Festanstellung für vorerst befristete Anstellung aufgeben?

Howard

NGBler
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561
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Hessisch Sibirien
Moin,

ich brauche mal ein paar zweite Meinungen.

Ich bin derzeit festangestellt als IT-Techniker in einer sehr kleinen Firma. Nun habe ich morgen ein Vorstellungsgespräch bei einem Arbeitgeber, der (falls er mich überhaupt will) vorerst befristet einstellen will. Das ganze ist ein Betrieb im öffentlichen Dienst, daher auch mit TVöD.

Nun verdiene ich bisher 2k glatt brutto und das wird in den nächsten Jahren auch nicht nennenswert steigen. Beim TVöD sieht das ganze schon anders aus.

Soll ichs riskrieren oder lieber erstmal beim bisherigen Arbeitgeber bleiben?

Danke
H
 
Meine bescheidene Meinung: definitiv das Risiko eingehen.

Aber schau erst mal, was bei dem Gespräch rauskommt. Du bist ja zum Glück nicht im Zugzwang.
 
Ich würde auch zu der Meinung tendieren, das man zumindestens das Gepräch abwartet.
Du mußt ja auch immerhin ein Grund gehabt haben, warum Du dich dort überhaupt erst beworben hast. Also ... auf geht´s.^^

Eine feste Zu- oder Absage gibt, oder bekommt, man ja doch eh nie sofort.
 
Gespräch abwarten, ansonsten riskieren. Festanstellung ist leider nix wert. Hatte auch mal sowas, als dann aber die "Einsparungen" losgingen und 50% der Firma (immerhin 50 Leute) rausgekickt wurden, war ich auch dabei und die Festanstellung hat mir da gar nix genutzt. Von daher... Mach et!
 
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  • #6
Die Stellenanzeige sprach von "vorerst befristet". Mal schauen, was das im Detail bedeutet. Das ich wegrationalisiert werde, halte ich derzeit für unwahrscheinlich- bei 2 Technikern inkl mir.


Der potentielle Arbeitgeber ist quasi meine Wunscheinrichtung. Ich habe da mein Praktikum zur FOS gemacht und wollte immer zurück. Und falls sie mich nicht übernehmen, ists allemal eine bessere Referenz als die 4-Mann-Bude.
 
Gerade bei 2k Brutto hast du an sich ja nicht so viel zu verlieren als Techniker. Da gibts noch viel Potetial zur Steigerung. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich schließ mich den anderen definitiv an.
 
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  • #8
So, wieder zurück.

Vorerst befristet sind dort erstmal alle Vertäge, egal, ob Verwaltung, Pflege oder sonstwas (Krankenhaus). Sollten sie mich wollen, werde ich auch dahin gehen. Als Wunschgehalt hab ich 30k bei 12 Gehältern angegeben.
 
Darf man fragen was du für eine Ausbildung bzw. wie viel Erfahrung du schon hast? 30k ist ja nu auch nicht gerade viel.
 
Kommt halt auch stark darauf an, wo man wohnt. Ne Freundin verdient als 08/15 Bürokauffrau (soll nicht abwertend gemeint sein) exakt soviel wie ich, als mehrjähriger ITler.... Sie wohnt halt nähe München..... da ist das scheints normal....
Ich persönlich käme mit so einem Gehalt wie der TE es hier beschreibt lockerst hin. 70m² Wohnung, Auto etc und hätte dann noch eine Menge über...

Denke, das kann man nie pauschal mit "ist ja nicht gerade viel" oder so abtun....Ich kenne hier in der Gegend (Rheinland Pfalz) keinen, der mehr als das, was der TE beschreibt, verdient und alle kommen bestens über die Runden.

Wenn ich manchmal Diskussionen sehe, bei Golem oder Heise, wenn es um Gehälter in der IT-Branche geht, und Leute dort rumheulen, dass sie mit 4k Brutto "kaum leben" können, weiß ich nie, was die so machen oder in welcher Welt die leben. Mit 4k Brutto.....ach, mit 3k schon, hätte ich glaub nie wieder Geldprobleme. Ernsthaft. Wie gesagt, ich denke, das ist stark regional bedingt.

Wenn der TE vorher 2k hatte und nun 2500, dann ist das imho ein großer Schritt für ihn.
 
Howard, klingt doch gut, wenn du dort auch bereits dein Praktikum gemacht hast. Ich drück dir die Daumen.
 
Hat dein aktueller Betrieb überhaupt die Mindestgröße für den Kündigungsschutz? Wenn nein spricht überhaupt nichts gegen einen Wechsel, da du in einem Kleinstbetrieb immer fristgemäß gekündigt werden kann.
 
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  • #13
Das Praktikum war von 2008 bis 2009, ist also schon lang her. Haben wir im Gepräch gestern auch festgestellt :)

Ich bin gelernter FiSi mit knapp 2 Jahren Erfahrung, ohne weitere Weiterbildungen etc. Ich wohne im Norden Hessens und komme mit den 1.3k netto aktuell ganz gut hin ;)

Nachtrag: Wir sind 4 Festangestellte (inkl Chef) und ein Praktikant.
 
D.h. es gibt keinen Kündigungsschutz. Dein Chef kann dich jederzeit fristgemäß kündigen. In deinem neuen Betrieb ist eine Kündigung durch den Arbeitgeber nach der Probezeit hingegen sehr schwer, der Vertrag läuft dann mindestens bis zum Ende der vereinbarten Zeit. Selbst wenn du nur ein Jahr Vertragslaufzeit vereinbart hättest, wäre deine rechtliche Position nach der Probezeit daher zunächst faktisch besser als im Kleinstbetrieb.
 
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