Ein Rechner für ~1200€

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Schwarzhut

Guest
Lange lange hab ich hin und her überlegt und zeitweilig auch davon überzeugt übermäßig an Geld in einen Rechner reinzupumpen.

Am Ende entschied ich mich doch für einen simplen Rechner für Summe Plus/Minus 1200€ da ich vermehrt sowieso weniger am Rechner bin zumal ich erst gerade mal vor 3 Wochen Steam für mich entdeckte und somit auch das das Daddeln an sich. Irgendwo hab ich gelesen dass man sich die Hardware quasi nicht "auf Vorrat" kaufen sollte das es sich sowieso nicht lohnt aufgrund fortschreitender Entwicklungen.

Nun gut, der Schwarzhut braucht jetzt also einen Rechner und wäre äußerst dankbar für Empfehlungen. Wenn nicht, dann halt nicht.

Fangen wir also an!


[1] Wie viel möchtest du maximal ausgeben?

Plus/minus 1200€ soll die Summe sein.

[2] Was für eine Bildschirmauflösung hat dein Monitor? Oder brauchst du einen Neuen?

Ich besitze bereits einen standardmäßigen 1920x1080p Monitor von Samsung, also kein Bedarf nach Neuem.

[3] Willst Du dein System Übertakten (OC)?

Nein, absolut kein Bedarf am Übertakten.

[4] Was genau ist dein Anwendungsgebiet (Spiele, Multimedia, Office, Video-/Audio-/Bildbearbeitung)?

  • Games spielen auf Maximaleinstellungen
  • Videobearbeitung (bisschen Schnickschnack, absolut nichts besonderes)
  • Aufnahme von Games (die FPS schrumpfen dramatisch beim Aufnehmen mit Fraps - geht dies zu beheben?)
  • Sonstiges
[5] Hast du irgendwelche Sonderwünsche (z.B. SSD, BluRay, spezielle Kühlung)?

Eine SSD von Marke Samsung ist wünschenswert.

[6] Hast du alte Komponenten die du weiterbenutzen möchtest (z.B. Gehäuse, Festplatte, Laufwerk)?

Zur Zeit gar nichts.

So viel zur Information.

Kommen wir zu den Komponenten.

Ich habe mir Folgendes überlegt:


Grafikkarte:

Bei dem Durchblättern der Threads hier und lesen der Reviews unter anderem auf tomshardware, ist mir diese sofort in's Auge gestochen. Vorher war ich nämlich von der überzeugt, was mehr ein Prestigeobjekt ist als eine Grafikkarte.

Nun gut, bei der 290 bleibe ich auch. Ich hoffe diese reicht für die nächsten 2 Jahre.

Prozessor:

*Aktualisiert*

RAM:

RAM Sticks von AMD für 95€? Check! :D

SSD:

512gb sind in Ordnung finde ich.

Netzteil:

Hab ich wahllos aus dem Hardware FAQ rausgenommen.

Mainboard:

Ebenso wahllos genommen.

Laufwerk:

Das Laufwerk wird sowieso kaum bis gar nicht benutzt, deshalb die 9 Euro fünfzig.

CPU-Kühler:
*Aktualisiert*

Gehäuse:
Ein Midi reicht doch, oder?


Die Rechnung

[TABLE="class: grid, width: 250, align: left"]
[TR]
[TD]Grafikkarte[/TD]
[TD]383,24€[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD]Prozessor[/TD]
[TD]212,19€
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD]RAM[/TD]
[TD]94,84€[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD]SSD[/TD]
[TD]307,95€[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD]Netzteil[/TD]
[TD]84,34€[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD]Mainboard[/TD]
[TD]76,75€[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD]Laufwerk[/TD]
[TD]9,58€[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD]CPU-Kühler[/TD]
[TD]32,94
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD]Gehäuse[/TD]
[TD]59,90€[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD]Gesamt [/TD]
[TD]1261.73€
[/TD]
[/TR]
[/TABLE]

*Aktualisiert*

Ganz knapp über der geplanten Summe, die Versandkosten sind nicht mit einberechnet.
Auch nicht schlimm.

Noch eine Frage am Rande: Braucht man eine Soundkarte?


Jo :T
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Schwarzhut :)

Die K Prozessoren sind übertaktbar.

In deinem Fall brauchst du keinen, ein normaler i5 tuts auch.

Der 4670 4x3,4GHz Sockel1150 haswell würde in dein gewähltes board passen.


Als Kühler werfe ich mal den Synthe Mugen4 in den Raum.
 
Ob du eine Soundkarte brauchst mußt du selber entscheiden, nötig ist sie nicht da auf dem MB onboard verbaut.

Ansonsten würde ich evtl noch über ein Datengrab nachdenken, sprich ne normale HDD für Mukke, Videos etc.
Dafür dann nur die und du bist wieder gut im Preislimit.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #4
Die 512gb SSD ist eher für die Games gedacht und ein Datengrab für Diverses hab ich bereits als NAS-Server.
Zur Not hab ich hier auch noch eine 2TB HDD rumliegen die ich mit einbauen könnte.
 
Ah,ok. Hattest du im Startpost nicht erwähnt (unter 6.)

Ansonsten wäre zu überlegen statt dem Gigabyte GA-H87-HD3 die neuere Version zu nehmen.
 
Wenn du dir die Mainboard - CPUkühler Kombination zulegst wirst du dich wundern, wenn du versuchst den Mugen 4 einzubauen. :p
Ich empfele eine Bügelsäge dazu zu kaufen.
 
[4] Was genau ist dein Anwendungsgebiet (Spiele, Multimedia, Office, Video-/Audio-/Bildbearbeitung)?

  • Games spielen auf Maximaleinstellungen
  • Videobearbeitung (bisschen Schnickschnack, absolut nichts besonderes)
  • Aufnahme von Games (die FPS schrumpfen dramatisch beim Aufnehmen mit Fraps - geht dies zu beheben?)
  • Sonstiges

Für Gaming + Aufnahme würde ich dir zu zweit separaten Systemen raten.
Es gibt extra Hardware (bspw. von Elgato), die das Splitting des Videosignals für die Weiterverarbeitung übernimmt. Vorteil ist, dass der Gaming-Rechner sich wirklich nur um's Gaming kümmern muss und das Zweitsystem die Last der Aufnahme übernimmt. Natürlich ist diese Konfiguration im Anschaffungspreis teurer, auf lange Sicht und insbesondere performance-technisch jedoch günstiger (besser und preiswerter!), im Vergleich zu Softwarelösungen, die Gaming und Capturing auf einem Hardware-System durchführen. Wie gesagt können bei der Hardwarelösung Gaming und Capturing auf zwei unterschiedlichen Systemen stattfinden, während bei der Softwarelösung Gaming und Capturing auf der gleichen Hardware stattfinden. Bei letzterem muss eben wesentlich potentere Hardware zur Verfügung stehen, um eine annähernd gleiche Leistung zu erzielen. Ein weiterer Vorteil der Hardwarelösung ist, dass du jedes Bildsignal auffangen kannst, während Softwarelösung oft auf bestimmte Medien zugeschnitten wird, etwa nur Flash oder diese oder jene Technik.

Was du dazu brauchst:

  • Gaming-Rechner
  • Aufnahme-Rechner
  • Game Capturing Karte

Letztere kann, wie gesagt, von Elgato kommen. Mir sind keine anderen Hardware-Lösungen bekannt.
Aus der Lets Player-Szene habe ich bisher eigentlich nur gutes über die Elgato gehört und scheinbar wird sie auch im semi- bis professionellen Bereich eingesetzt.

Die Systemanforderungen, die Elgato für den Aufnahme-Rechner heraus gibt:

  • ab Mac OS X 10.7 / Windows 7
  • 2 GHz DualCore CPU
  • 4GB RAM
  • USB 2.0

Die Profis hier könnten dir ein günstiges System, das diese Anforderungen erfüllt, sicherlich zusammenstellen.


Ob du eine Soundkarte brauchst, hängt von dir ab. Theoretisch nein, fürs Gaming wäre es allerdings empfehlenswert.
Ob du eine eigenständige kaufen musst oder ob dein Mainboard bereits eine beinhaltet, hängt vom Mainboard ab.
Edit: Andererseits gilt: Eine eigenständige Soundkarte wird i.d.R. eine bessere Audioqualität liefern und ggf. - wenn's in den professionellen Bereich geht - notwendig sein. Für's "Standardgaming" sollte onboard-Sound reichen. Die Heimkinoanlage würde ich allerdings mit etwas externem betreiben. Genauso wenn du Studio-Einrichtung hast.
 
Was das Aufnehmen betrifft, reicht sicherlich auch eine Lösung ala NVidia Shadowplay oder Intel Quicksync. Da der TE ja auf AMD setzt als Grafikkarte, bietet sich Intel Quicksync doch sehr an.
Bezweifle dann nämlich sehr stark, dass es Energieeffizienzmäßig sinnvoll ist dafür 2 Rechner laufen zu lassen, sofern man mit aufgenommenen Videos/Streams nicht sein Geld verdient. :D

Mal ganz abgesehen davon, dass das die angepeilten 1200€ doch sehr sprengt..
 
Das kommt sicher auf den Anwendungszweck an. Für mich hat sich der Beitrag schon nach zumindest Semi-Professionellen Bedürfnissen angehört.

Klar sollte sein, dass du bei einer Software-Lösung immer Probleme haben kannst, das korrekte Videosignal zu erfassen. Wie gesagt kann es passieren, dass du das Videosignal bestimmter Spiele mit bestimmter Software gar nicht erfassen kannst. Dann brauchst du ein anderes Tool zum Aufnehmen. Da gibt es fast so viel verschiedene Capturing-Software, wie es Spiele auf dem Markt gibt.
Das zweite Problem ist eben die Lastenverteilung. Offensichtlich ist es einfacher die Last dahingehend aufzusplitten, dass du jeweils eigenständige Hardware für's Gaming und für die Aufnahme hast. Ob sich das Energietechnisch lohnt würde ich fast noch anzweifeln. Ein energiesparender Aufnahme-Rechner und ein nicht vollständig ausgelasteter Gaming-Rechner werden zusammen ggf. weniger Energie verbrauchen, als ein vollkommen oversized Gaming-Rechner (er muss ja deutlich besser sein, um gleiche Leistung für's Gaming zu erbringen, wenn er nebenher noch die Aufnahme durchführen muss!), der unter Volllast läuft.
Du musst dir ja vorstellen, dass du nicht einfach 1 Gaming Rechner + 1 Capturing Rechner = 1 großer Rechner für beides rechnen kannst, wenn du wirklich gleiche Performance haben möchtest. Dein Gamingrechner braucht mindestens die Hardware-Ausstattung, die die beiden Systeme jeweils einzeln haben, möglicher Weise dazu noch einen gewissen Overhead.

Ein Capturing-Rechner, der die Anforderungen der Elgato erfüllt, sollte nicht mehr als 500Euro kosten. Ein zeitgemäßer Gaming-Rechner könnte wohl im Bereich 700-900Euro kosten. Zuzüglich der Game-Capturing-Karte eben. Natürlich ist das über dem gesetzten Budget von 1200Euro. Dass man hier erstmal teurer weg kommt, habe ich ja auch bereits gesagt. Allerdings solltest du auch bedenken, was das für die Zukunft bedeutet. Denn wenn später aufgerüstet werden muss, kannst du in feineren, kleineren und damit eben günstigeren Schritten aufrüsten.

Außerdem solltest du bedenken, dass du den Aufnahme-Rechner natürlich nur laufen lassen musst, wenn du auch wirklich aufnimmst. Für zu idle'n musst du ihn nicht einschalten.
 
NVidia Shadowplay und Intel Quicksync benötigen keinen "oversized Gaming-Rechner". Das Video Encoding wird Live über ein Stück Hardware der entweder dedizierten NVidia Karte (Shadowplay) oder über die iGPU des Prozessors (Intel Quicksync) vorgenommen.
Ganz abgesehen davon, komprimieren Shadowplay und Quicksync das Video bereits nach der Aufname, was eine weniger leistungsstarke Festplatte vorraussetzt. Qualitativ konnte ich (als Otto-Normal-User) keine Unterschiede feststellen.

Schwarzhut schrieb:
Videobearbeitung (bisschen Schnickschnack, absolut nichts besonderes)
Aufnahme von Games (die FPS schrumpfen dramatisch beim Aufnehmen mit Fraps - geht dies zu beheben?)

Das klingt für mich auch nicht nach einem semi-professionellen Bereich, geschweige denn darüber. Das wäre mehr Videobearbeitung als "bisschen Schickschnack". Dementsprechend kann ich nur weiterhin empfehlen, sich zumindest mal vorher mit den beiden Technologien auseinanderzusetzen.
 
Aufnahme von Games (die FPS schrumpfen dramatisch beim Aufnehmen mit Fraps - geht dies zu beheben?)
Für mich schon. Lediglich dass nicht mehr (viel) Nachbearbeitung dazu kommt. Aber was wird denn bei professionellen LPs schon groß bearbeitet? Audio-Spur drüber gebügelt, Schnitt und ein Front-/Endscreen.
 
Da der User sich vom Board getrennt hat ist dieser Thread nun versiegelt.

Wer ähnliches anstrebt, kann gerne auf diesen Thread verweisen ;)
 
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