[Sonstiges] Flughafen Frankfurt-Hahn im Hunsrück: Käufer möglicherweise ein Betrüger

Shanghai Yiqian Trading, der chinesische Käufer des Flughafens Frankfurt-Hahn im Hunsrück, der von sich selbst behauptete, dass hinter ihm "Chinas führende Bauunternehmen" stehen, hat sich als vermeintlicher Betrüger herausgestellt. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer sah im Vorfeld "keinen Grund, an der Seriosität des Käufers zu zweifeln", zumal dieser von den Wirtschaftsprüfern von KPMG unter die Lupe genommen und sogar empfohlen wurde.

Doch der Käufer zahlte bislang nicht. Angeblich müsse Peking den Deal erst noch genehmigen, hieß es. Dafür gibt es bislang jedoch keinerlei Belege, eine Frist, diese vorzulegen, ist am vergangenen Mittwoch verstrichen.

Ein Korrespondent der ARD in Shanghai konnte nach intensiver Recherche niemanden finden, der von den beiden Firmen bislang etwas gehört hat. Ein SWR-Kollege fand an der angegebenen Adresse von Guo Qing lediglich einen Reifenhändler, nach dessen Angaben häufig Personen vorbeikommen, die dort die Firma vermuten. Diese soll nach Aussage des Reifenhändlers Online-Investoren um ihre Ersparnisse bringen.







Bild: Terminal 2 des Flughafens Frankfurt-Hahn, gemeinfrei via
Quelle:
 
Es gibt Sachen, die sollte man weder privatisieren noch an irgendwen Unbekannten verscherbeln. Darunter zählen auch Flughäfen.
 
Flughäfen zählen auch zum öffentlichen Nahverkehr und werden von Millionen jeden Tag zum Pendeln genutzt, die von einer Privatisierung unmittelbar betroffen wären – beispielsweise durch steigende Preise und schlechtere Sicherheit. Muss man wissen. /s

Ruby, du hast zu allem eine Meinung, aber von nichts eine Ahnung. Warum eigentlich?
 
Flughäfen zählen auch zum öffentlichen Nahverkehr und werden von Millionen jeden Tag zum Pendeln genutzt, die von einer Privatisierung unmittelbar betroffen wären – beispielsweise durch steigende Preise und schlechtere Sicherheit. Muss man wissen. /s

Hab ich was anderes behauptet? :m
 
Zuletzt bearbeitet:
Das man wichtige Infrastruktureinrichtungen wie Flughafen niemals privatisieren sollte, dass steht außer Frage, aber bei den kleinen Regionalflughäfen sieht das ein bisschen anders aus.

Die haben in erste Linie nur die Funktion ein Denkmal für eifrige Kommunalpolitiker zu sein und ihre Existenz führt meist dazu, dass die Kommunen irgendwelchen Fluglinien sehr attraktive Angebote machen müssen, damit dort überhaupt Flugzeuge starten und landen. Das ist ja teilweise ein wichtiger Bestandteil von Billigfluglinien wie Ryanair. Somit zahlt die Allgemeinheit doppelt drauf. Erst bei den Kosten für den Bau und dann bei vollkommen lächerlichen Subventionen für Fluglinien.

Somit wäre es durchaus vorteilhaft solche Finanzruinen zu veräußern, wenn dann aber der Käufer kein Geld auf den Tisch legt, dann hat man natürlich ein Problem.
 


Wieso sollte es da anders aussehen? Hättest du wirklich gerne die kleinen Flughäfen an irgendwelche Privatfirmen verscherbelt, von denen du nichts weißt? Wo man wohlmöglich auch gar nicht weiß, was die mit dem Flughafen vor haben? Das kann böse in die Hose gehen, wenn man es dennoch macht.
 


Was an den Flughäfen passiert, dass kann mir relativ Wurscht sein. Wenn da überhaupt noch Linienverkehr stattfindet, dann gelten auch die gleichen Regelungen und Gesetze wie überall. Private Betreiber werden den Fluglinien aber nicht so den Arsch pudern, wie es aktuell bei kommunal betriebenen Flughäfen passiert.
Von mir aus kann man die auch abreißen. Diese kleinen Kackflughäfen sind nur entstanden, weil Kommunalpolitiker in ihrer Vita etwas vorweisen wollten. Für diese Flughäfen besteht im Personenverkehr keinerlei Bedarf. Einzig Billigairlines nutzen diese Flughäfen, weil sie da meist Gebühren für Starts und Landungen von den Landes-/Kommunalregierungen verlangen können anstatt welche zahlen zu müssen, wie es an richtigen Flughäfen der Fall ist. Die gehen da also nur hin, weil ihnen da der Arsch gepudert wird. Wäre das nicht der Fall, könnte man die Buden auch dicht machen.
 
Für den BER würden die nicht mal nen seriösen Käufer finden:D

Hab gehört bei BER sind sie auf der suche nach einen seriösen Abrissunternehmen.

Zum Thema:

Die können doch die Flughäfen verhökern wie und an wen sie wollen. Am Ende liegt doch die Lufthoheit beim Deutschen Staat und wenn der will wird der Luftraum über missliebige Flughäfen gesperrt und die unten am Boden mit ihren Flughafen können dann ihre Freifläche an Anwohner als Parkplatz vermieten. Auch versteh ich das Gejammer nicht wenn der Käufer nicht bezahlt sucht man sich nen neuen. Ist an Deutschen Amtsgerichten an der Tagesordnung bei Zwangsversteigerung das die Käufer abspringen. Bei uns geistert gerade mal wieder ein Naziobjekt durch die örtliche Presse. Versteigert für 160000€. Käufer hat die Summe nicht bezahlt aber mitlerweile tauchte das Objekt bei Immobilienscout 24 für 600000€ auf. So kann man leicht schnell Geld verdienen ohne selber einen Pfennig auszugeben. Und genau das vermute ich hier auch mit den Flughafen.

 
Bekommt man bei solchen Summen "den Schlüssel" bevor man bezahlt?
Was für ein Betrugsversuch steckt dahinter?
 
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