Feminismus - Notwendig oder ein Druckmittel für Männer?

In ferner Zukunft mag es individuelle Plakate geben, aber solange muß man sich mit den biologischen Grundlagen zufriedengeben.

Ich sehe da keinen Sexismus, da ich keine Benachteiligung erkennen kann.

Vielleicht sieht sie jemand anders.

Glaub ich nicht.

Meine Prognose: Ohne ihre niederen Triebe geht die Menschheit ein.
 
Meine Prognose: Menschen versuchen weiterhin nur das zu sehen, was sie sehen wollen z.B. das eine Plakat mit nacktem Frauenbein unter 200 Plaketen mit Köpfen.
 
Was ist eigentlich so schlimm an Sexualisierung?
Das hab ich daran irgendwie noch nicht so ganz verstanden.



scnr: Wenn ich hässliche Frauen auf plakaten sehen wollte, hätte ich mir den neuen Ghostbusters angeschaut
 

Das ist die Frage. Frauen, die ich kenne, die ich auch definitiv als starke Persönlichkeiten einstufe, können über den Kram nur lachen. Und die sind sich ihrer Sexualität und ihres Körpers sehr bewusst. Und spielen auch mit den Reizen, wenn sie es denn wollen.
Ich frage mich bei diesen harten Feministen immer: Wollen die nicht auch mal einfach Sex haben? Haben die nicht normale Bedürfnisse?!

Und der schlimmste Satz, den du so einer antun kannst ist ja "Du gehörst mal wieder richtig gefickt!" - und das gemeine ist eben: Das würde das glaube ich wirklich in vielen Fällen lösen..... *duck und weg*
 
@Hector:
Ne freundin hat das mal so formuliert:
"Es ist schwer eine Frau zu sein und trotzdem mit den Jungs abzuhängen - es ist zwar irgendwie cool, wenn die alle so nett und bemüht sind, man will aber eigentlich nur dazu gehören, außerdem würde ich eh nicht mit nem Kerl der mir die Stiefel poliert, voll unmännlich"

Irgendwie konnte ich das sehr gut verstehen und nein, sie ist definitiv keine feministin.
 
Und der schlimmste Satz, den du so einer antun kannst ist ja "Du gehörst mal wieder richtig gefickt!" - und das gemeine ist eben: Das würde das glaube ich wirklich in vielen Fällen lösen..... *duck und weg*

Besonders apart kommt dieser Satz dann von so quabbelbäuchigen Tresenhockern mit saurem Atem rüber, die sich dann ob
ihres gelungenen Witzes gröhlend-sabbernd auf die, in einer schmuddeligen Jeans verpackten, Wabbelschenkel hauen und dabei
ein wenig Bier verschütten, das das Aroma des untervögelten Unterhemdträgers noch unterstreicht.


*duck und weg*
 
@Chegwidden:
Warum, gilt doch auch für Männer.
Ungefickt werden sie zu Weichkeksen, oder Assis
Das also das Frauen Katzenlady~Feminismus in männlich...
 
Was ist eigentlich so schlimm an Sexualisierung?
Das hab ich daran irgendwie noch nicht so ganz verstanden.

Ewige Ersatzbefriedigung und Vorlust, Verharren bei Infantilen,

Sex kann man nicht sexualisieren.

Eine neue Seife oder ein neues Deospray durchaus.

Sexualisierung ist puritanisch.
 
Ich habe beim Lesen die Gedanken des Autors schon nachvollziehen können, und habe auch volles Verständnis dafür, daß Frauen nicht auf 2 oder 3 äußere Merkmale reduziert werden wollen.
Umgekehrt ist vielleicht auch verständlich, dass Männer auch nicht auf ihr bestes Stück reduziert werden wollen. Oder aber in Kinofilmen oder Werbefilmen einen Tritt in die Nüsse oder eine Ohrfeige bekommen wollen. Spätestens dann verlieren Männer nämlich ihre Handlugnsfähigkeit ganz schnell.
Mancher erinnert sich vielleicht noch an die Mercedes-Werbung, in der der ehegatte zu spät nach Hause kommt und sich eine einfängt. Man hat mit einem Mercedes schließlich keine Panne! Während Gewalt gegen Frauen zu Recht geächtet ist, ist Gewalt (von Frauen) gegen Männer immer eine gute Pointe.
Wie man sieht, ist weder Sexualisierung oder Gewalt, noch Diskriminierung ein reines Frauenproblem. Männer machen aber (bisher) nicht ständig wegen jedem Kinkerlitzchen ein Fass auf. Sowohl über Werbung als auch über Filme muss man auch mal lachen können. Im Übrigen wage ich zu behaupten, dass ein Großteil der Männer Frauen nicht als Sexobjekt reduziert, auch wenn entsprechende Werbung zu sehen ist.

Irgendwie konnte ich das sehr gut verstehen und nein, sie ist definitiv keine feministin.
Nö, sie scheint durchaus sympathisch zu sein. ;)
 
In New York hat man sich zu einem kleinen Experiment hinreißen lassen.


Da sich bei Heise schon jemand herrlich darüber aufgeregt hat, spare ich mir Nerven und schriftliche Kurzzusammenfassung und zitiere kurz. ;)
Mädchen, Hund, Katze, Junge

Die Daily Mail berichtet über ein soziales Experiment, bei dem in einem öffentlichen Park ein kleines Mädchen, ein kleiner Junge, ein Hund und eine Katze ausgesetzt wurden. Mit der Videokamera wurde festgehalten, wie lange es jeweils gedauert hat, bis jemand sich um die alleingelassenen Wesen kümmerte. Hier die Ergebnisse:

1. Kleines Mädchen. Wurde nach 3 Minuten 2 Sekunden gerettet.

2. Hund. Rettung nach 4 Minuten 36 Sekunden.

3. Katze. Hilfe kam nach 10 Minuten 16 Sekunden.

4. Kleiner Junge. Hilfe kam überhaupt nicht!

Jawohl, richtig gelesen! Um den kleinen Jungen hat sich keine Sau gekümmert! Nach über 45 Minuten Wartezeit wurde das Experiment abgebrochen, weil der kleine Sam (6) immer verzweifelter wurde! Dabei hatte der Junge sogar von sich aus Passanten angesprochen und auf seine Notlage aufmerksam gemacht:
...

Schwach finde ich, dass sich nur Frauen um die "Ausgesetzten" gekümmert haben, hier kommt vermutlich das weibliche Helfersyndrom zum Tragen. Zumindest in Bezug auf die Kinder könnte ich die männliche Ignoranz aber durchaus verstehen. Wir wissen ja, dass Männer gerne mal eins in die Fresse kriegen, weil sie als angebliche Kinderschänder mit einem Mädchen (der Tochter) spazierengehen. :rolleyes:
 
Es gibt auf Youtube endlos viele Videos mit ähnlichen "sozialen Experimenten": Frau wird von Mann attackiert- Passanten schreiten praktisch sofort ein, Mann wird von Frau attakiert- Passanten schreiten nie ein, selbst wenn die Frau größer und stämmiger als der Mann ist, der zudem oft noch ausgelacht wird.
 
Mmm ... den wirklich dümmsten feministischen Beitrag seit langem hab ich kürzlich von AS auf Spon gelesen:


Dazu fällt mir dann gar nichts mehr ein.
 
Die "Experimente" sind ohne Relevanz, da kein wissenschaftliches Experiment.
Definitiv gibt es jedenfalls ein Männerbild das dazu führt, dass man als Mann nicht einfach so ein kleines fremdes Mädchen ansprechen will. Und das man als Mann selbst dann als Täter wahrgenommen wird, wenn die Frau zuschlägt.
 
...und genau diese reflektierende Betrachtung von Geschlechtsbildern, -rollen und deren Konstruktion ist Teil der (feministischen) Geschlechterforschung. Womit ich, wie wahrscheinlich schon mal irgendwo anders in diesem Faden, betonen will das es nicht "den" Feminismus gibt und ich der Meinung bin, dass sich heute viele Menschen "feministisch" nennen, ohne irgendwie differenziert zu betrachten, was für einen Schwanz (höhö) dieser Begriff eigentlich nach sich zieht.

Diese "sozialen Experimente" sind wenn überhaupt interessante Randbemerkungen, kratzen aber nur an der Oberfläche.
 
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