eth0 abgeraucht --> ausgesperrt?

HoneyBadger

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Moin zusammen,

hab' hier eine headless OMV Kiste auf Basis Debian am Werkeln. Lief das letzte Jahr ohne Komplikationen durch. Vor kurzer Zeit ging mir erst SMB zu Windows in die Knie (noch nicht gelöst) und nun scheint einer meiner beiden Ethernetanschlüsse über den Jordan gegangen zu sein.

Hinten blinkt nichts mehr am betroffenen Anschluss und im Router zeigt sich der Server auch nicht mehr. Habe dann also einfach die Anschlüsse getauscht. Im Router ist er nun wieder zu finden.
Leider weiß ich nicht mehr, wie ich den Start konfiguriert habe, da ich da locker 2 Jahre nicht dran musste.

In der Vergangenheit war es so, dass ich gebootet habe. Nach 10 min trudelten ein paar Systemmails ein, ich habe per OMV Web GUI ein paar Dienste gestartet, LUKS frei gemacht und alles lief wieder. Wenn ich ansonsten mal dran musste, bin ich per MSYS2 und den dafür eingerichteten Account ran. Das passte auch.

Leider meldet sich der Server beim Tausch des Kabels nicht. Daher fand ich es naheliegend, , fix die IP im Router geändert und alles ist beim Alten. So Linus will.

Problem ist nun allerdings, dass ich, wenn ich direkt an den Server gehe, zwar die Loginzeile bekomme, allerdings mein Adminaccount (oder hätte ich hier mit root statt Admin arbeiten müssen!? :unknown:) nicht akzeptiert werden. Wundert mich eigentlich, da ich das ewig lange Passwort nach der Einrichtung nicht mehr geändert habe... (Ja, ich weiß.... :coffee:).

Wie gut, dass ich so clever dokumentiert habe... :m

Ich habe noch irgendwie im Hinterkopf, dass man da per Live-USB-Stick dran kommen müsste und man da nur zwei, drei Handgriffe durchführen sollte und es müsste gegessen sein. Ich komm nur nicht mehr auf die richtigen Schlagwörter für Google.

Hat jemand eine Idee?

Danke schon mal!
 
War mir nicht so, dass SMB begraben werden soll? Ich bin da nicht so drin, aber SMB ist ja nun Steinzeit und imho sollte das Windows so langsam nicht mehr unterstützen. Vielleicht kannst Du da anstetzen.
 
SMB wird nicht begraben, darauf basiert ActiveDirectory. SMBv1 ist tot. Aber SMBv3 ist alive and dragging.

Stichwörter für dein Problem:

Du willst eine Live-CD, dort das root-Laufwerk einbinden und dann die Dateien zusammen suchen. Idealerweise dir deinen root-Account wieder freischalten (oder den sudoer, mit dem du arbeitest), das geht auch, indem du die /etc/shadow editierst. Musst dir halt das Passwort entsprechend hashen lassen. Aber wenns nur die Netzwerkschnittstelle ist, und du sowieso immer mit SSH drauf gegangen bist, warum schaltest du nicht SSH für alle Adapter an und loggst dich ganz normal remote ein?
 
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  • #4
Danke für den Anschubser. War zwar nicht des Rätsels Lösung, hat aber zum richtigen Nachdenken gebracht. Komme nun wieder direkt an der Maschine und per SSH rein. Passt soweit. Allerdings wurde in meinem Fall /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules gar nicht genutzt. Die Config ist leer. Nach etwas googeln habe ich festgestellt, dass die Konfiguratiuon von eth an diversten Stellen vorgenommen bzw. übersteuert werden kann. Wo die explizite Config in meinem Fall liegt, habe ich leider nicht eruieren können. Mir ist jedoch wieder eingefallen, dass OMV hierfür ein out of the box feature liefert. Sollte also jemand anderes das gleiche Problem unter OMV 4.X.X haben (unter OMV 5.X.X. soll das schon kein Thema mehr sein), bietet OMV-firstaid, 1. Menüpunkt, Abhhilfe.

SMB läuft allerdings weiterhin nicht. Vielleicht noch eine Idee, wie ich dem wieder Herr werde? Der Server wird im Netzwerk gefunden. Nennen wir ihn OMV. Dort greife ich normalerweise mit einem eigens hierfür eingerichteten SMB-User, nennen wir ihn OMV-SMB, inkl. Passwort zu. Aktuell bekomme ich bei den ersten ein, zwei Versuchen die übliche "nicht gefunden --> Diagnose?-Meldung. Nach dem dritten, vierten Mal kommt die gewohnte Authentifizierungsabfrage. Dort gebe ich dann OMV-SMB plus Passwort an. Und bekomme direkt "Auf \\OMV kann nicht zugegriffen werden. Sie haben eventuell keine Berechtigung,...." Das habe ich nun schon ein paar Wochen so. Ich verstehe nur leider nicht, warum. Denn an der SMB Config und den Freigaben der Ordner habe ich bestimmt zwei Jahre nichts geändert.

--- [2020-12-23 15:21 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Nachtrag: Nun geht's wieder. Habe unter Win das extern eingebundene Laufwerk rausgeworfen. Danach wurde User und PW bei der Authentifizierung, warum auch immer, akzeptiert....
 
Zuletzt bearbeitet:
@HoneyBadger: Eventuell war das noch als LAN-Manager-Hash gespeichert, was eigentlich seit dem EternalBlue-Bug stark zurückgefahren und AFAIK auch vor ca. nem Jahr in Windows10 final abgeschalten wurde. Mit dem Re-Install hast du vermutlich den LM-Hash gelöscht, und neue erstellt, die jetzt auch ordentlich laufen.
 
Ich weiss nur dass ich OMV SMB nicht hinbekommen habe. Ständig eine Fehlermeldung zu der es keine Googlelei gab, bzw am Ende eine Aufgabe meinerseits. SMB mag veraltet sein, aber für das eigene sichere Netzwerk von der Technik her einfach gut. KODi z.b. nutzt SMB und das auch zurecht. Noch ist es ein bestehendes Protokoll in der IT. Aber das nur Mal btw
 
@Steev: Read my lips: SMB IST NICHT VERALTET!

SMBv1 ist veraltet. Edge ist auch veraltet. 4G deshalb noch lange nicht, auch wenn es die Weiterentwicklung davon ist.
 
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