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sagt mal sind zufälligerweise Tierhalter unter den Usern hier?! Ich glaub nämlich mein 'Schulungsobjekt/subjekt' evilgrin-skype-smiley.gif ist das Problem zwischen ihm selbst & seinem Hund, vorhin habe ich (wiedermal) gesehen wie der Hund, Rüde und Mischling zwischen Labrador und einem Stafford, voll ein an die Mappe bekommen hat wegen Nichtigkeiten. Naja und wenn die beiden 'spielen' dann sieht das eher wie sadismus aus. tmi-skype-smiley.gif Ich persönlich finde, das er zuwenig mit sich selbst klarkommt, um die vielen Tiere die er hat (Katze,Schlange,2 Hunde) versorgen zu können, auch bei der kleinen Hütte.

Worauf ich hinaus will ist, was kann man da tun?! Hab mir gedacht den Hund dort zu entfernen, ohne das ein 'Schuss' fällt oder er überhaupt weiss, das ich eingegriffen habe. bandit-skype-smiley.gif itwasntme-skype-smiley.gif

Der Hund ist 8 Monate und hat einen ausgeprägten Instinkt. Wenn der eine Katze sieht, dann zieht ein LKW an dir. Langsam fängt der Hund auch an, sich gegen sein 'Aggressor-Herrchen' zu richten, deswegen kriegt er dann auch noch mehr dran.

Habe mir gedacht, ich nutze die Tatsache, das er sogar mit dem Tier kämpfend am Boden lag, und eine Passantin vorbei lief und Bemerkungen machte. Worauf er sie sogar beschimpfte.. (Ich war nicht dabei)
Man kann ziemlich krass sehen, das der Hund nicht weiss, was das grad passiert. Und dem Typen den Hund wegzunehmen (wegnehmen zu lassen) finde am sinnvollsten.

Rein rechnerisch würde es doch aufgehen wenn ich mich mal an eine Tierschutzeinrichtung wende, oder?! wait-skype-smiley.gif
 
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Schicke Smilies :dozey:

Fang doch mal hiermit an. Auch wenn ich nicht weiß, in welchem Bundesland Ihr Euch befindet.
 
Ich verstehe nicht so ganz in was für einem Verhältnis du zu dem anderen Hundehalter stehst.

Bin selbst Hundehalter, Tierchen hatten wir einen extrem schwierigen Podengo/Dobermann-Mix und davor einen unglaublich handzahmen Staff, momentan und damit seit ca. 4 Jahren einen Bardino-Mix. Um es im voraus klarzustellen - ich versuche Hunde IMMER möglichst gewaltfrei zu behandeln/erziehen. Ich verzichte also auf "Klapser" als Strafe oder stärkeres Hauen oder treten oder was auch immer man alles täglich im Park bei anderen Haltern beobachten kann (leider). Ich muss dabei zugeben dass ich bei dem Dobermann-Mix gelegentlich trotzdem sehr grob werden musste. Ihn also beispielsweise kräftig im Nacken packen und bei 2-3 Gelegenheit hab ich wortwörtlich mit ihm auf dem Boden liegend gerungen. Einmal davon auch auf offener Straße. Das war in keinem Fall ne schöne Sache und ich weiß heute, inwiefern sich auch das vermutlich hätte vermeiden lassen können obwohl es wie gesagt ein sehr schwieriger Hund war (den wir letzten Endes auch wieder abgegeben haben; das ist aber nochmal ne Geschichte für sich).

Generell ist eine gewaltvolle Erziehung ein Zeichen der Unsicherheit des Halters. Er/sie weiß sich nicht besser zu helfen oder ist sich bewusst, das alternative Vorgehensweise sehr viel zeitintensiver sein könnten und hat da keine Lust drauf.

Aber da ich eigene Erfahrung mit dem Thema gemacht habe verurteile ich nicht jeden Halter auf den ersten Blick oder auf die erste Tat, solange mir der Kontext nicht bekannt ist in dem Gewalt angewendet wird (wenn jemand seinen Hund einfach mit Händen und Füßen durchlässt ist das natürlich nicht mal ne erzieherische Maßnahme sondern schlichtweg Misshandlung). Ich spreche HalterInnen aber im Regelfall drauf an.

Es stellt sich also die Frage: Hast du den Kerl schon drauf angesprochen? Anstatt ihm reinzuwürgen was er falsch macht, versuch ihm doch mal Alternativen in der Erziehung zu zeigen.

Ihm den Hund einfach zu entwenden ohne vorher Behörden einzuschalten ist wohl eher schlecht. Ist der Hund denn bei der Stadt angemeldet? Hat er ne Steuermarke? Dann müsste der Besitzer auch nen Sachkundenachweis haben. Sollte das alles nicht der Fall sein kannst du dich mal mit dem Ordnungsamt in Verbindung setzen, wenn du unbedingt willst.
 
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...ganz so wichtig war dir die Sache mit dem Hund dann wohl doch nicht :confused:
 
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