Ich danke übrigens allen Teilnehmern dafür, Lösungen durch reverse-image-search für sich zu behalten

Ich finde das so rum viel interessanter
Wenn jemand anders ein gutes einfällt einfach machen.
Die Gemeinsamkeit mit dem Bändchenhochtöner ist, dass die "Membran" von Strom durchflossen wird und somit Membran und Schwingspule in einem ist, während konventionelle Lautsprecher eine nicht stromdurchflossene Membran haben, auf die die Kraft der stromdurchflossenen Schwingspule wirkt.
Jedoch schwingt das Bändchen des Bändchenhochtöners wie die Membran konventioneller Lautsprecher in Axial-, also Schallausbreitungsrichtung.
Die Membran des AMT dagegen ist meanderförmig gefaltet, wodurch viele kleine Kammern entstehen. Wenn der Strom diese Meander entlang fließt, ändert er nach jeder 180°-Kurve seine Richtung - und davon hängt ab, ob die Kraft lokal nach links oder rechts (bzw oben/unten, je nach Richtung) wirkt, wodurch die Wände der Kammern zueinander Schwingen und sich somit periodisch öffnen und schließen, und dadurch "pumpen" sie Luft wie ein Blasebalg.
Im Gegnesatz zum Bändchenhochtöner kann man dieses Prinzip auch größer bauen und als Mitteltöner verwenden - zB haben einige 4-Wege-Lautsprecher von Adam Hoch- und Mittelton-AMTs