Facebook-Messenger: US-Regierung fordert Hintertür für Behördenzugriff




Wie vorher schon Apple, fordert die US-Regierung aktuell Facebook dazu auf, zum Zwecke der Strafverfolgung, in die bestehende Software eine Hintertür einzubauen, sodass die Behörden auf Konversationen trotz Verschlüsselung zugreifen können. Facebook jedoch lehnte das Ersuchen ab, unter Berufung auf Insiderinformationen.



Die Forderung, verschlüsselte Chats abhören zu wollen, leitet sich aus derzeitigen Ermittlungen gegen die Verbrechergruppe „ “, auch bekannt unter dem Namen „MS-13“, ab. Die von der Gruppe genutzten Facebook-Chats wären Ende-zu-Ende-verschlüsselt, folglich könne niemand, außer den Beteiligten, auf die Konversationen zugreifen, auch Facebook nicht. Somit solle Facebook den Behörden mit einer Hintertüre trotz Verschlüsselung Zugang gewähren. Gemäß Informationen von wolle das US-Justizministerium Facebook wegen Missachtung des Gerichts belangen, weil Facebook sich weigerte, diesen Forderungen nachzukommen.



Derzeit beschäftigt sich ein kalifornisches Bundesgericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit dem Fall und wird über den generellen Zugriff verschlüsselter Messages entscheiden. Laut Reuters wäre das Grundsatzurteil wegweisend auch für ähnliche Messenger. Sollte sich die US-Regierung durchsetzen, könnte sie gegebenenfalls auch gegen die Verschlüsselung bei anderen Diensten, wie WhatsApp oder Signal, vorgehen.

Bildquelle: , thx! (CC0 Public Domain)




Autor: Antonia
 
Ach, die wissen ja, wie man Kohle vor dem Zugriff der Behörden ins Ausland verschiebt, da kanns doch echt kein Problem sein, die Behörden an der Crypto Front zu verarschen.
Man errichtet eine Stiftung mit dem sinnigen Namen "Fuck LEA", wo Aktivisten gegen Vergütung Verschlüsselungslösungen maßgeschneidert entwickeln. Facebook bettet einfach einen Link zur Webseite der Aktivisten ein, wo die Kunden kostenlos einen Crypto Zusatz zum Messenger installieren können. Facebook ist nur Geldgeber der Stiftung und hat ansonsten üüüberhaupt keinen Einfluss auf die Arbeit der Aktivisten - rechtlich alles schön getrennt. Na, da können dann FBI und Konsorten durch die Finger schauen. Sollen sie dann eben vor Gericht ziehen und fordern, dass die Setzung eines Links durch Facebook zu unterbinden ist. Sollen sie dann eben bis in die letzte Instanz gehen.
Bei öffentlich ausgetragenen Streitigkeiten gibts dann sowieso genug Erwähnungen in den Medien, damit die Nutzer selbst die Crypto Erweiterung finden können.
 
Zuletzt bearbeitet:
nah, schlimmstenfalls verbieten sie einfach den einsatz von blockchain..

aber nichts davon wird passieren, der zug ist lange abgefahren.. sie hatten die chance telekommunikation zu dezentralisieren, sie wollten explizit nichts davon wissen, also viel spaß mit facebook und NSA.. 5 milliarden chinesen haben kein problem damit und die zahlen können nicht irren..
 
Wird man es erfahren wenn die dann doch ja sagen? War da nicht was von Geheimgerichten? Die kriegen das aufs Auge gedrückt und keiner darf es erfahren?
Habe da so was mal gelesen. Weiß nicht mehr, ob das wo seriöses war.
 
@Data
Das Geheimgericht (Foreign Intelligence Surveillance Court) regelt nur die Geheimdienste, nicht jedoch die Strafverfolgungsbehörden.
 
Die Hintertür gibt es schon seit Jahrzehnten ! Die sollen mal nicht so tun !

Wie sonnst sollen die Grenzer in zB Australien oder USA sonst wissen was man so schreibt ;)
 
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