Elektroautos Entwicklungsstand

Wir reden hier von 600 KG beim Tesla als Batterie. Da ist "Schublade auf" nicht sooo ganz einfach ;)
 


600kg kann jeder Hubwagen, ist also jetzt was die Leistung betrifft nicht wirklich eine Herausforderung...

Das Tauschen ist wirklich kein Problem. Problem ist nur, dass jeder Hersteller das selbe System einsetzten muss und z.B. die Batterien unahänig vom Modell immer an der gleichen Stelle entnommen werden müssen, da sonst ein Tauschsystem nicht effizient wäre.

Das würde die Hersteller bei Ihrer Entwicklung und Modelldesign sehr einschränken.

--- [2017-07-07 14:03 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Auch interessant: http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-07/tesla-model-3-produktion-konkurrenz/seite-2
 
Ehm... ja.. also Tesla hat die Probleme, die ich so gesehen habe offenbar schon gelöst und so eine Austauschstation existiert bereits :D


Mit Terminvereinbarung bisher.. die Station mag keiner aktuell und so.. aber wenn Elektroautos mal Mainstream gehen, dann gibt es jedenfalls die entsprechende Technologie bereits.

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Das Model S mit 85-kWh-Akku ist nach 30 Minuten (ausgehend von 10 Prozent Restladung) wieder in der Lage, eine Strecke von rund 270 km zu fahren

Kurz einkaufen gehen und schon kann man wieder um die 250km fahren. Auch nicht schlecht.
 
Die Akkus bei einigen Elektroautos, sind schon nicht mehr einzelne Blöcke die mal eben getauscht sind.
Die sind gesplittet und überall sind Akkuteile verbaut. Da wo der Tank wäre, Bodengruppe und überall wo sonst noch Platz ist.

Die Hersteller hätten ja auch alle an einem Strang ziehen können und z.B. die Redox-Flow-Zelle in Autos zur Serienreife und Standard bringen.

Die Elektrolyte werden aus externen Tanks durch die Zelle👎 gepumpt.

Vorteile wären, Große/viele Zellen bei großen Autos und große Tanks und halt bei kleinen Autos entsprechend alles kleiner.
Die Elektrolyte könnte man über ein Doppelschlauch-Zapfsystem aus den Tanks abpumpen und mit frischem wieder befüllen. Der Tankvorgang würde maximal doppelt so lange dauern wie herkömmliches Benzin/Diesel-Tanken.

Die Auffrischung durch Ladungsaustausch findet dann in Großanlagen an der Tankstelle statt.
Die Elektrolytauffrischung könnte auch durch einen Ladevorgang über Nacht in der heimischen Garage durchgeführt werden. Wie normales Akku laden.
 
Also ich denke auch das bei einem aktuellen E-Kleinwagen (esmart mal außen vor der ist eine Frechheit) die Reichweite kein Problem mehr ist.
Die Reichweite beträgt ja im Schnitt inzwischen durchaus ~400km, selbst wenn man davon noch mal 30-40% abzieht wegen *keine optimale Nutzung* kommt man damit auf 95% der Strecken hin.
Ziemlich viele Arbeitgeber würden denke ich heute auch Steckdosen zur Verfügung stellen bzw. gibt es in der Garage irgendwo eh welche die man nach Absprache vielleicht nutzen kann. somit wären auch 180km Fahrtweg kein Problem.
Ich habe auch ~120km zu meinen Eltern die ich ab und an fahre, bzw. 500km zu denen meiner Freundin. Im Falle meiner Freundin könnte man noch ohne weiteres an einer Tankstelle mal 1h halt machen und über einen Schnellader noch mal auf ~80% der Ladung kommen und somit die Strecke schaffen.

Ganz davon abgesehen nutzen wir auch da heute schon oft LinienBus oder Bahn da es sich bei 500km einfach a) günstiger und b) viel bequemer reisen lässt.
Alles was noch weiter weg geht fliege ich eh viel lieber.

Bei mir in der Stadt bin ich den i3 über Carsharing gefahren der fährt sich schon echt Klasse :) Macht super viel Spaß.
Nur brauchen wir an sich gar kein so großes Auto sonst würde mich der wirklich interessieren.

Die Anschaffungskosten sind realtiv - aktuell haben die Elektro-Autos einen geringeren Wertverlust als Benziner. Auch sind die Ausgaben für Steuern und "Sprit" geringer. über 4-5 Jahre Nutzungszeit *kann* sich das je nach Kilometerleistung schon lohnen. Auch haben die E-Autos wesentlich weniger bewegliche Teile die gewartet werden müssen.

Gerade wegen der Wartung fällt für mich Tesla raus, diese schreiben extrem häufig recht kostenintensive Wartungen vor und das nur in Fachwerkstätten von Tesla von denen es irgendwie aktuell 2 in Deutschland gibt :(

Der E-Smart wäre für uns selber super - nur der kommt "nur" 150km weit und das ist selbst für die Stadt echt sehr wenig - andere Kleinwagen / Zweisitzer schauen irgendwie furchtbar aus - keine Ahnung ob das Absicht ist das die E-Autos oft miserabel aussehen *g*
 
Ich bin vor einer Weile durch Zufall den Renault Twizy gefahren und fand das ding absolut geil.



Ist ja aber eher Quad als Auto und ist glaub rechtlich auch so eingestuft, die kleine Variante kann man auch ab 16 Jahren fahren.
 
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  • #47
Also ich denke auch das bei einem aktuellen E-Kleinwagen (esmart mal außen vor der ist eine Frechheit) die Reichweite kein Problem mehr ist.

Hast du da ein paar Beispiele für?

Bis auf den Ampera und Tesla haben alle Elektroautos, die mir so auf die schnelle einfallen, gerade mal eine Reichweite von 100-200km.
 
Der Zoe - lt. dem Bericht realistisch zwischen 200 und 300 (400 angegeben)
der "neue" Ampera 500km / auch ~300 realistisch
Der e-Golf und i3 liegen bei ~300km optimal und realistisch wohl 180 bis 200, wobei bei einem Test von Focus im Winter hier nur 80km raus gekommen sind - das ist miserabel ;D

wobei zumindest der i3 ja noch zur alten Generation gehört und sich da denke ich diese / nächstes Jahr auch was tun sollte.
 
Da das Thema Versorgungsengpass ständig hochkommt:

  • Selbst im optimalen Drehzahlbereich ist der Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren mies
  • Man fährt nicht im optimalen Drehzahlbereich sondern pendelt um diesen rum - von Leuten die im Diesel bei über 3000U/min erst hochschalten ganz zu schweigen
  • Beim Bremsen wird die gesamte Kinetische Energie des Fahrzeugs in Wärme umgewandelt weil das klassische Auto nirgends Energie speichern kann (bei einer einzigen Bremsung mit 1,6t und 50km/h wären das zB 308,64kWs)
  • Die Abgase werden dort ausgestoßen wo viele Menschen leben
  • Die Drehzahluntergrenze von Verbrennungsmotoren sowie der schmale Drehzahlbereich (vor allem wenn man auf den Wirkungsgrad achtet) und die Bauform machen viel Verschleißanfällige Technik nötig: Getriebe, Kupplung, Differential, Antriebswellen, Gelenkwellen,...

Da ist es wesentlich besser, den gleichen Brennstoff in modernen Kraftwerken mit entsprechenden Filteranlagen zu verfeuern.
Selbst ein paar Schiffsdiesel mit Drehstromgenerator dran wären noch wesentlich besser - doppelt so hoher Wirkungsgrad und die bei Verbrennungsmotoren zwangsläufig auftretende Abwärme könnte man wenigstens in Fernwärmenetze einspeißen


Edit: Sehr gespannt bin ich auf die Ergebnisse des Oberleitungstests für LKWs.
Wenn man nämlich auf der Autobahn die Fahrzeuge per Oberleitung versorgt, ist eine Akkukapazität von nur 100km absolut ausreichend

Schnellladen an einer Ladesäule oder ganz langsames aufladen an einer normalen Steckdose.
Ich hab eine 32A-CEE in der Garage. Da hätte ich die 6fache Leistung zur Verfügung. Wird aber nicht unterstützt.
Wie es mit 32A aussieht weiß ich nicht, aber alle E-Autos die ich bisher gesehen habe laden mit Drehstrom und 1phasig ist wohl eher eine Notlösung sofern überhaupt unterstützt
 
Zuletzt bearbeitet:
Eventuell sollte man bei der Praxistauglichkeit mal ein Blick auf das Gewerbe werfen.

Die meisten Taxis könnten z.B. ohne Probleme auf E umstellen.
Nur Langstrecken müssten von Benzinern gefahren werden.

Wie ich schon mal schrieb:
Der Busverkehr in Hannover läuft zum Teil elektrisch.

Der kleine Lieferverkehr eignet sich für sowas ebenfalls.
Postboten, Orts bezogene Intime-Lieferungen, Pflegedienste, Apotheken-Notdienst, Futterlieferanten, etc

Leute die eben nicht mal 1000km in den Urlaub fahren.
Wer heute nen Smart, oder ähnliche Baugröße fährt könnte auch problemlos auf E umschalten.


Was die Zusätzliche Last fürs Stromnetz angeht:
Sie Laden 1. Nicht alle gleichzeitig.
Sie Laden 2. Nicht alle am gleichen Ort (auch wenn Winniefred der Grünschwarze das noch nicht verstanden hat)

Es bieten sich dafür viele "ökö" alternativen.
z.B. Die oberste Etage der Parkpalette mit Solarzellen zu pflastern.


Außerdem könnte man die ~20min Ladezeit bei langstrecken als durchaus positiv empfinden:
Es wird ja immer gesagt das man ab und an mal Pause machen soll :T


p.S.
Ich war die Woche in Eindhoven:
Die Stadt hat ihren Verkehr ziemlich auf Fahrrad ausgelegt - dort sind E-Roller und E-Bikes grade der heißeste Scheiß überhaupt.
 
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