[Netzwelt] EA erwägt Streamingmodell


Wie berichtet, erwägt EA mittelfristig ein in der Gamingindustrie neues Geschäftsfeld zu erschließen. Was bei Film und Musik bereits etabliert ist, könnte demnach in Zukunft auch im Spielesektor Einzug halten. Laut Chris Even (EA - VP of Investor Relations) solle der Markt in ca. 5 Jahren bereit dafür sein. Erste dahingehende Tests seitens EA seien bereits positiv absolviert worden. Es sei kein Unterschied zur klassischen Installation zu spüren, erklärte Even. Eine entsprechende Infrastruktur wird natürlich vorausgesetzt, was hier die wohl größte Hürde darstellen sollte. Mit Origin würde eine passende Plattform bereits existieren.

Der klassische Verkauf von Software ist nur noch zu einem Viertel für den Umsatz bei EA verantwortlich. Der Löwenanteil wird durch DLCs, mobile Spiele und sonstigem digitalen Content generiert. Dies könnte neben einer alternativen Taktik gegen Raubkopien Grund dafür sein, warum EA erwägt, dieses Geschäftsfeld zu erschließen.
 
Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.
Selbst hier kann man was umgehen. Ob ein Download oder physischen Datenträger egal, aber ein Stream oder ein ABO?!? Wer will das? Egal, es gibt genügend User die sich bücken und schlucken.
 
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Das kommt meiner Meinung nach auf zwei wesentliche Faktoren an. Erstens ist es wohl maßgeblich, wie die Preisgestaltung dafür aussieht und zweitens, wie hoch die Fluktuationsrate bei den Spielen des jeweiligen Nutzers ist. Braucht man alle 7 Tage ein neues Spiel, weil das alte langweilig geworden ist, kann sich so ein Modell für den Nutzer durchaus rechnen.

Ich zum Beispiel stehe weder auf Papier noch auf CDs, DVDs, Blu-rays oder sonstige Medien, die letztlich nur Staubfänger sind. Mir reichen digitale Verfügbarkeiten. Im Spielesektor wäre für mich ein Abomodell nichts. Das ist allerdings damit begründet, dass ich so wenig zocke, dass es sich im Leben nicht rechnen würde. Bei Musik sieht es wiederum anders aus. Ich höre kein Radio und nutze insbesondere Unterwegs ausnahmslos einen Streamingdienst. 10 € im Monat empfinde ich für die Dienstleistung aus Nutzersicht als sehr fair.

Wer etwas besitzen muss und das am besten noch als erstes und in der super-duper-hochglanz-premium-Edition, für den ist das natürlich nichts.
 
Wer in den letzten 10 Jahren EA Produkte gekauft hat wird das auch weiterhin tun. Die bedienen einen anderen Markt.
Das sieht man unter anderem daran das sie alle Fanchises die mich mal interessiert hätten sauber atomisiert haben nachdem sie die Entwickler gekauft haben.

Zum Glück ist der Markt überflutet und ich kann mich köstlich über das Schauspiel hier amüsieren.

CD Project Red macht sich derzeit recht gut. Sieht so aus aus als würde ich demnächst alles aus Polen und BeNeLux bestellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist es nicht so, daß man bei EA Spielen selbst mit einer CD oft/meist/immer nur die Basisversion ausliefert und für den ganzen Spielgenuß nochmal die Hand aufhält und man sich dann spätestens die Erweiterungen runterladen muß?
 
Physische Produkte sind doch schon seit über 10 Jahren nur noch Alibimäßig in den Läden bei PC Spielen. Jeder weiss das in der Box nix von Wert ist außer dem CD-Key.

Würde mich nicht wundern wenn das mittlerweile eine quasi .de only Sache ist weil die hiesige Kundschaft so auf Bargeld verkalkt ist.

Bei Konsolen redet man sich derzeit in Peasant Kreisen noch was anderes ein, aber auch da ist das day one Pflichtupdate + Installation schon lange normal.
 
Ist es nicht so, daß man bei EA Spielen selbst mit einer CD oft/meist/immer nur die Basisversion ausliefert und für den ganzen Spielgenuß nochmal die Hand aufhält und man sich dann spätestens die Erweiterungen runterladen muß?

Womit EA aber kein Einzelfall ist.
Das machen mittlerweile nahezu alle Studios.

Zum Thema DLCs (ein wenig OT):

Teilweise mit guten und fairen DLCs wie z.B. die Boarderland DLCs die mit 5€ pro DLC mit großem Umfang echt fair waren.
Auch ein gutes Beispiel ist hier z.B. Mittelerde: Mordors Schatten. Sehr gute Umfangreiche DLCs.

Dann ist das auch ok, da man für kleines Geld eine Erweiterte Kampange erhält und viele Stunden Spielspaß welche die Entwickler viel Arbeit gekostet haben.

Negativbeispiele sind z.B. Battlefield.

Hier kostet der Seasonpass (also alle DLCs als Paket) 50 €.

Was erhält man dafür: Neue Karten, neue Waffen, neue Fahrzeuge....

Sorry das ist imho für die Entwickler weniger Aufwand für viel Geld.

Um Battlefield 1 vollwertig spielen zu können, müsste man ~100 € ausgeben, das finde ich völlig übertrieben.

Meiner Meingung nach, spekuliert EA darauf, dass Leute die über Jahre nur ein Spiel im competitive Mode suchten ein ABO abschließen, was für EA natürlich dann mehr Kohle bringt, als wenn man das Spiel einmalig kauft.
 
100€ viel?

Ich hab hier ne Gamestar von 1998 rumliegen die belegt das 90 Mark mal ein normaler Preis für ein PC Spiel waren. Kannst ja mal prüfen was man sich 1998 alles für 90Makr kaufen konnte. Spiele sind billiger geworden, der Preis ist ganz sicher nicht das Problem.
 



Zum Thema DLCs (ein wenig OT):
Battlefield 1 Revolution

"Das komplette Battlefield 1 Packet"

In dieser Ausgabe ist das Spiel, Premium-Pass und Packs

Hat 45,- € gekostet
 


JETZT aber nicht wo ich es gekauft habe (Erscheinung)...

Ich habe das Spiel über einen Drittanbieter (MMOGA) gekauft, welche das Spiel deutlich unter Händerpreis (Origin) verkaufen und habe 49,99 statt 69,99 gezahlt... Seasonpass hat damals ebenfalls 59,99 gekostet.

Ich kaufe normalerweise keine Spiele zum Erscheinungsdatum, ausser ich will es unbedingt haben (Borderlands z.B.).

Aber bei Battlefield ist man durch Spielprinzip bedingt stark benachteiligt wenn man später einsteigt.
Daher kaufe ich die BF Teile eigentlich zeitnah, wobei das nun definitiv mein letztes gewesen ist.
 
Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.
Selbst hier kann man was umgehen. Ob ein Download oder physischen Datenträger egal, aber ein Stream oder ein ABO?!? Wer will das? Egal, es gibt genügend User die sich bücken und schlucken.
Hat man damals auch von Steam behauptet. Ich erinnere mich sehr gut daran.
Kann mir sehr gut vorstellen, dass Game-Streaming die Zukunft ist und das normale Geschäftsmodell in 10 Jahren.
Letztens erst Origin ausprobiert, das funktioniert einwandfrei.

Ich hab hier ne Gamestar von 1998 rumliegen die belegt das 90 Mark mal ein normaler Preis für ein PC Spiel waren.
1998 war das zweite Jahr der Gamestar. 90 Mark für ein Spiel war damals noch eine Frechheit, die sich nur EA geleistet hat, so jedenfalls meine Erinnerung.
Davon ab entsprechen 90 Mark nicht 100 Euro heute.

Persönlich finde ich die Preisentwicklung dennoch gut, da Spiele heute sehr schnell deutlich günstiger zu haben sind, unter anderem durch Steam.

Steam wurde damals übrigens überall verrissen bei Gamern und in den Magazinen.
Tatsächlich, imHo, hat Steam ja zu einem Indie-Games revival geführt. Abgesehen von den recht netten Preisen.


"Gameflix": Die neusten Games von EA, ... zocken für 20 Euro im Monat. Bin gespannt.
 
Steam? Nix für ein gelegentliches Spielchen. (Bei mir damals) Da hat man nach vielen Wochen mal wieder 1-2 Stunden Zeit, freut sich, wirft das Teil an, hat aber nach den 12h Updates dann doch schon wieder keine Zeit mehr. :rolleyes:
 
WOher hast du die Infos? Updates kann ich bei Steam einfach anhaltne oder im offline Modus einfach komplett sein lassen.

Sofern man sich kein Denuvo oder ähnliche Scheisse ins Haus geholt hat.
 
Und jetzt vielleicht mal die Antwort, zum Beispiel das wann und die Umstände?;)

Oder wolltest du nur etwas Frust über Steam ablassen?
 
Ja. Wollte ich. War doch offensichtlich.

Wenn ich jetzt noch schreibe, daß es Day of Defeat und vor 10 Jahren war, ist dann Deine Neugier befriedigt?
 
Sony Playstation macht unlängst Streaming-Gaming, EA wird dort schon eine Plattform vorfinden. Ich finde ja PCler allgemin etwas komisch, für 1000€ und mehr eine einigermaßen komfortablen Gaming-PC kaufen, aber bei den Spielen sparen und keine Mühe scheuen sich Raubkopien zu beschaffen, Widersprüchlich, aber gut...
 
1000€ & Sparen? Nee, die Konsoleros werden ausgebeutet. Wollte MS es jetzt nicht so machen, daß du keim Kauf der Konsolenedition auch eine PC-Lizenz erwirbst? (glaub du mußt dann aber das selbe Anmeldekonto benutzen)
 
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