ESXi Bare-Metal-Hypervisor

Steev

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Hi. Ich habe einen ESXi Bare-Metal-Hypervisor erstellt auf einem PC den ich zur Verfügung habe. Soweit so gut. Er ist im Netzwerk eingebunden und erhält die IPs über DHCP. Jetzt habe ich dort eine Ubuntu 20.04.1 VM eingerichtet und möchte gerne per Remote darauf zugreifen oder allgemein sie von einem anderen Client aufrufen. Windows 10 VM funktionieren gut mit RDP. Ich kann also von einem anderen Windows Client über RDP die IP oder den Namen der VM eingeben und erhalte eine Verbindung. Doch wie mit Ubuntu oder allgemein Linux? Ich habe es probiert in dem ich VNC Viewer installiert habe. realvnc.com Allerdings mit der vergebenen IP von der VM stelle ich keine Verbindung her. VNC Viewer benötigt ja auch immer einen VNC Server bei realvnc, etwaiges in den Einstellungen im ESXi oder in der VM finde ich aber nicht. Weiss jemd wie selbiges bei Linux VM funktioniert?
 
Was hast Du denn konkret damit vor? Vor allem auch in Bezug auf die Frage: Welches System soll auf das Remotesystem zugreifen? Remotedesktop ist Windowsdenkweise, unter Linux denkt man da für gewöhnlich anders bzw. es gibt tausende Möglichkeiten, ein System von der Ferne zu steuern. VNC ist dabei die so ziemlich uneleganteste, aber mit X11vnc würde das grundsätzlich gehen.*

Einen Linuxserver steuert man zunächst einmal eigentlich bevorzugt über SSH. Damit kann man eigentlich alles machen, was man so möchte, weil man eben unter Linux nicht an eine GUI gebunden ist. Einzelne GUI-Anwendungen kann man per X11-Forwarding über SSH tunneln. Bei Linux <-> Linux ist das in der Regel kein Problem, bei Windows <-> Linux muss man da afaik dann basteln, aber damit musste ich mich nie beschäftigen.

Das waren aber nur ein paar Möglichkeiten. Wie schon gesagt, Du müsstest genauer beschreiben, was Du vor hast.



* Ob und wie das mit Wayland geht, damit hab ich mich allerdings noch nicht beschäftigt.
 
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  • #3
Ich will eine Ubuntu VM laufen lassen auf die man von anderen Clients im Netzwerk drauf zugreift. Windows -> Windows geht über RDP, doch wie mit Windows -> Linux. Alles über ESXi am laufen.
 
eine XServer unter Windows installieren und wie oben genannt über X11-forwarding vom linux-pc die gui umleiten auf den windows pc.
Sonst gibt es noch das Windows Subsystem for Linux mit dem zumindest auf der Konsole dann eine nahtlose Integration wie auch zwischen linux<>linux möglich ist da es im Grunde ein Linux ist ;p ... Einen XServer gibt es im WSL aktuell aber noch nicht - dieser ist in Vorbereitung.

XServer für Windows wären cygwin,OpenText Exceed, VcXsrv und viele mehr.
 
X11 forwarding ist aber lahm und die XServer Installation bei Windows wirkt auch eher komplex auf mich.
Warum nicht einfach Xrdp bei dem Ubuntu Client und dann vom Windows per RDP drauf zugreifen?

Bzgl VNC kommts drauf an wie der Server konfiguriert ist und was genau dann im Client eingegeben wird.
Mein Anfängerfehler war da die Unkenntnis über den Anzeige-Port der z.B. hier beschrieben wird (der muss im Client nämlich angegeben werden):
Zudem startet er eine Standard-Serverinstanz auf Port 5901. Dieser Port nennt sich Anzeige-Port und wird vom VNC als :1 bezeichnet.
 
VNC ist in der Regel aber unverschlüsselt... je nach Szenario nicht gaanz so schlimm - sollte man aber wissen.
Aber warum ist die Installation aufwendig? Das modernste kostenlose ist wohl XcXsrv, Setup downloaden > installieren > läuft.
Dann die Ausgabe über export am Linux-System umleiten auf ip:port.

Wie die aktuelle Performance ist weiß ich allerdings in der Tat nicht :)
 
Nee nicht kompliziert, komplex!
Kam mir zumindest so vor wie als ob da bei der Installation ne Menge durchrattert.
Und müsste halt bei jedem Client installiert werden.
Aber kommt halt echt drauf an was er will und obs mehr server oder clients gibt oder oder :unknown:
Xrdp fand ich bisher subjektiv performanter als vnc aber kann auch an meinen Einstellungen gelegen haben.
 
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  • #8
Der Plan ist ein Ubuntu für alle im Netzwerk 192.168.15.x zugängig zu machen. 1 Ubuntu ist erstmal der Plan, nicht mehr. Und da ich ESXi aus einen Praktikum von damals kenne, dachte ich ist das eine gute Sache. ESXi ist schnell installiert. Ubuntu VM ist auch schnell aufgesetzt, nur wie jetzt der Zugriff von den Windows PCs aus im Netz?
 
Sollen denn mehrere gleichzeitig oder immer nur 1 gleichzeitig drauf zugreifen?
Und falls das mehrere sollen, sollen die dann alle dasselbe sehen oder jeder eine eigene Sitzung haben?
Was genau ist denn dein Anwendungsfall?
 
ESXi ist ja nur eine Virtualisierungs-Plattform, die ist für deine Frage vollständig unrelevant.
Ob Gui oder Konsole und wenn Gui - dann was / welche? Nur einzelne Anwendungen, ganzer Desktop?
Und möchtest du auf den Windows PCs was installieren oder nicht?
Wären die relevanten Fragen.
 
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  • #11
Jeder soll ein eigenes Benutzerkonto anlegen beim Ubuntu und immer nur einer ist verbunden.
Nur einzelne Anwendungen, ganzer Desktop?
Ganzer Desktop.
Auf den Windows PCs von denen aus auf die VM zugegriffen werden soll, kann ein Programm bekommen, ja, ich hatte ja gedacht das ginge mit VNC, aber womit ist es denn möglich?
 
Ist mit VNC mit Sicherheit möglich - VNC-Server installieren und hin verbinden.
Nur wie gesagt - VNC ist nicht sonderlich toll.

Möglich ist das mit allen oben beschriebenen Methoden.
 
Hallo,

was willst du die ganze zeit mit dem Hypervisor? Der ist absolut irrellevant für diese Fragestellung.
Ansonsten kann ich nur wiederholen, dass man einen Linux Server bevorzugt über SSH "steuert".

Eine RDP Implementierung, wie du sie anscheinend von Windows kennst, ist über "XRDP" verfügbar.
Wie das geht kannst du ja mal in Google eintippen.

Hier ein .
 
Weil der Hypervisor für eine andere "Schicht" zuständig ist als das Ubuntu System. Und selbst das ist noch einmal wo anders als dann die tatsächliche Applikation.

Eine Hürde der IT ist es an der richtigen Stelle zu suchen und zu wissen wo man sich mit einem Problem befindet.
Du siehst es an diesem Thread.

Du suchst nach einer alternative des Remote Desktop Protokolls für Linux, beginnst deinen Thread aber mit dem Hypervisor.
Das ist wie wenn ich den Fenstermacher frage wie viel Glasschichten sinnvoll sind und die Frage mit dem Moniereisen im Fundament beginne.
 
Naja viele Wege führen nach Rom.
Virtualbox hat z.B. direkt rdp implementiert aber ka wie es da mit gleichzeitigen Zugriffen von verschiedenen Nutzern aussähe (was ja aber hier nicht gefordert ist):


Nur der Vollständigkeit halber, ist hier am Ende wohl total egal obs jetzt im hypervisor oder im Gastsystem eingestellt wird.

Ob bei vmware esxi was dafür eingebaut ist weiß ich nicht, ewig her dass ich das benutzt hatte.
 
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  • #17
Virtualbox ist ja wieder Software Virtualisierung. Das müsste auf ein vorhandenes System zusätzlich drauf, was wieder Ressourcen verbraucht (Vor und Nachteile Bare Metal und Software Virtualisierung)
 
Das war nicht der Punkt, wollte damit nicht meinen dass du wechseln sollst
 
Das was sp1xx sagt...I'm übrigen kannst du auch die vmware Konsole verwenden, die ist tatsächlich ziemlich gut mit dem passenden viewer. Vmware workstation kann auch als viewer verwendet werden. Das wäre über die hv Schnittstellen.
Ansonsten administriert man Linux server per ssh oder web.
 
Das was sp1xx sagt...I'm übrigen kannst du auch die vmware Konsole verwenden, die ist tatsächlich ziemlich gut mit dem passenden viewer. Vmware workstation kann auch als viewer verwendet werden. Das wäre über die hv Schnittstellen.
Ansonsten administriert man Linux server per ssh oder web.

Benutzbar ist sie tatsächlich ja. Allerdings nicht Mutliuser fähig, sondern vielmehr ein "KVM" Ersatz wenn man es so betiteln will. Abgesehend avon ist das Berechtigungsthema dann noch ein ganz anderes. Es wird ja nicht gewünscht sein das jemand den "Server" einfach herunterfährt, löscht oder sonstwas.
 
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