Frage zu Linux Firewall

HTL

NGBler
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Hi@all,

Ubuntu 18.04.3 LTS - GNOME 3.28.2

Die (g)ufw ist standardmäßig aus - wurde aktiviert
nach jedem Systemneustart ist diese wieder aus und ich muss vorab aktivieren. Das nervt etwas und ich möchte fragen woran dies liegt und wie ich Abhilfe bekomme?
 

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@HTL: Hast du denn da irgendwelche Regeln drin?

Wenn nein, wundert mich das gar nicht, dass sie aus ist. Linux braucht erst dann ne Firewall, wenn du bestimmte Dienste an der Kommunikation mit bestimmten (oder unbestimmten) Partnern hindern willst. Das ist standardmäßig eigentlich nicht der Fall.
 
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  • #3
Habe keine Regel festgelegt, ich dachte dass die Firewall auch die Port dicht hält und auf Ping beispielsweise nicht antwortet? Wozu ging die Firewall bei Linux Mint und jetzt bei Ubuntu nicht? Ich habe es im Terminal auch als Administrator mit sudo ufw enable versucht was aber auch nichts nutzte.
 
@HTL: Mach mal ein
[src=bash]sudo iptables -L[/src]

Einmal bei angeschalteter Firewall, einmal direkt nach dem Boot. Wenn da kein Unterschied ist, hast du keine Regeln.

Nochmal: Die Firewall brauchst du nur, wenn du den Traffic kontrollieren willst. Auf PING nicht zu antworten ist bad practice, und völlig unsinnig dazu. Du glaubst, der Gegenüber erkennt dann nicht, dass du da bist? Dem ist nicht so - wärst du nicht da, würde der letzte Knoten auf der letztbekannten Route ein "Host not reachable" zurückschicken. Mit einer Firewall wie die meisten Hersteller sie in Windows einsetzen bekommt man einen Timeout - und weiß sofort, dass da ne Firewall und ein Host sitzt.

Linux macht keine Ports auf, die du nicht haben willst. Und alle geschlossenen Ports werden mit Firewall nicht anders behandelt als ohne - nämlich mit einem Service unavailable. Insofern ist dieses Firewall-installieren auf Linux auch ein Anfängerproblem und der Windows-Welt geschuldet. Genauso wie die Suche nach einem Antivirus-Programm.

Versteh mich nicht falsch: Ich hab auf manchen Endgeräten trotzdem ne Firewall laufen, das ist aber dem geschuldet, dass ich Virtuelle Maschinen auf den Geräten hab, oder Dienste, die ich nur von bestimmten Adressen aus erreichbar halten will, und da den Defense-in-Depth-Approach fahre, also nicht nur die Dienste sicher konfiguriere, sondern noch ne Firewall mit den gleichen Einstellungen davorsetze. Das mach ich aber per Hand, und nicht mit ufw oder GUI-Tools. Ich hab hier glaub auch irgendwo ein Howto rumfliegen, such mal nach iptables.

Aber nochmal: Du brauchst keine Firewall auf einem Linux. Die wenigsten Leute brauchen eine Firewall auf einem Linux. Warum sie bei Mint ging? Gute Frage, ich vermute, die Mint-Leute verkacken noch mehr als die Ubuntu-Leute eh schon tun, und stehen auf bad practices.
 
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  • #5
Ja ok das leuchtet mir ein also lass ich es so wie es ist! Danke dir und ein stilles gesegnetes Weihnachtsfest allen...
 
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