[Politik und Gesellschaft] George Floyd - Rassistische Polizeigewelt in den USA

In Minneapolis, im US-Bundesstaat Minnesota, ist es zum Tod eines Afroamerikaners durch Polizeigewalt gekommen.
Der 40-jährige George Floyd wurde verdächtigt, einen gefälschten 20-Dollar-Schein benutzt zu haben.
Obwohl er bei der Festnahme augenscheinlich keinen Widerstand leistete, knieten sich 3 Polizisten auf den am Boden liegenden Floyd.
Ein Polizist kniete dabei auf seinem Hals.
Obwohl Floyd klagte, nicht mehr atmen zu können, ließ der Polizist sein Knie weiterhin auf seinem Hals.
Auch die Bitte der umstehenden Passanten, Floyds Puls und Atmung zu kontrollieren, als dieser sich nicht mehr bewegte, wurde von den Polizisten ignoriert.
Erst als die Sanitäter kamen, ließen sie von ihm ab.
Im Kranknehaus wurde dann der Tod von Floyd festgestellt.
Die 4 beteiligten Polizisten wurden inzwischen entlassen, jedoch nicht verhaftet.
Infolgedessen kam es zu Protesten und Ausschreitungen in Minneapolis.


Quellen:


Videos:


 
Doch bei den Amis kann man wirklich ACAB sagen.
Denn ein Berufstand der Mörder unter ihres gleichen deckt, kann nur Bastarden bestehen.



Für Kontext:
Alleine 2019 sind 1004 Menschen von der US-"Polizei" erschossen worden.
Die USA hat 330 Millionen einwohner ungefähr 4 mal so viele wie DE.

Wie viele Leute von in deutschland erschossen? Laut wikipedia etwa 515 ... ... ... in gesammt.... in 68 Jahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ohne Worte....:m





Die Polizei scheint dort im Augenblick total am Rad zu drehen. So ein Verhalten kann man nicht rechtfertigen.
 
Es gibt wenigstens auch andere Seiten, wie



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uMR7F9C.png


Wobei das Pfefferspray dabei in der Hand auch gut ist. Aus Miami habe ich glaube ich auch ähnliche Bilder gesehen.


Grad gefunden: It's bad when even the Amish get involved.

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Ich sage ja, natürlich kommt es in den USA deutlich häufiger zu derartigen Vorfällen. Und trotzdem fühle ich das ACAB nicht. Sieht man hier im Beispiel von LadyRavenous, dass es auch anders geht.
 
Sooo, der Post auf Imgur stellt die gute Seite denke ich gut zusammen:

Ich finde leider den Post nicht, der erklärte, dass es 15% gute Cops und 15% Rassisten gibt, die große Masse entscheidet sich je nach Team/Vorgesetzten. Ich weiß nicht, ob die Zahlen stimmen, aber die sowohl friedlichen als auch gewalttätigen Proteste von beiden Seiten bilden ein ziemlich breites Spektrum. Leider.
 
Ich weiß das ist nur eine Seite der Medaille,
aber da man sonnst nur von Loot und gewaltsamen Protesten hört...
 
Echt schlimm. Der Tod Floyds war jetzt das, was das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Und wer es für nötig hält, auf Black Lives Matter "All Lives Matter" zu antworten, hat das Problem nicht verstanden. Der Hashtag #AllLivesMatter war nämlich im deutschen Twitter bei Trending zu sehen...
 
Das Problem ist zudem, dass durch Corona viel mehr Leute daheim sind - teils ohne Geld. Also auch mehr Zeit das Video häufiger zu sehen, zumal es auch häufig in den Nachrichten läuft/lief. Plus Ärger über die aktuelle Situation.

Einzige, was dabei weniger beachtet wird, ist wie die Ureinwohner ebenfalls benachteiligt werden. Anders, zugegeben.
 
Sooo, der Post auf Imgur stellt die gute Seite denke ich gut zusammen:
Ich weiß nicht ob das so gut ist, wenn Vertreter der Polizei derart Stellung zu hochentzündlichen tagespolitischen Themen nehmen. Sicherlich ist das nachvollziehbar und ehrhaft und ich kann mir vorstellen, dass ich ebenso handeln würde. Aber als Beobachter nehme ich das als zwei Seiten der selben Medaille wahr. Ich denke mir, in Maßen ist das ggf. gut durch Gegenposition ein Gegengewicht zu definieren. Aber der Soll-Zustand ist ja eine neutrale Polizei welche dem demokratischen Staat rein als Exekutive dient und da scheint man sich hier in zwei Richtungen gleichzeitig von zu entfernen.
 
Solange die Proteste ruhig sind, sehe ich keinen Grund anders zu handeln. Es deeskaliert es die Lage. Gewalt wird gerne mit Gewalt begegnet.

Ich sehe zwar auch die neutrale Position, aber besser als das Gegenstück ists allemal.
 
Einzige, was dabei weniger beachtet wird, ist wie die Ureinwohner ebenfalls benachteiligt werden. Anders, zugegeben.


Die Ureinwohner haben auch früher untereinander Kriege ausgetragen.
Hätten alle zusammen gehalten und den "Weißen Mann" gemeinsam als invasiven Eindringling erkannt und bekämpft, gäbe es die USA heute nicht so wir wir sie kennen.
 
@sasuke_91:

Ich hab dazu folgendes gefunden:
#BlackLivesMatter does not mean other lives don't, it's a call to support the unfairly treated. If a kid is beaten up at school b/c of their race, defending them in a time of need and saying the kid's life matters isn't "screw everyone else," it's "I'll support and help them."
 
Solange die Proteste ruhig sind, sehe ich keinen Grund anders zu handeln. Es deeskaliert es die Lage. Gewalt wird gerne mit Gewalt begegnet.

Ich sehe zwar auch die neutrale Position, aber besser als das Gegenstück ists allemal.
Ich denke du hast recht und die konkreten Auswirkungen überwiegen gegenüber der abstrakteren philosophischen/strategischen Perspektive.
 
Blöderweise nutzen gerade in den Städten, wos heißer zugeht, beide Extrema des Spektrums die Gunst der Stunde. Nach Festnahmen von Nationalisten dann behaupten, dass es Antifa sei, ist naja... ein Freifahrtsschein?

Blöderweise ^^ kann Trump aber damit bei vielen Punkten.
 
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