Farbige LEDs mit Schalter und Batterie

Timon3

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Hallo zusammen!

Ich möchte einer Freundin bei einem Geschenk helfen. Wir wollen hierbei ein paar farbige LEDs (lila, 15 Stück ca?) mit einem Schalter und einer Batterie (im Idealfall wechselbar) verbinden. Theoretisch sollte das ganze ja relativ einfach machbar sein - LEDs parallel mit Batterie verbinden, Widerstand zwischen LED und Schalter schalten und dann Batterie mit Schalter. Allerdings habe ich sowas noch nie wirklich gemacht, sodass ich vorher gerne Hilfe bei der Planung von unseren Profis hätte. :)

Die LEDs sind recht egal - ich hatte beispielsweise an gedacht. Dazu dann für die Batterien im Idealfall eine Halterung, z. B. , natürlich zusammen mit 12V-Batterien. Dazu dann noch , und fertig müsste das ganze ja sein. Liegt hier irgendwo schon ein Denkfehler, oder sollte das alles zusammenpassen?

Für die Schaltung dann soweit ich es mir zusammengelesen hab den Pluspol der Batterien mit denen der LEDs verbinden (hierbei wirds schon spannend, weil wir das in Physik nie ausführlich gemacht haben: Widerstand zwischen Plus- oder Minuspol? Ich erinner mich da dunkel dran, dass wir im Unterricht die physikalisch korrekte Elektronenrichtung genutzt haben und das dann in der Mechanik umgedreht war). Dann die Minuspole alle zusammen mit dem Schalter, und diesen dann wieder in die Batterie führen. Klappt das so?

Vielen, vielen Dank im Voraus! Wenn ihr uns hierbei helfen könnt, wäre das wirklich toll. :)
 
Die Artikel-Beschreibung von den LEDs is schon interessant.
Je LED ist ein 12V dabei
Na ja... Meint wohl: "Vorwiderstand zum betreiben an einer 12 Volt Spannungsquelle."

Dann existiert kein Datenblatt und keinerlei andere Angaben zu den LEDs. Schon mal ein Grund bei dem Typ nicht zu kaufen.

Hat eine LED z.b. bei 3.3 Volt ihre maximal zulässige Leistungsaufnahme, kann man besser immer 3 in Reihe schalten und einen dazu passend dimensionierten Widerstand dran hängen.
Die nächsten Gruppen dann parallel zur ersten.
Eine LED an 12 Volt (Mit Vorwiderstand) kann man machen, macht aber keinen Sinn bei der Stückzahl.
Wird nur unnötig Leistung in Wärme umgesetzt.
 
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  • #3
Es müssen nicht unbedingt die LEDs sein. Das waren die ersten, die ich auf Amazon gefunden hatte, weshalb ich die verlinkt hab - theoretisch würden für mich auch alle anderen gehen, solange sie lila bis violett sind. Bei Amazon scheint es so ziemlich nur die zu geben, falls nicht anders möglich wäre aber auch beispielsweise Conrad eine Möglichkeit. Hast du vielleicht eine Idee, was passen könnte? Ich bin wie gesagt in dem Bereich nicht gerade bewandert und würde mich da lieber an Leute wenden, die davon Ahnung haben. :)
 
habe es mal testweise bei Conrad mit den Stichwörtern "LED" + "Lila" dann mit "violett" versucht. Bekomme nur Grütze angezeigt.
Den Typen bei Amazon anschreiben und nach einem Datenblatt fragen. Wenn der die LED-Sets selber zusammenstellt, kennt er die Daten. Wenn er die nur kauft und weiter verscheuert, dann wohl nicht.
Ich habe schon LEDs über die ich keine Daten habe geopfert. Ans Labornetzteil, die Spannung langsam erhöht und die Leistungsaufnahme gemessen. Dabei die Temperatur der LED überwacht.

15 LEDs mit je einem Vorwiderstand, saugen diese Mini-12V-Batterie schneller leer als James Bond seinen Martini.:D
 
Wie Cybercat schon sagte, haben Deine LEDs keine Angaben zu Strom und Spannung.
Ich habe Dir andere rausgesucht
Infos wie Du die Vorwiderstände berechnest und verdrahtest, findest Du hier

Hier findest Du dann ein Widerstandsrechner mit dem Du deine Berechnungen überprüfen und Handelsübliche Widerstände kaufen kannst.

Vorkauen wird Dir vermutlich hier keiner was und ich vermute, dass Du auch was lernen willst ;)

Beachte bitte auch, dass LED eine Anode und eine Kathode haben (+/-), das darfst Du auf keinen Fall vertauschen.

Ebenfalls solltest Du in Erwägung ziehen, anstatt eine Batterie ein Netzteil zu verwenden.
 
was soll es denn für ein Geschenk sein?
Macht schon einen Unterschied ob es ne Lampe oder ein beleuchteter Dildo werden soll.
Für manches ist Netzteil + Stripes sicher besser als Batterie + einzelne LEDs.
 
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  • #8
Selber messen wäre die andere Möglichkeit, da greife ich aber glaube ich doch lieber auf einen zuverlässigeren Shop zu. Ist einfacher. :)
Ich hatte schon die Sorge, dass das unterdimensioniert ist. Ist die Frage, ob es sinnvoller ist, die Anzahl der LEDs zu senken oder halt auf eine andere Stromquelle zurückzugreifen.

Ein Streifen wäre natürlich auch möglich, wobei ich da dann eigentlich direkt auf ein Netzteil zurückgreifen kann. Da kann ich mir ja sogar den Aufwand mit dem Schalter sparen ;)

Lernen tu ich schon genug in der Schule, aber ich hab natürlich nichts dagegen, auch hier mich mal ein bisschen weiterzubilden ;) aber natürlich würde ich das vorher am liebsten nochmal überprüfen lassen, ob das so wie ich es mir denke funktionieren würde. Falls ich aber doch auf einen LED-Streifen mit Netzteil zurückgreife, was mir doch als die sinnvollste Variante erscheint, habe ich ja wenigstens keine Gefahr :D

Es soll ein beleuchtetes Mainboard sein, das an die Wand gehangen wird (keine Sorge, das Mainboard ist alt und kaputt, es mussten keine unschuldigen PCs dafür sterben ;)). Da wäre Netzteil + Stripes wirklich einfacher und sinnvoller.


Danke euch schonmal! Ihr habt mir schon sehr weitergeholfen, und auch noch interessantes Lernmaterial geliefert. Wir werden das ganze mal zusammen bereden und ich werd mich bei weiteren Fragen nochmal melden. :)
 
wie wäre es denn damit, du versorgst das Netzteil mit Spannung an ner 5V oder 12V Schiene und lötest die LEDs + Widerstände direkt aufs board?
Musst natürlich dafür auch schon wissen was du machst.
 
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