[Politik und Gesellschaft] Fachkräftemangel in Deutschland

[TABLE="width: 100%"]
[TR]
[TD]Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, fehlen in Deutschland nicht nur in hochqualifizierten Berufszweigen Fachkräfte, sondern unter anderem auch bei Kellnern, Klempnern oder Pflegekräften. Die Zeitung beruft sich hierbei auf eine aktuelle Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft.

In insgesamt 119 Berufen gibt es demnach Engpässe, dort gibt es mehr offene Stellen als qualifizierte Bewerber. Im Restaurantgewerbe blieb beispielsweise im Ausbildungsjahr 2012 annähernd jede dritte Stelle unbesetzt.
[/TD]
[TD]

Bild: , Klaus Friese,

[/TD]
[/TR]
[/TABLE]


Quelle:
 
Versteht ihr denn nicht?
Fachkraft ist das neue/andere Wort für Billiglöhner.
Hört doch mal durch die Blume :D
 
Gibt halt nich genügend 17 jährige mit 1er Abitur die bereits 45 Jahre Berufserfahrung haben, nebenher 7 Sprachen sprechen und kein Problem damit haben jeden Tag 250 kilometer zu nem unbezahlten Praktikum zu fahren um im ach so tollen Standort Schland zu malochen.....
hab ich noch irgendeine Anforderung vergessen die man als Lohnsklave im Schildbürgerland Idealerweise mitbringen sollte?

@besterwosgibt
Tja stumpf is trumpf....


Btw: irgendwer ne Ahnung wer beim Stürmer...äh bei Der Welt den Artikel geschrieben hat?
ich setzte je 5 Euro auf Poschardt,Posener und Seibel....einer von den Drei Menschenfeinden war es bestimmt
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist halt wieder mal Wahlkampf. Da kommen immer solche Märchen in geballter Ladung. Sonst kommen solche Märchen nur mal vereinzelt so einmal die Woche und dann die Reihe durch.
 
schön und gut, bis ich die Gehaltsvorstellung der Firma gesehen habe: 1300,- brutto im Monat, ohne Sonderzulagen, Miete, ... - in München!

Wo ist das Problem? Für das Geld kriegst du auch in München relativ problemlos eine Ein-Zimmer-Wohnung. Musst dann halt mittags zur Tafel gehen und Dir die Klamotten vom DRK / von der Caritas holen.
 
[...] Die Menschen sollen doch künstlich dumm gehalten werden und bei der Masse funktioniert es ja auch hervorragend dank BILD und TV Sender. Und diese Leute glauben dann auch die Lügen der Parteien und der Wirtschaft [...]

Wahrscheinlich gibt es einfach nicht genug Arbeitsplätze um alle Arbeitslosen zu beschäftigen.
Dann wird einfach von „Fachkräftemangel“ geredet und die Leute glauben dann, dass sie eben (trotz Ausbildung) nicht zu den Fachkräften gehören und deshalb nicht von den Mangel profitieren und daher keinen Arbeitsplatz finden.
 
Die Lebensmittel und Landwirtschaftsprodukte werden an den Börsen verzockt.

Wann werden eigentlich die Fachkräfte endlich an den Börsen verscherbelt? Sollten sie nicht eigentlich in ihren Ländern bleiben, damit es dort endlich besser läuft?

Oder hat hier irgendjemand immer noch nicht erkannt, daß sich der Raubtierkapitalismus immer noch neue Tricks einfallen läßt?
 
Zumindest gab es schon, dass Erwerbslose auf dem Weihnachtsmarkt an Firmen verlost wurden. Mal schauen, ob ich den Artikel finde, aber das war echt der Hammer.

Edit:

Here we are:
 
Wenn die Unternehmen wirklich AN bräuchten, würden sie diese auch gut bezahlen.
Zurzeit ist der Markt aber so übersättigt, dass auf eine Arbeitsplatz hunderte Bewerber kommen.
Da kann der Unternehmer natürlich den einen heraus picken, der für viel Arbeit wenig Lohn nimmt.

AN aus dem Ausland würden doch wohl kaum nach Deutschland kommen, wenn sie auch in ihren Heimatländer Arbeit finden würden.
 


Wirklich Lesenswertes Interview mit Jeremy Rifkins von 2006

Wir vollziehen gerade einen Wandel hin zu einem Markt, der zum allergrößten Teil ohne menschliche Arbeitskraft funktioniert.
Bis 2010 werden nur noch zwölf Prozent der arbeitenden Bevölkerung in Fabriken gebraucht. Bis 2020 werden es weltweit nur noch zwei Prozent sein

Schauen Sie in die Vergangenheit. Zehntausend Jahre haben sich Menschen andere Menschen als Sklaven gehalten. Nun reden wir uns gern ein, dass die Sklaverei abgeschafft wurde, weil wir so human geworden sind. Aber die Wahrheit ist: Durch die industrielle Revolution ist die Sklaverei überflüssig geworden. Ab einem bestimmten Zeitpunkt war es billiger, den Ofen eines Kohleofens zu füllen, als den Mund eines Sklaven.


Es liegt daran, dass viele Politiker Europa lieber als Sündenbock missbrauchen, anstatt sich dem Grundproblem zu stellen: Die Arbeit verschwindet. Das will kein Politiker seinen Wählern erzählen.
Statt dessen betet man immer wieder dieselben drei Pseudotheorien herunter.

Erstens: Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Zweitens: Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Und drittens: Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind absurd.


Erstens: Die Zahl der Jobs die in Deutschland verschwinden weil sie zum Beispiel nach Osteuropa oder China verlagert wird, ist verschwindend gering. Sie macht gerade mal ein Prozent der abgebauten Stellen aus. Der wirkliche Jobkiller ist der technologische Fortschritt. Aber davon hören Sie von den Politikern kein Wort. Maschinen machen sich als Buhmann eben schlechter als Chinesen oder Polen.
 
Das mag wohl die industrielle Produktion betreffen; aber es gibt ja noch ne Menge anderer Arbeit.

Insofern ist die dargestellte Perskektive etwas futuristisch. :D

Und wenn so ein futuristisches System störungsfrei laufen soll, braucht man auch eine Menge Leute mit Köpfchen. :T
 
Es gibt noch einen 4. Propagandaspruch der Wirtschaft und Regierung: Das arbeitslose Pack ist zu faul zum arbeiten und säuft lieber den ganzen Tag.

Aber ehrlich mal, wenn es genug offene Stellen gäbe, die besetzt werden müssten, dann würden die Firmen bessere Löhne bezahlen, weil sie um die Leute buhlen würden.
 


Natürlich ist das zum Teil sehr Utopisch ,aber es geht in seinem Beispiel ja Großteils um Fabrikproduktionen,
find es aber interessant das der Typ bereits mehrere deutsche Regierungen beraten hat und denen genau dasselbe erzählt hat.
 
Zurück
Oben