Elektroautos & Steuern

Cybercat

Board Kater
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Wie soll das später mal funktionieren wenn die irgendwann nicht mehr nur ein Nischenprodukt sind?

Normale Autos werden ja nach einer Kombination aus Schadstoffklasse und Hubraum versteuert. Oldtimer haben eine Pauschale.
Werden E-Autos auch später pauschal versteuert? Oder in Leistungsklassen eingeteilt? Nach Anzahl der Wicklungen im Motor geht ja schlecht. :D

Die Mineralölsteuer ist ja das größte Stück im Kuchen. Tankt jemand mit nem Diesel Heizöl ist das Steuerhinterziehung. Tankt man das billige Salatöl aus dem Aldi, ist es das komischerweise nicht. :unknown:
Wo der Strom herkommt ist nicht nachvollziehbar.
Wenn von den E-Autos erst mal so viele auf den Straßen sind das es merkliche Einbußen in der Mineralölsteuer gibt, bekommt dann jeder eine verplombte Ladebox, wo der Strom doppelt oder 3x so hoch abgerechnet wird?

Kann mir nämlich nicht vorstellen, dass unser Staat auf den großen Kuchen verzichten würde.
 
Vielleicht Extra-Sonder-Maut? Wegen zu leise oder zu hoher Umdrehungen der Flügel im Windpark?

Gute Frage, würde mich auch mal interessieren.
Zumal vor ein paar Tagen der neue LEAF rausgekommen ist. Der macht wohl gut Kilometer.
Täte mir gefallen, auch wenn wir noch keine gute Lademöglichkeit haben :(
 
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  • #3
So wie sich einige LapTops nur noch mit dem original-Netzteil aufladen lassen, könnte ich mir Ladegeräte mit Chip-Karte vorstellen auf denen erst ein Guthaben aufgeladen werden muss. (Jetzt bloß nicht Papa-Staat auf dumme Ideen bringen)
 
Ihr macht euch ja komische Gedanken... Die immer höheren Kfz-Steuern und die Steuern auf Mineralölprodukte sind doch nur zum Schutz der Umwelt da, damit sich alle ein sauberes Auto kaufen.
Und wenn dann irgendwann alle ein Elektroauto haben, dann ist das Ziel erreicht und der arme Staat muss sich endlich keine neuen Gängelungen einfallen lassen, um die Leute zu ihrem Glück zu zwingen!
E-Autos machen schließlich keinen Dreck...
 
49 Milliarden pro Jahr (2016) Energiesteuer (so heißt die Spritsteuer jetzt) inkl. 9 Milliarden Kfz Steuer. Diese Steuern werden sicher irgendwie auf andere Sachen umgelegt. Kann mir vorstellen, dass da schon Komitees damit beschäftigt sind. Zum einen zu schauen wo und wie man die Steuerlast umverteilt, zum anderen wie man es dem Bürger dann verkauft. Ich persönlich hoffe, die packen das auf Alkohol und Tabak, dann wäre ich fein raus. :p (Ja und nun dürft ihr mich steinigen, Jehowa! 111elf :D)
 
Alkohol und Tabak passt schon, da kann man viele mit "erreichen". Den Rest kompensiert dann die Maut, wenn die Möglichkeit der Rückzahlung bei Nichtbenutzung der Autobahn gestrichen wird. Und natürlich die Verrechnung mit der Kfz-Steuer...
 
Eine Besteuerung der individuellen Fortbewegung wird es wohl immer geben. Das Kind wird einen neuen Namen bekommen und eine Einstufung in unterschiedliche Klassen könnte erfolgen.
Über einen, ich nenne ihn einfach mal KBA up-LINK könnte man einen Betriebsstundenzähler auslesen.

Metadaten sind auch wichtig und dürfen auf keinen Fall fehlen. Der Rekuperationsgrad, gefahrene Kilometer auf BAB und Bundesstraßen, Datum der letzten HU etc.
Im Fahrzeugdisplay könnte mal nette Zahlungsaufforderungen des Ordnungsamtes empfangen, Hinweise für unwirtschaftliches fahren und bei Missachtung die verbleibende Zeit bis das Fahrzeug nicht mehr gestartet werden kann.

Schöne neue Welt ;)
 

ich glaube ich habe meinen zukünftigen Wirkungskreis gefunden ............. E-Automanipulator in Fachkreisen auch Autotuner genannt. Hier sind die Eingriffsmöglichkeiten dank vernetzter Autos sogar von zu hause aus möglich. Musst eben bloß aufpassen, dass du kein Auto mit Windows 10 erwischt welches gerade am Straßenrand steht um das tägliche Update zu installieren.
 
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  • #9
Autos mit Windows Würden auch hin und wider einfach so aus gehen. Man müsste erst Zeitgleich an die Antenne und dem Türgriff fassen für einen Rest um so einen Neustart auszuführen.
Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen würden es die Fahrer solcher Autos einfach so hinnehmen.
 
In den Autos von morgen werden wohl Rechner mit entsprechender Quantenkryptografie verbaut werden.
Für vernetztes (50 Fahrzeuge im Umkreis) bzw. autonomes Fahren wäre dies eh das beste.
 
Hhm

Sylvester Stallone schrieb:
OK, this may be bordering on the grotesque, but the way it was explained to me by the writer is you hold two seashells like chopsticks, pull gently and scrape what’s left with the third. You asked for it…. Be careful what you ask for, sorry.

:unknown:
 
Wie soll das später mal funktionieren wenn die irgendwann nicht mehr nur ein Nischenprodukt sind?

Normale Autos werden ja nach einer Kombination aus Schadstoffklasse und Hubraum versteuert. Oldtimer haben eine Pauschale.
Werden E-Autos auch später pauschal versteuert? Oder in Leistungsklassen eingeteilt? Nach Anzahl der Wicklungen im Motor geht ja schlecht.

Viel interessanter finde ich ja die Frage, wie der Staat später mal die weggefallenen Einnahmen durch die Mineralölsteuer kompensieren will, wenn keiner mehr Verbrenner fährt.
Mein Vorschlag wäre ja Streichung des Kindergeldes, von Hartz4 und der Grundsicherung. :p
Vielleicht aber auch durch eine kilometerabhängige Maut für alle und egal, wo man in Deutschland fährt. Dazu dann noch eine Steuer auf Strom an Ladestationen...
 
Jo, und E-Autos mit Linux haben dann statt einem Lenkrad 3 Muscheln.

Nein, die fahren dann nur, wenn man vorher einen GPX-Track mit OpenStreetMap erstellt und via systemd-Loader über das Terminal eingebunden hat. Geht aber nur, wenn man root hat.

Finde es vollkommen legitim, wenn die Steuern auf den Strom dann einfach noch weiter steigen. Dann können die Hartzer sehen, mit was sie ihre Nudeln kochen, hauptsache ich mit meinem Solardach und dem Tesla PowerWall 3.0 kann entspannt zum Golf fahren.
 
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