ext4?

eraser

Stinkstiefel
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Hallo,

ich bin was OS X angeht noch komplett Jungfrau.
Das wird sich in der nächsten Woche ändern.

Ich würde gerne eine ext4-formatierte USB-Platte daran betreiben und lesen / schreiben. Mit Fuse soll das zumindest teilweise möglich sein.

Hat da jemand Erfahrung mit? Auf der Platte sind bereits 1,5TB Daten. Mal schnell umformatieren ist also nicht.

Was tun?
 
Bisschen mehr über die Umgebung könntest du schon verraten. Ist es dein Macbook? Warum benutzt du nicht Linux, wenn du schon ext4 nutzt? Warum "ist umformatieren nicht"?

Wer sich einen Mac kauft, darf ruhig auch noch andere Opfer bringen :-*

Apropos Opfer bringen: Da man bei Mac für alles bezahlen darf, gibts natürlich auch den . Alternativ gibt es das von dir beschriebene auch als OSS, aber das frisst deine Daten.
 
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  • #3
Die Platte hängt derzeit am Pi, der Mac wird aber 24/7 laufen und kann somit den Datenträger besser im Netzwerk zur Verfügung stellen.

Umformatieren setzt ein Auslagern aller Dateien voraus und wäre nur erstmal eine unliebsame Alternative. Wenn das mit Parallels gut und flüssig klappt, würde ich auch die 30 Euro zahlen.
 
Wenn die Platte dauerhaft und ausschließlich am Mac betrieben werden soll, kann ich nur empfehlen, die saubere Lösung zu wählen und auch wirklich ins Mac Format zu wechseln. Bringt nur Vorteile.
 
Hm, naja, paragon hat da ja was:


Ansonsten gibts hier auch Möglichkeiten mit FUSE:


Naja, FUSE auf OS X ist so ne Sache. Gibt nen stabile UserGroup dies braucht, aber spätestens seit MacFUSE Tod ist, passiert da nimmer viel.

Naja, HFS+ wär sicher am saubersten, aber denke die Paragon Lösung wird sicher auch stabil laufen. Würd nur definitiv für ein Backup sorgen!
 
Beides schon verlinkt. Lies doch erst mal den Thread, bevor du postest.


Aber ja, mit Parallels klappt das. Schauste vorher, ob das mit deiner OSX-Version funzt und lädst es runter. Hast bei denen auch meiner Erfahrung nach ne gute Möglichkeit, dein Geld wiederzubekommen, wenn es nicht klappt. Gibt vielleicht auch ne Testversion?!

Warum du den Pi nicht 24/7 laufen lässt und per Samba drauf zugreifst, ist mir allerdings auch schleierhaft. Außer dem niedrigeren Durchsatz sehe ich hier nur Vorteile - natives Dateisystem, geringerer Stromverbrauch (Faktor 30-50), ...
Aber na ja, die SMB-Implementierung von Apple ist jetzt auch nicht sooo das Gelbe vom Ei.
 
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  • #7
Beides schon verlinkt. Lies doch erst mal den Thread, bevor du postest.
Warum du den Pi nicht 24/7 laufen lässt und per Samba drauf zugreifst, ist mir allerdings auch schleierhaft. Außer dem niedrigeren Durchsatz sehe ich hier nur Vorteile - natives Dateisystem, geringerer Stromverbrauch (Faktor 30-50), ...
Aber na ja, die SMB-Implementierung von Apple ist jetzt auch nicht sooo das Gelbe vom Ei.

Der Pi läuft derzeit 24/7 mit der Platte und alleine der Datendurchsatz ist Grund genug. 100 Mbit reicht aus um Filme im Haus zu streamen, aber ist nicht tauglich um vernünftig auf andere größere Dateien zuzugreifen.
Faktor 30-50 stimmt auch nicht. Es handelt sich um einen Mac Mini Server. Der braucht im Idle etwa 12 Watt, ersetzt den Desktop, welcher im Idle 150 Watt benötigt und ist innerhalb kurzer Zeit amotisiert nur durch die Stromkosten.

Dazu kommt ein KVM, um bei Bedarf auf den großen Bruder zu wechseln.
 
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  • #9
Bericht und eigene Meinung:

Das Ding arbeitet inzwischen hier vor sich hin. Es macht mittlerweile was es soll. Stromverbrauch Untergrenze sind 7,5 Watt. Das braucht bei meinem PC schon bald das Netzteil, wenn der Rechner aus ist. Das war auch für mich der Hauptgrund der Anschaffung.
Der geringe Stromverbrauch und die geringe Hitzeentwicklung sind schon eine Hausnummer. Das macht sich auch am Ende des Jahres am Geldbeutel direkt sehr bemerkbar.

Der Mac dient mir hier als Arbeitsgerät zum Programmieren, zum entwickeln von iOS Apps, als Server für Medien und Datenspeicher. Samba wie bereits hier erwähnt ist nicht so super, wenn man aber auf dem Windowsrechner auf SMB1 setzt, gehts.

Mein Fazit: Wäre unter den "PRO-Kriterien" nicht der Stromverbrauch und die Wärmeentwicklung wäre ich unzufrieden. Billig ist was andres in der Anschaffung und eine Erleuchtung finde ich es nun auch nicht unter OS X zu arbeiten, was aber sicherlich auch noch mit den Gewohnheiten zu schaffen hat. Ich finds auch echt krass seit etwa einem Jahr keinerlei Reaktionen seitens Apple bzgl. des Samba Problems zu sehen. Da gibts ellenlange Threads im offiziellen Forum.

Windows ist mir da als Desktopsystem nach wie vor lieber.

Nachtrag: Die Platte habe ich umformatiert.
 
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