Eure Ausbildung, euer Studium und eure Berufe

- Hauptschule inkl. einer Ehrenrunde
- Gewerbeschule Bereich Technik (Mittlere Reife)
- Fachoberschule Bereich Wirtschaft (Fachabitur)
- Ausbildung zum Bankkaufmann im angrenzenden Ausland
- Studium Kraftfahrzeugtechnik (beginnt am Montag)

Und ja, ich bin mir jetzt mittlerweile klar, dass ich im technischen Bereich besser aufgehoben bin als in der Wirtschaft (Kneipen ausgenommen :D)
 
Im Gegensatz zu Euch Langweilern bin ich ja schon was älter und hab daher ne bewegte Geschichte hinter mir - daher lesen und staunen - lach

Ausbildungen:
1) Mitte der 1980er Jahre - Elektrotechnischer Assistent Fachrichtung Nachrichtentechnik.
Auf die Frage was wir damit später mal machen könnten kam vom Lehrer nur "Geht zur Post"
2) An der Uni in Bonn hab ich dann Physik und Soziologie belegt - aber nach 4 Semestern gemerkt, dass mir die "Höhere Mathematik"
doch zu hoch war. Die Soziologie in Bonn hat aber keinen "Namen", daher hab ich mein Studium abgebrochen und bin zum
Arbeitsamt.
3) Dort wurde ich dann umgeschult zum Organisationsprogrammierer (IHK) - und fand anschliessend trotzdem keine Arbeit - ha ha ha

Da ich vorher ja nie gearbeitet hatte war ich gut 1 Jahr beim Sozialamt und die haben mich dann in eine Aushilfstätigkeit bei nem frühen "Car Sharing" Anbieter vermittelt. Da hab ich alles gemacht vom Sekretär über Mitgliederverwaltung, Autos waschen und warten und für den Chef beim ALDI Getränke einkaufen für seine Kneipe ...

Irgendwann wollte ich nicht mehr und dann bin ich zur ADIA Zeitarbeit - das war dann moderne Sklaverei, aber was tut man nicht alles...
Hab den Wechsel von SAP2 zu SAP3 bei einer grossen Bank begleitet im Einkauf - ich war zwar nur die Aushilfe, aber hab Verträge ausformuliert und Einkaufsverhandlungen geführt. Der Chef war das grösste A**** das ich in meiner ganzen Berufslaufbahn kennen lernen durfte - Kettenraucher, Fett und war der Verkäufer aus dem Büro lästerte er "Das A*** hab ich wieder mal gut abgezockt"...

Dann kam ich in den Frühjahren des Mobilfunks zur Telekom und hab da den Boom miterlebt - das war ne geile Zeit -
Bei der Telekom hab mich in den folgenden 20 Jahren dann mit Irrungen und Wirrungen hochgearbeitet bis zum Projektleiter.
Bin dann aber freiwillig 2013 ausgeschieden - und ausgewandert und lebe jetzt seit 4 Jahren in Cebu Philippinen.
 


Mal völlig neutral, aber mir wäre nach 20 Jahren Telekom der Posten "Projektleiter" leider zu wenig. Da wäre doch sicherlich mehr drin gewesen, oder wolltest du nur nicht mehr und warst zufrieden?
 
Sagen wir es so - ich war am obersten Ende des tariflichen Gehalts angekommen, mit der dazugehörenden Absicherung.
Mehr Geld hätte mir nen Schleudersitz eingebracht - denn da ich kein besonders politisch agierender Mensch bin, sondern ein Macher der gern auch aneckt, wäre eine solche Position mit meinem schnellen Ende einhergegangen. Daher hab ich mich mit dem zufrieden gegeben was ich hatte, und auf den richtigen Moment zum Absprung gewartet.
 
Damit ihr auch mal was von mir lest:

Ausbildung im öffentlichen Dienst als Fachangestellter für Bürokommunikation
Im Ausbildungsbetrieb (Bundesbehörde) hatte ich dann nach kurzer Zeit einen unbefristeten Vertrag
Nach ein "paar" Jahren bin ich zu einem Videospielentwickler gewechselt (Ja, im öffi hatte ich Kollegen und Vorgesetzten bei denen der Umgang wirklich komisch war und man mir einredete ich hätte ADHS)
Dieser Entwickler sah es aber nicht nötig mein Gehalt regelmäßig zu bezahlen, also wechselte ich in einen kleines IT-Systemhaus. Dieses werde ich aber auch dieses Jahr verlassen und arbeite als nächstes Jahr als IT-Systemadministrator in einem Großunternehmen das KEIN klassisches IT Unternehmen ist, aber immer noch wert legt auf eine lokale IT-Abteilung.

Also mit Mitte 20 habe ich schon so einiges erlebt :D
 
Zurück
Oben