FreeBSD-Server Startoptimierung

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nik

Guest
Hallo,

ich betreibe einen FreeBSD-Server im lokalen Netzwerk und habe ab und an mal das Problem, dass ich nicht per ssh darauf zugreifen kann, weil irgendetwas im Argen ist. Das letzte mal hat sich z.B. das Dateisystem eines Datengrabs verabschiedet und musste repariert werden.

Da der Aufwand, direkt auf diesen zuzugreifen (also Bildschirm und Tastatur anschließen) relativ hoch ist, wollte ich mal fragen, welche Tipps ihr so habt, um den Aufwand bei Problemen, besonders beim Boot zu minimieren, so dass im besten Fall zumindest der Zugriff per ssh möglich ist.

Für den oben genannten Fall habe ich mir überlegt, dass ich die Datenplatten nicht automatisch über die fstab einbinden lasse, sondern dies über ein cron-Script realisieren könnte.
 
Naja, viel optimieren kann und sollte man da nicht. Eine nicht mountbare Disk die auf auto steht wird halt beim Booten versucht zu mounten, klappt das nicht ist ein kleiner GAU eingetreten, und den Bootvorgang abzubrechen ist das einzig sinnvolle. Stelle deine nicht wichtigen Mounts auf noauto, dann passiert das nur noch bei den Systempartionen, und wenn davon eine abschmiert haste eh ein seriöses Problem.

Wenn du keinen Monitor anschliessen kannst kommt evtl. eine serielle Console in Betracht. Da kannst du dich relativ früh in den Boot Prozess einklinken, einfach ein tty drauf legen. Braucht aber ein serielle Kabel.
 
Ich könnte da zwei Vorschläge anbieten:

1. USB-Stick als erstes Bootmedium festlegen. Dort ein Live-System aufspielen, bei dem SSH vorkonfiguriert ist. Diesen kannst Du dann im Bedarfsfall einfach anstecken und so remote auf den Server zugreifen.

2. Selbiges nur mit PXE als Bootoption und einem vom Netzwerk bootbaren Livemedium. Hier würde dann das Anstecken des USB-Sticks entfallen, allerdings ist der Aufwand höher.


An "Startoptimierungen" wüsste ich jetzt nicht unbedingt was, was man (außer dem nachträglichen mounten) noch großartig ändern könnte. Allerdings ist mein FreeBSD-Wissen auch eher rudimentär.


Grüße
Thomas
 
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  • #4
Stimmt, dass mit dem live-USB-Stick wäre eine Möglichkeit.

Das mit den Partitionen oben war nur ein Beispiel. Der Server bootet ja auch nicht weiter, wenn named, samba oder dhcpd Schwierigkeiten machen, was in meinen Augen jetzt kein wichtiger Prozess für den Bootvorgang ist.

Ich hab bereits versucht, sshd weiter nach vorn in der Startreihenfolge zu bekommen, was aber Aufgrund der Abhängigkeiten auch nicht so viel bringt.
 
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