Frage zum Führungszeugnis/Polizeieintragung

T_Low_Benz

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Hallo liebes Forum,

Und zwar habe ich folgendes Problem. 2012 gab es Probleme mit meiner Ex Freundin und meinem Handy was aber leider laut Vertrag ihres war. Naja ich habe es ihr nicht gegeben weil ich ja jeden Monat für bezahlt habe. War klar das ich damit nicht erfolgreich bin. Sie ist dann laut ihrer Aussage zur Polizei gefahren und hat diese gefragt ob die da was machen könnten. Haben mich dann angerufen und mir alles erklärt das es Unterschlagung ist usw.

Habe ihr das Handy dann gegeben und es war gut. Ich habe EINEN Brief (Vorladung) bekommen, zu der ich aber nicht hin bin. Meiner Meinung nach war das Thema dann durch.

Nun wurde ich letztens 2 mal von der Polizei angehalten. Jetzt dürft ihr raten was bei der Personenabfrage raus kam. Unterschlagung. Jetzt stelle ich mir natürlich die Frage warum so etwas in meiner "Akte" eingetragen ist. Es gab keine Verhandlung kein Brief von der Staatsanwaltschaft oder sonst was. Also wer und mit welcher Begründung hat das da eingetragen? Ich verstehe nicht womit der Eintrag gerechtfertigt ist.

Nun brauche ich für Bewerbungen mein Führungszeugnis. Jetzt würde ich gerne vorher wissen ob das auch im Führungszeugnis eingetragen ist und wenn ja an wen müsste ich mich da wenden um das entfernen zu lassen?
Reicht ja schon das es bei Polizeikontrollen mit mir in Verbindung gebracht wird.

Zu mir noch: ich bin 23 und NICHT vorbestraft o.ä.

Gruß
 
Soweit ich weiß: Eine Verurteilung ist eine notwendige Voraussetzung dafür, dass etwas im Führungszeugnis landet. Du wurdest ja wegen nichts verurteilt so wie ich das lese.
Was die Polizei selber über dich alles speichert kann dann nochmal eine ganz andere Frage sein..
 
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  • #3
Das beruhigt mich dann schon etwas. Will da keinen Eintrag drin haben.

Ich war mir nur nicht sicher was für Datenbanken oder sonst was bei so einer Personenüberprüfung abgefragt werden. Finde ich aber ne starke Nummer so etwas irgendwo einzutragen.
 
Ich stehe auch drin, nur weil ich Zeuge bei etwas war. Landete damals unter "sonstiges". Ich denk, die wollen einfach nur so ne Art "vermerk" machen, falls mal was wäre...
 
In Polizei-Datenbanken landen auch offene Ermittlungsverfahren. Zum Teil sind auch eingestellte Verfahren noch jahrelang im System.
 
Flieg mit 13 € in die Tasche und beantrage Dir einfach eins bei Deiner Stadt, Gemeinde oder Senat. Da, wo's auch die Persos gibt

z.B. bei uns:
 
Und nicht erschrecken, wenn ein Brief von der Generalbundesstaatsanwaltschaft im Briefkasten liegt. ;)
 
Echt jetzt? Kommen die daher? Ich weiß das nicht, ich habe das damals direkt zum Arbeitgeber (ÖD) schicken lassen.

Da hat das noch 10 Deutschmarks gekostet.
 
Ins polizeiliche Führungszeugnis kommen nur Verurteilungen, wo kämen wir hin wenn jede Beziehungsposse dort drinn stehen würde?
Du musst dir absolut keine Sorgen machen.
Betreff der polizeilichen Datenbanken könntest du dir die Löschfrist ergoogeln und die Polizei ggf. zur Löschung auffordern, wenn dir der Sachverhalt unangenehm ist.
Müssten die eigentlich selbsttätig, tun sie aber häufig/meistens nicht.
 
Der TS schrieb, dass er für Bewerbungen eins braucht.

Da würde ich vielleicht auch auf Nummer sicher gehen wollen. Und 13 Euro wäre mir das das wert.

Bei der Polizei rausbekommen ob und was drinsteht, dann mit denen auseinandersetzen, auffordern, anfragen dauert sicher lange.
 
Aber die 13€ sind doch für das Zeugnis?
Verstehe das mit auf Nummer sicher gehen grade nicht.
 
Ja, 13 Euronen kostet das bei der Behörde.

Und auf Nummer sicher gehen heißt, dass einige Arbeitgeber wünschen, dass das direkt zu denen geschickt wird. Im ÖD z.B.

Also, wenn ich mir unsicher wäre, dass da vielleicht was drin steht, wenn auch nur aus Versehen, dann würde ich das erst mal
für mich bestellen und nachgucken. Und dann ggf. dem Arbeitgeber übersenden, mit der Bemerkung, dass ich mich da vertan hätte
mit der Angabe der Adresse wohin es sollte :cool:
 
Die Bestellung an die eigene Anschrift ist alleine deswegen sinnvoll, da man das gleiche Führungszeugnis dann auch für andere Anlässe nutzen kann. Eventuell hat man sich ja nicht nur bei einem potentiellen Arbeitgeber beworben oder wird als Übungsleiter im Verein um ein Führungszeugnis gebeten. Für die Bewerbung an sich reicht ja eine Kopie, zum Gespräch nimmt man dann das Original mit.
 
Ich glaube, für Vereine -mit Kinderarbeit, äh bei Arbeit mit Kindern- gibt es noch ein besonderes Führungszeugnis.

Edit/ gefunden. Das wäre ein erweitertes Führungszeugnis. Wegen Sexualdelikten und so.

 
Stimmt, das hatte ich ganz vergessen. Trotzdem, ich hätte das Original eines Führungszeugnisses lieber in den eigenen Händen.
 
Und auf Nummer sicher gehen heißt, dass einige Arbeitgeber wünschen, dass das direkt zu denen geschickt wird. Im ÖD z.B.

Meine Güte, das wird ja immer verrückter.
Ich brauchte sowas ein einziges Mal, für meine Verpflichtung als Zeitsoldat beim Bund.
Mittlerweile bin ich 21 Jahre in ein und der selben Firma, schätze die Welt hat sich ein paarmal gedreht in der Zeit...
 
Nene, ich bin seit fast 30 Jahren im Öffentlichen Dienst. Da war das schon, dass die das direkt bekommen wollten.
Bei einigen Berufen im ÖD ist das nicht mehr Vorschrift, aber bei einigen unabdingbar.

OT: was wirklich verrückt ist, ist, dass ich zum Fallschirmspringen einen Auszug aus Flensburg benötigte.
Wobei, wer sich auf der Straße danebenbenimmt, macht das in der Luft vielleicht auch :D
 
Hallo liebes Forum,

Und zwar habe ich folgendes Problem. 2012...
Schlag mich nicht, weil ich es nicht beschwören will. Aber bei Diebstahl, Unterschlagung, was weiß ich nicht was das sein sollte, gäbe es nur einen 3-jährigen Eintrag ins Führungszeugnis, andere Strafen bedeuten längere Fristen (bis 10 Jahre). Musst du selber nach googeln. :p
Das wäre aber nur relevant, wenn es tatsächlich zu einer Verurteilung gekommen wäre. Nein, nicht jedes Urteil bedeutet einen automatischen Eintrag. Strafbefehle bzw. Strafen ab 90 Tagessätzen oder Freiheitsstrafen ab 3 Monaten (Irrtum vorbehalten, bin mir da aber recht sicher). Das gilt allerdings nur, so lange noch keine Strafen im Bundeszentralregister eingetragen sind.

Echt jetzt? Kommen die daher? Ich weiß das nicht, ich habe das damals direkt zum Arbeitgeber (ÖD) schicken lassen.
Müsste eigentlich das behördliche Führungszeugnis sein. Und das wird üblicherweise auch nicht selbst zum ÖD-Arbeitgeber geschickt, sondern vom "Dienstherren" angefordert. Kann aber im Zweifel vorher vom Betroffenen beim Amtsgericht eingesehen werden.
Ich weiß nicht, ob man das empfehlen sollte. Denn wer würde schon vorher einen "Kontrollblick" riskieren wollen? ;)

Wer es noch genauer wissen will, darf selbst im Bundeszentralregistergesetz nachschlagen.
 
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  • #20
Ok Leute ich danke euch für die Antworten. Ja hab mich auch schon informiert wo ich das Führungszeugnis bekomme und was es kostet.
Bis sich jemand auf die Bewerbungen meldet, habe ich es bestimmt schon beantragt und dann kommt es natürlich eh erst zu mir.

Ich hatte nur Angst davor das dort etwas eingetragen ist und ich der Firma dann ja nicht sagen kann:" Ja das dauert noch etwas ich muss erst einen unbegründeten Eintrag entfernen lassen und kann es euch erst dann geben. Da wäre die Sache dann wohl gelaufen.

Finde es halt nur immer unangenehm das so etwas mit mir in Verbindung gebracht wird. Und ich habe es bei Polizeikontrollen leider nie leicht und es läuft auch meist eher Rau ab, und da denk ich mir ist ein Eintrag nicht hilfreich. Aber wo es mir gerade einfällt. Darf die Polizei auf Grund dieses Eintrags ohne zu fragen mich und mein Auto durchsuchen?
Denn generell müssten sie ja nachfragen oder?

Und dieser ganze Mist weil ich 2-3 Stunden ein Handy behalten hab...

Gruß
 
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