Festplatte vollständig klonen (Notebook)

Einstein

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Guten Abend ngb'ler,

ich weiß, dass dieses Thema in diversen Foren besprochen worden ist, jedoch blicke da nicht mehr ganz durch. Vor 2 Tagen kam mein Thinkpad L430 an. Alles toll, bis ich ein paar Mängel festgestellt habe. Nun werde ich wahrscheinlich ein neues Austauschgerät bekommen. Das blöde ist nur, dass ich alles eingerichtet habe (Windows 7 etc.). Nun habe ich hier eine 500 GB USB3 Festplatte rumliegen, und habe mich gefragt, ob es möglich wäre, die Festplatte so zu spiegeln, dass ich beim neuen Gerät nur das Backup einspielen muss.

Also ich möchte es so "faul" wie möglich das machen, d. h. Image einspielen und dann startet schon Windows. Ist dies möglich, oder gibt es da Probleme mit dem MBR/Bootsektor o.Ä.?

Gerne könnt ihr mich auf andere Threads verweisen...

MfG
Einstein
 
Re: Festplatte vollständig klonen (Notebook9

Würde auch Clonezilla empfehlen. Alternativ wird auch oft Acronis True Image benutzt, das ist von der Bedienung etwas "moderner", kostet allerdings Geld.

Bei dem Vorhaben sehe ich allerdings ein Problem. War das Gerät mit Windows vorinstalliert oder stammt die Lizenz von Dir selbst (bzw. von MSDNAA, etc.)? Wenn Du das Gerät wechselst, ändert sich nämlich auch der auf dem Gerät klebende Windows-Key der Vorinstallation, sofern Windows dabei war. Das solltest Du auf jeden Fall bedenken.


Grüße
Thomas
 
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  • #4
Re: Festplatte vollständig klonen (Notebook9

Windows 7 habe ich selbst installiert, jedoch den Lizenzschlüssel noch nicht eingegeben (also noch Testversion).
Ich meine gelesen zu haben, dass - wenn man es mit Clonezilla macht- Windows nicht richtig bootet, warum auch immer. Naja, dann werde ich mich mal gleich daran ran machen :D
 
Re: Festplatte vollständig klonen (Notebook9

Clonezilla ist ... naja, es funktioniert schon irgendwie. Empfehle aber Acronis TrueImage. Ist das benutzerfreundlichste Programm das ich kenne.
 
Acronis kostet aber afaik. Per linux mit dd sollte es auch gehen, nur halt nicht "ganz" so benutzerfreundlich
 
dd ist aber um einiges weniger platzsparend im Vergleich zu anderen Sicherungsmöglichkeiten mit Acronis Trueimage und Clonezilla, da die komplette Partition/Festplatte kopiert wird, egal wie viele Daten sich darauf befinden.
 
...ein anderes komplettes Partitionspaket incl. Livebetriebssystem gibts hier:

SEHR leicht und über Desktop arbeiten



Achtung beim booten mit PMagic nicht wundern, dauert etwas...

*edit* Clonezilla ist natürlich mit drauf
 
DD ist auch nicht wirklich kompliziert, nur eben komplett ohne Statusmeldungen, da gabs aber Möglichkeiten für. Ist von der Bedienung her also durchaus okay. Daher werde ich für sowas definitiv kein Geld ausgeben. Konkret benutzt hab ich es bisher nur am Pi.

@nik
Auch mit DD erzeugte Images kann man problemlos packen. Das direkt beim erstellen zu machen ist sowieso eher suboptimal. Auch wenns auch mit dd afaik möglich wäre. Aber in den meisten Fällen hat das sowieso kaum Praxisrelevanz, die paar GB. Die kosten doch eh nur ein paar Cent. Vor 10 Jahren wär das vielleicht noch interessant gewesen. Aber heute hat es zumindest Zeit bis das Image fertig ist.
 
Ich bezog meine Aussage darauf, dass dd die komplette Partition / Festplatte bitweise kopiert, egal wie viele Daten sich darauf befinden. Mit den oben genannten Programmen wird z. B. ntfs-3g genutzt, um auf die Datten zugreifen zu können, wodurch wirklich nur die Nutzdaten gesichert ohne den freien Speicher.

Und das macht je nach Nutzung schon sehr viel aus, gerade weil die Backup-Platte mindestens genauso groß sein muss, wie die zu sichernde Platte / Partition.
 
Das ist aber nicht Zweck dieser Übung, klar, zum Daten sichern ist DD nicht gedacht. Aber hier muss zumindest das Filesystem, mit dem MBR so kopiert werden sonst wird das nachher unverhältnismäßig kompliziert.

Gibts da eigentlich kjeine vernünftige Neuerung im UEFI Bereich? Von wegen Bootloader nach Dateinamen suchen oder so?
 
Wieso sollte das nicht Zweck der Übung sein?:confused:

Es ist ja wohl sinnvoller, ein Image zu erstellen, indem nur die genutzten Daten gesichert werden, als dass für die Imageerstellung die komplette Platte gesichert wird, egal wie viele Daten sich darauf befinden.
 
Mit den oben genannten Programmen wird z. B. ntfs-3g genutzt, um auf die Datten zugreifen zu können, wodurch wirklich nur die Nutzdaten gesichert ohne den freien Speicher.

Das hängt nur mit den beiden unterschiedlichen Sicherungsmethoden Filecopy und Sectorcopy zusammen. Auf Sectorcopy (das Mitsichern des freien Speichers) ist man aber angewiesen wenn man zB. eine Systempartition mit Vollverschlüsselung sicher will.

Der Themenstarter sucht nach Tipps wie man eine Festplatte klonen kann, auf welcher technischen Grundlage das die Programme im Hintergrund machen ist für dieses Thema belanglos.
 
Beispiele wurden bereits genannt und über den Sinn einzelner Vorschläge wird man ja noch diskutieren dürfen. :confused:
 
Nicht das was falsch rüberkommt, ich rate komplett davon ab Filesystem Images als Datensicherungsmethode zu verwenden. Bei allem was mir einfällt machen die nur bei der Partition mit dem MBR Sinn. Aber da auf Teufel komm raus 10Cent(=1GB im RAID) Speicher sparen zu wollen und dadurch im schlimmsten Falls das System zu killen kann ich auf keinen Fall befürworten.

Wenn ein Cent gespart = 1 Cent verdient ist dann rentiert das sich einfach nicht. Zumal das ja dann auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Physikbedingt länger dauert.
 
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