifel kommt in ein paar jahren eine größere rein.

RAM habe ich auf 2x16 DR umgestellt... somit bleibt da der pfad zu 64GB offen ohne was ersetzen zu müssen... sollte auch ausreichen bis zum nächsten komplett-build.
 
Der RAM ist halt sau teuer. Kann man deutlich günstigeren kaufen. Würde hier auch nicht so sehr auf die Taktfrequenzen achten, die Leistungsunterschiede sind margial und meist nur messbar, daher würde ich eher den für ~305€ nehmen.

Ich kenne jetzt nicht explizit diese CPU-Kühlung, aber meist sind die AiO-Kühlungen deutlich schlechter, als ein guter Luftkühler, z.B. ein oder .

Das Define R5 ist ein absolut gutes Gehäuse, nur bringt das Schallgedämmte in Verbindung mit einem Glasfenster nicht allzu viel. Würde mir überlegen, was wichtiger ist: ein "cooles" Aussehen oder die Gesamtlautstärke.

Rest geht ansonsten klar.
 
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  • #5
Der RAM ist halt sau teuer. Kann man deutlich günstigeren kaufen. Würde hier auch nicht so sehr auf die Taktfrequenzen achten, die Leistungsunterschiede sind margial und meist nur messbar, daher würde ich eher den für ~305€ nehmen.

Ich kenne jetzt nicht explizit diese CPU-Kühlung, aber meist sind die AiO-Kühlungen deutlich schlechter, als ein guter Luftkühler, z.B. ein oder .

Das Define R5 ist ein absolut gutes Gehäuse, nur bringt das Schallgedämmte in Verbindung mit einem Glasfenster nicht allzu viel. Würde mir überlegen, was wichtiger ist: ein "cooles" Aussehen oder die Gesamtlautstärke.

Rest geht ansonsten klar.

Danke für die Hinweise. Beim RAM bringt mehr Takt schon etwas bei Ryzen, da der Takt der Infinity Fabric dran gekoppelt ist - zudem ist die Leistung mit Dual Ranked höher und die höchsten Taktraten erreicht er am ehesten mit Samsung B-Dies. Ich will da auch nicht lange fuddeln, bis ich ein stabiles system hab sondern aufbauen, xmp profil wählen, fertig. Daher ist mir das den Aufpreis durchaus wert.

Die gewählte AiO ist eine komplette Eigenentwicklung von Alphacool und zudem Modular. Es handelt sich dabei nicht um eine Asetek. Die Kühlleistung liegt über dem NH-D15 und ich bin ohnehin kein Fan von Kühlern die mit über einem Kilo am Board zerren. Siehe auch diesen Test:

Beim Gehäuse handelt es sich um das R6 - die Seitenwand ist aus dickerem Glas, das der Hersteller explizit mit Schalldämmenden Eigenschaften bewirbt. Der Rest des Gehäuses ist auch Schallisolierend.

Das Lauteste am System wird mit sicherheit die Graka unter Volllast sein - mit ca 47dB(A)... ansonsten sollte das System selbst in absoluter Stille kaum wahrnehmbar, bei normaler Umgebungslautstärke unhörbar sein.
 
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