Frage zur Datenlöschung

bitte?

Du bist also der Meinung bei ebay treiben sich Käufer rum die gebrauchte SSDs kaufen um sie dann via Firmwareflash zu zerschießen oder nen anderen Controllerchip auflöten nur um dann an was genau zu kommen? Peters Pornosammlung? Und davon dann eine Datei mit einer Minute Länge?
Und wieder nur eine Mutmaßung von dir. :m
Immer noch nicht kapiert, dass es evtl. gar nicht um einen Verkauf bei ebay geht?

Nun vergleicht man, ob die Übereinstimmung der rekonstruierten Bytes mit denen der Datei zu einem entsprechende Anteil übereinstimmen. Je größer die Datei, desto besser lässt sich eine Aussage treffen.
Dann bist du vermutlich der Einzige, der mühselig versucht, eine Datei wiederherzustellen, die er selber irgendwo gespeichert hat.
Und haben musst du sie ja, sonst könntest du schließlich kaum "die Übereinstimmung der rekonstruierten Bytes mit denen der Datei" überprüfen. ;)

Bringen würde es also höchstens etwas, wenn man nachweisen wollte, dass eine bestimmte Datei irgendwann einmal auf einem bestimmten Datenträger gespeichert war. Aber auch das wird, wenn überhaupt, nur mit einigem Aufwand möglich sein. Darauf kommt es hier bei der Fragestellung aber nicht an.
 
Und wieder nur eine Mutmaßung von dir. :m
Immer noch nicht kapiert, dass es evtl. gar nicht um einen Verkauf bei ebay geht?
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2 Seiten thread und wir wissen immer noch nicht um was es geht?
Das ist dann Sache des TS das endlich mal klar zu stellen.

Wo die Platte verkauft werden soll ist doch aber egal.
Einmal überschreiben reicht, egal auf welcher Plattform das Teil verkauft wird.
 
Deine Schlussfolgerung ist korrekt: Wiederherstellen kann man eine Datei so nicht, aber nachweisen, dass sie auf dem PC gespeichert wurde, ist möglich. Kommt halt auf den Anwendungszweck an, aber das sagte ich ja auch bereits ;)
 
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  • #44
@bevoller

Und wieder nur eine Mutmaßung von dir.
Immer noch nicht kapiert, dass es evtl. gar nicht um einen Verkauf bei ebay geht?

VIELEN DANK!!!!

Du bist also der Meinung bei ebay treiben sich Käufer rum

Du hast gar nichts verstanden...

2 Seiten thread und wir wissen immer noch nicht um was es geht?
Das ist dann Sache des TS das endlich mal klar zu stellen.

Nein, denn AUßER dir versteht es wirklich jeder.

Wo die Platte verkauft werden soll ist doch aber egal.

Sag mal, willst du uns verarschen?? WER verdammt nochmal hat gesagt, dass sie verkauft werden soll!?!??!
 
Deine Schlussfolgerung ist korrekt: Wiederherstellen kann man eine Datei so nicht, aber nachweisen, dass sie auf dem PC gespeichert wurde, ist möglich. Kommt halt auf den Anwendungszweck an, aber das sagte ich ja auch bereits ;)
Selbst diesen Nachweis signifikant (d.h. mit einer Signifikanz von >> 0.5) zu erbringen, wird im Allgemeinen kaum möglich sein, da man die genaue Position der Datei auf der Festplatte nicht kennen wird und daher den gesamten Festplatteninhalt durchsuchen muss. Geht man davon aus, dass die zu suchende Datei um viele Grössenordnungen kleiner als die Kapazität der Festplatte ist (was IMHO durchaus eine realistische Annahme ist), müsste ein Einzeltest für eine Position eine Signifikanz von >> 0.99 aufweisen, damit das Gesamtergebnis noch signifikant ist - das ist jedoch bei dem von dir vorgeschlagenen Test kaum der Fall. Hinzu kommt, dass du bei deinem Test nur diejenigen Teile einer Datei einbeziehen kannst, welche mit guter Wahrscheinlichkeit einmalig sind - Header und eventuelle Meta-Daten sind das im Allgemeinen nicht.


Ich habe die erstellte Partition, auf der noch keinerlei Daten waren, trotzdem mittels der Gutmann-Methode, gelöscht. Anschließend Daten auf die Partition kopiert und dann sowohl mit Safe Erase als auch mit dem Heidi Eraser einmal überschreiben (keine Nullen). Nachdem ich bei dem ersten Mal festgestellt habe, dass Daten vorhanden sind, habe ich die Partition wieder mit der Gutmann-Methode gelöscht und dann Daten auf die Partition kopiert und anschließend wieder einmal überschrieben. Zur Wiederherstellung habe ich Ontrack, Unerase von O&O sowie DiskREcovery (auch O&O) genutzt.
Das lässt einige Erklärungsmöglichkeiten offen - entweder haben die von dir verwendeten Tools durch einen Bug nicht den gesamten Speicherbereich überschrieben, oder es lagen noch Kopien der Dateien vor, z.B. in der Auslagerungsdatei auf der Systempatition, von der aus du die Dateien auf die Festplatte kopiert hast.

Mir scheint jedenfalls ausgeschlossen, dass Daten, welche einmalig (mit beliebigen Mustern) überschrieben wurden, noch über die normalen Schreib-/Leseköpfe der Festplatte auslesbar sind. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, müsste man den Test unter kontrollierteren Bedingungen wiederholen - mit einer eigenen Festplatte, welche nur zum Testen verwendet und im Anschluss vollständig über die entsprechende ATA-Security-Funktion überschrieben wird. Daraufhin versucht man von einem Live-System aus, die Daten wiederherzustellen, ohne dass dabei eine andere Festplatte angeschlossen ist (insbesondere nicht die zur Vorbereitung verwendete Systemfestplatte).

O.K., dann werde ich lediglich noch das ATA Kommando ausführen. Hierzu eine Frage: es werden nur die gesperrten Sektoren ausgelesen bzw. gelöscht, nicht etwa die gesammte HDD. Je nach dem, wie viele Sektoren defekt/gesperrt sind, kann das lange dauern, oder?
Das Kommando versucht gemäss Spezifikation, sämtliche Sektoren zu überschreiben, insbesondere auch die als defekt markierten. Daher dürfte die Dauer unabhängig davon sein, wie viele Sektoren als defekt markiert sind, da es diese Information schlicht ignoriert und den Sektor unabhängig davon überschreibt. Insbesondere wird das Kommando in der Regel wesentlich schneller sein als ein softwareseitiges Überschreiben, da die zum Überschreiben verwendeten Muster nicht erst über den Bus zur Platte übertragen werden müssen.

Ist dir einer bekannt, der die Standards einhält?
Nein, zumal das auch nicht trivial zu überprüfen ist, ohne die zum Testen verwendeten Festplatten zu riskieren. Insbesondere gibt es Berichte, deren zufolge Festplatten durch fehlerhafte USB-PATA-Adapter beim Aktivieren der Security-Extensions durch Setzen eines Passworts in einen halb-gesperrten Zustand versetzt wurden und auch mit dem richtigen Passwort nicht mehr zu entsperren waren.

Mein Frage ist: habe ich bei drei Durchgängen drei Mal einen Zufallswert, oder drei Mal die kompletten Muster?
Drei Überschreibungsvorgänge mit (natürlich unterschiedlichen) Pseudo-Zufallszahlen.
 
@Corrado
Die hier ist zwar nicht erwiesen das sich der Hersteller an die Standards hällt - aber der Link könnte trotzdem eine Antwort auf deine Frage sein :D
 
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  • #47
@Kugelfisch:

(was IMHO durchaus eine realistische Annahme ist),

Ja, bei mir auf jeden Fall.

entweder haben die von dir verwendeten Tools durch einen Bug nicht den gesamten Speicherbereich überschrieben

Nun ja, zum Einen wäre ein solcher eklatanter Bug sicher öffentlich geworden, vor allem bei Safe Erase. DAss beide Programme, also Safe Erase und der Hedi Eraser, denselben Bug aufweisen, die Wahrscheinlichkeit ist wohl ~ 0%.

oder es lagen noch Kopien der Dateien vor, z.B. in der Auslagerungsdatei auf der Systempatition, von der aus du die Dateien auf die Festplatte kopiert hast

Die Daten lagen nie auf der Systempartition, da ich acht oder mehr Partitionen habe.

Mir scheint jedenfalls ausgeschlossen, dass Daten, welche einmalig (mit beliebigen Mustern) überschrieben wurden, noch über die normalen Schreib-/Leseköpfe der Festplatte auslesbar sind.

Ja, ich kann das ja auch nicht verstehen und auch ich bin im Grunde derselben Meinung. Ich würde nur gerne wissen, an was es damals lag.

ATA-Security-Funktion überschrieben wird

Diese habe ich damals nicht genutzt. Das habe ich ja auch nicht gesagt. Womöglich hatte die HDD defekte Sektoren, die nicht mehr überschrieben wurden?

von einem Live-System aus, die Daten wiederherzustellen

Dies könnte ich dann mittels DD oder DDRescue machen, oder?

Das Kommando versucht gemäss Spezifikation, sämtliche Sektoren zu überschreiben

Also die gesamte HDD, o.k.

schneller sein als ein softwareseitiges Überschreiben, da die zum Überschreiben verwendeten Muster nicht erst über den Bus zur Platte übertragen werden müssen.

Ja, das ist logisch.

Drei Überschreibungsvorgänge mit (natürlich unterschiedlichen) Pseudo-Zufallszahlen

O.K., danke!

@drfuture

Danke auch dir :)
 
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  • #49
Wollte nun die Platte löschen, aber es geht nicht.

Ich ahbe zuerst mittels "sudo sfdisk –l –x" die Devices ausgelsen. Die Platte ist demnach "/dev/sda1" - was nicht verwunderlich ist.

Nach Eingabe des Befehls "time hdparm --user-master u --security-erase enhanced EINS /dev/sda1" kommt die FEhlermeldung:



/dev/sda:
Issuing SECURITY_ERASE command, password="EINS", user=user
HDIO_DRIVE_CMD(identify) failed: Bad address
ERASE_PREPARE: Bad address


Was beudetet das?
 
sda1 ist die erste Partition auf der ersten Festplatte. Der Befehl erwartet wohl eine Festplatte und keine Partition, lass also einfach die 1 weg. (Es werden dann alle Daten auf der Festplatte gelöscht, nicht nur die auf der ersten Partition!) ;)

[src=bash]time hdparm --user-master u --security-erase-enhanced EINS /dev/sda[/src]

Nachtrag: Außerdem heißt die Option "--security-erase-enhanced", bei dir fehlt da noch ein Bindestrich.
 
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  • #51
Vielen Dank! Aber das habe ich - eben aus diesem Grunde - auch gemacht. Dieselbe Meldung.

Edit: Am Bindestrich könnte es liegen, da hast du recht!;)

Kann es auch daran liegen, dass die Platte bereits defekte Sektoren hat? Der Fehler würde passen.

Edit: Es kommt exakt dieselbe Meldung...

Edit: Ich hatte keine Root Rechte. Aber jetzt kommt

/dev/sda:
Issuing SECURITY_ERASE command, password="", user=master
ERASE_PREPARE: Input/output error

--- [2014-02-23 14:04 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Weiß das keiner?

--- [2014-02-23 19:21 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Bitte um Hilfe!! IS WICHTIG!
 
Zuletzt bearbeitet:
Anhand der Fehlermeldung ist wohl kein Passwort gesetzt, was laut Quelle den I/O-Fehler zur folge hat und was man auch vermeiden sollte.

Edit: Zu langsam...
 
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  • #55
Ich habe auch versucht, ein PW zu setzen - ging aber nicht. Muss ich eines setzen?
 
Ja, musst du. Was kam denn beim Setzen des Kennworts für eine Fehlermeldung?
[src=bash]hdparm --user-master u --security-set-pass Eins /dev/sda[/src]
[src=bash]time hdparm --user-master u --security-erase-enhanced Eins /dev/sda[/src]

Ansonsten schau mal ob die Festplatte evtl. "eingefroren" ist, wie in der beschrieben.
 
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  • #57
Eingefroren ist sie, das habe ich geprüft. Ich teste es nochmal. Nur sind die Links leider (wieder) down - was oft der Fall ist bei der Seite...
 
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  • #59
SORRY!!! MEinte natürlich "...ist sie nicht". SORRY!!
 
Welche Fehlermeldung kommt denn jetzt genau, wenn du das Secure Erase durchführen willst? Das Kennwort setzen hat funktioniert, oder gab es da auch irgendwelche Fehlermeldungen? Zeig noch mal die genauen Befehle die du eingibst.

Was steht unter Security, wenn du diesen Befehl eingibst?
[src=bash]hdparm -I /dev/sdX[/src]

Da müsste sowas kommen:
[src=text]Security:
Master password revision code = 65534
supported
not enabled
not locked
frozen
not expired: security count
supported: enhanced erase
6min for SECURITY ERASE UNIT. 32min for ENHANCED SECURITY ERASE UNIT.[/src]
 
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