klausimator
böses dickes Kind
- Registriert
- 14 Juli 2013
- Beiträge
- 104
Moin,
hat jemand von euch Erfahrung mit dem oben genannten Thema?
Eine Kundin hat bei mir aktuell eine offene Rechnung von etwas über 8000€ (ich gewerblich, sie Endverbraucher).
Es handelt sich hierbei um eine Provision aus einem Immobilienverkauf, ich bin der Makler. Die Provision ist durch ihre Anfrage bei Immobilienscout24 und eine entsprechende Klausel in dem notariell beurkundeten Kaufvertrag abgesichert. Die Dame ist Staatsbedienstete und ihr gehört zudem bereits eine Immobilie, das verkaufte Objekt ist lediglich ein Ferienhaus für sie. Die Provision im Zweifelsfall einzutreiben sollte somit kein Problem darstellen, allerdings benötige ich in meiner jetzigen Situation bis zum Monatsende das Geld um meinerseits wichtige Rechnungen begleichen zu können.
Die Zahlungsfrist lief gestern aus, die Kundin befindet sich somit bereits im Verzug. Ich bin jetzt seit zwei Jahren selbstständig und alle meine Rechnungen wurden immer fristgerecht bezahlt, daher ist es besonders ärgerlich, dass dieser Umstand ausgerechnet jetzt eintritt. Normalerweise wäre ich recht entspannt bei dem Thema und würde die Forderung im Zweifelsfall auch selber eintreiben, aber ich benötige dieses Geld wirklich zwingend bis Ende des Monats.
Auf einen Anrufversuch und eine SMS meinerseits wurde bis dato nicht reagiert. Zum jetzigen Zeitpunkt geht es mir erst mal darum meine Optionen zu kennen. Sollte sie sich bis Montag allerdings auch nicht bei mir melden muss ich entsprechend tätig werden.
Augenscheinlich zahlt man den Inkassobüros einen Risikoabschlag bei einem Forderungsverkauf, dieser richtet sich natürlich nach dem Risiko inwieweit die Forderung eintreibbar ist. Ich werde am Montag konkrete Angebote einholen, aber vielleicht kann mir jemand sagen in welchem Rahmen sich diese Abschläge ungefähr bewegen und worauf man generell achten sollte.
Persönlich finde ich die Situation zum Kotzen, allein, dass ich mir jetzt schon Gedanken darüber machen muss. Ich würde gerne mal die Reaktion von Menschen sehen, wenn der Staat oder der Arbeitgeber einfach mal so das Gehalt nicht überweist und sich dann tot stellt, aber mit den Selbstständigen kann man es ja machen.
Besten Dank im Vorwege für jeden Ratschlag.
mfg JP
hat jemand von euch Erfahrung mit dem oben genannten Thema?
Eine Kundin hat bei mir aktuell eine offene Rechnung von etwas über 8000€ (ich gewerblich, sie Endverbraucher).
Es handelt sich hierbei um eine Provision aus einem Immobilienverkauf, ich bin der Makler. Die Provision ist durch ihre Anfrage bei Immobilienscout24 und eine entsprechende Klausel in dem notariell beurkundeten Kaufvertrag abgesichert. Die Dame ist Staatsbedienstete und ihr gehört zudem bereits eine Immobilie, das verkaufte Objekt ist lediglich ein Ferienhaus für sie. Die Provision im Zweifelsfall einzutreiben sollte somit kein Problem darstellen, allerdings benötige ich in meiner jetzigen Situation bis zum Monatsende das Geld um meinerseits wichtige Rechnungen begleichen zu können.
Die Zahlungsfrist lief gestern aus, die Kundin befindet sich somit bereits im Verzug. Ich bin jetzt seit zwei Jahren selbstständig und alle meine Rechnungen wurden immer fristgerecht bezahlt, daher ist es besonders ärgerlich, dass dieser Umstand ausgerechnet jetzt eintritt. Normalerweise wäre ich recht entspannt bei dem Thema und würde die Forderung im Zweifelsfall auch selber eintreiben, aber ich benötige dieses Geld wirklich zwingend bis Ende des Monats.
Auf einen Anrufversuch und eine SMS meinerseits wurde bis dato nicht reagiert. Zum jetzigen Zeitpunkt geht es mir erst mal darum meine Optionen zu kennen. Sollte sie sich bis Montag allerdings auch nicht bei mir melden muss ich entsprechend tätig werden.
Augenscheinlich zahlt man den Inkassobüros einen Risikoabschlag bei einem Forderungsverkauf, dieser richtet sich natürlich nach dem Risiko inwieweit die Forderung eintreibbar ist. Ich werde am Montag konkrete Angebote einholen, aber vielleicht kann mir jemand sagen in welchem Rahmen sich diese Abschläge ungefähr bewegen und worauf man generell achten sollte.
Persönlich finde ich die Situation zum Kotzen, allein, dass ich mir jetzt schon Gedanken darüber machen muss. Ich würde gerne mal die Reaktion von Menschen sehen, wenn der Staat oder der Arbeitgeber einfach mal so das Gehalt nicht überweist und sich dann tot stellt, aber mit den Selbstständigen kann man es ja machen.
Besten Dank im Vorwege für jeden Ratschlag.
mfg JP


