E-Mail für Bewerbung, Zahl anhängen

XNOR

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Tag zusammen.

Da mein Studium langsam voranschreitet und ich so langsam aber sicher Wissen anhäufe wollte ich nun anfangen mich für Werkstudententätigkeiten zu bewerben. Dafür kann ich meine Hochschuladresse leider nicht verwenden, da die bei uns die Benutzernamen vor dem @ setzen. Deswegen muss jetzt so langsam aber sicher eine E-Mail mit Vorname und Nachname her.

Ich hab mich für den Anbieter gmx.net entschieden (Sicherheit bitte vernachlässigen), doch da sind leider schon alle Kombinationen meines Vor- und Nachnamens vergeben. Sogar die Mailadresse mit meinem zweiten Vorname ist schon weg. Nun hab ich mich für vorname.nachname2@gmx entschieden. Haltet ihr es aus Sicht der "Seriosität" für legitim eine Mailadresse für Bewerbungen zu nehmen an der eine Zahl hängt?

Grüße.
 
Oder anderen anbieter suchen.
Gmail Live... Irgendwo wird ja noch was frei sein.
Geh einfach davon aus das alle nicht sicher sind ... ;)
 
Kann man das nicht irgendwie direkt über den Anbieter machen? Bei mir ist es vorname@nachname.de, ich nutze Thunderbird und bin bei 1&1 und die e-mail hab ich noch seit ich bei t-online war. Jedoch habe ich mir das nicht selbst eingerichtet da ich nicht so die Ahnung davon hab.
 
Ich glaub nicht, dass das einen großen Unterschied macht, aber das Gefühl der reduzierten Seriosität kann ich trotzdem gut nachvollziehen.

Wenn Dir die Variante von fl0w zu teuer ist, wäre es vielleicht eine Alternative, Deine Stadt oder die Branche anzuhängen? Eine Emailadresse wie max.mustermann.berlin@example.com liest sich doch auch nicht schlecht.
 
Am seriösesten ist wohl vorname@nachname.tld, alternativ geht auch (kontakt,contact,info,email,mail)@vorname-nachname.tld, wenn nachname.tld schon vergeben ist oder du einen so gebräuchlichen Nachnamen hast, dass du eine Abmahnung fürchten musst. Die Domain kriegst du inklusive Postfach bei diversen Anbietern für ein paar Euro im Jahr. Und gerade, wenn du irgendwas machst, bei dem es um Darstellung in der Öffentlichkeit (Marketing, PR, Sales, etc...) geht, solltest du das machen. Natürlich ist es auch nicht verkehrt, so etwas zu machen, wenn du irgendwo im IT-Bereich tätig werden willst, um zu zeigen, dass du da eine gewisses Grundverständnis und Eigeninitiative hast. Sollte dein geplanter Werdegang auch die Möglichkeit einer Selbstständigkeit ermöglichen, ist es sowieso nicht verkehrt, sich eine Domain mit dem eigenen Namen zu sichern, bevor es jemand anders tut.

Ansonsten musst du halt so lange Mailanbieter abklappern, bis irgendwo eine Namenskombination, die zu dir passt, frei ist.
 
... wollte ich nun anfangen mich für Werkstudententätigkeiten zu bewerben. Dafür kann ich meine Hochschuladresse leider nicht verwenden, da die bei uns die Benutzernamen vor dem @ setzen. Deswegen muss jetzt so langsam aber sicher eine E-Mail mit Vorname und Nachname her.
Öhm, wieso?

Sofern du nicht gerade 'ne E-Mail-Adresse wie pubsimausi@irgendwas.de hast, ist die Uni-Adresse problemlos geeignet. Ich hab sogar mein altes Uni-Kürzel als Name für gmx benutzt, da mir nichts besseres eingefallen ist. Der Seriosität tut das keinen Abbruch - außer du hast .

Ich hab mich für den Anbieter gmx.net entschieden (Sicherheit bitte vernachlässigen), doch da sind leider schon alle Kombinationen meines Vor- und Nachnamens vergeben.


Bei meinem Namen könnte ich vermutlich noch im vierstelligen Bereich scheitern.

Ansonsten ist GMX eigentlich 'ne gute Wahl. Ist 'n deutscher Anbieter, der auch IMAP in der Free-Mail-Variante unterstützt. Die Filter (Verschieben in Ordner, Whitelist, Blacklist) lassen sich auch relativ gut verwalten. Und 2 Alias-Namen auf Deine Adresse kannst du ebenfalls anlegen.

Die Filterverwaltung war bei outlook.com der Hass. Und die Aliase hab ich bei GMail noch nicht so auf die Reihe bekommen, wie ich das gern hätte.
 
Hochschulmailadressen sind ein nogo.

Du hast ggf. in 3 Jahren keinen Zugriff mehr und was machst du dann?

Eigene Domain ist die sinnvollste Lösung.

Ansonsten würde ich noch zu Live Mail oder bevorzugt GMail greifen. Web.de oder gmx.net kommen immer schlecht.
 
Also zumindest bei meiner Hochschulmailadresse bleibt der Zugriff auch noch nach dem Studium erhalten, da kriegt man dann jedes Jahr/alle 2 Jahre eine E-Mail, wo gefragt wird ob die Adresse noch benötigt wird, wird darauf nicht reagiert wird die Adresse irgendwann gelöscht.
Sollte der Fall beim TS genauso sein, würde ich ihm wohl auch zur Unimail raten.
 
Naja, das ist aber nicht überall der Fall. Zudem man seinen Master ggf. an einer anderen Universität macht und dann kommt eine andere E-Mail Adresse in meinen Augen etwas komisch an. Gilt natürlich auch für den Doktor usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hochschulmailadressen sind ein nogo. Du hast ggf. in 3 Jahren keinen Zugriff mehr und was machst du dann?
Also wenn du 3 Jahre auf die Zusage oder Ablehnung Deiner Bewerbung warten musst, ist 'ne Uni-Adresse natürlich risikobehaftet. :rolleyes:

Als ich mit der Uni fertig war, wurde die E-Mail-Adresse lebenslang zugesichert. Format war: Vorname.Name@Matrikelljahr.Uni-Domain.de. Dummerweise hatte sich die Uni dann voriges Jahr entschieden für ehemalige Absolventen diesen Service komplett einzustellen. Ob das andere Unis machen, bezweifel ich mal. Nichtsdestotrotz sollte die Uni-Adresse für Absolventen die seriöseste Möglichkeit sein.

Eigene Domain ist die sinnvollste Lösung.
Mein Schwager hatte sowas tolles. vorname@nachnahme.tk. Siebte mein E-Mail-Provider mit aller Regelmäßigkeit über die Blacklist/Greylist aus - also schon vor meinen persönlichen Filterregeln.

Ansonsten würde ich noch zu Live Mail oder bevorzugt GMail greifen.
Mag sein, dass das viele Personaler nicht so sehen. Aber Live Mail (bzw. Hotmail, bzw. Outlook.com) hat meine Frau. Sie benutzt nur die Weboberfläche. Von den Maildiensten, die ich bisher benutzt hab, ist Hotmail der am fürchterlichsten zu konfigurierende. Und auch als Ebay geknackt wurde und die Links zur Passwortänderung rausgeschickt hatte, raten wir alle mal, bei welchem E-Mail-Provider der Link nicht ankam...

Gmail find ich bisher ok.

Natürlich sind Hotmail und Gmail jetzt Ami-Dienste. Im Zuge der NSA-Sache sollte man sich da schon überlegen, ob man die verwenden will. Gmail wäre bei mir 2. Wahl. Hotmail geht gar nicht.

Web.de oder gmx.net kommen immer schlecht.
Warum? Beide Anbieter gehören zum gleichen Konzern (United Internet), sind seriös, in Deutschland ansässig und seit vielen Jahren etabliert. GMX hab ich, lässt sich prima konfigurieren. Ich nutz die Adresse problemlos für meine Bewerbungen.
 
Es soll auch Leute geben die mit Firmen ggf. in 3 Jahren Kontakt haben. Wenn dann eine alte E-Mail Adresse im System ist kann das durchaus zu Problemen führen.

Wer eine .tk Domain benutzt ist selber schuld. Eine .de/.org/.net/.com Domain und sonst nichts. Wer zu geizig für die 5€ im Jahr ist dem kann niemand helfen. Zudem sind viele auch nicht dazu in der Lage ihre Mailserver bzw. Domains richtig zu konfigurieren. Ich persönlich hatte mit meiner Domain noch nie Probleme.

Weboberfläche? Ich habe besseres zu tun als Weboberflächen zu nutzen. Ich habe auf jedem Gerät einen Mailclienten für E-Mails.

GMX spamt dir das Postfach mit den eigenen Mails voll und gibt deine Daten raus. Ich hab mehrere Konten bei diesem Anbieter, diese haben alle ein >16 stelliges Passwort mit Sonderzeichen und Namen ala Sfassfs, interessanterweise erhalte ich Spam mit der Betitelung "Sehr geehrter Herr Sfassfs," obwohl diese Daten nur bei GMX hinterlegt sind. Bei Live Mail oder Gmail ist dies nicht der Fall, genauso bei meinen Domains.
 
Wenn die Bewerbung an einer E-Mail-Adresse scheitert, sollte man eher froh sein, in so einem Laden nicht arbeiten zu müssen.

Nimm irgendeinen Anbieter und richte dir eine Adresse Vorname.Nachname@irgendwas.irgendwas ein und gut ist. Interessiert kein Mensch, von welchem Anbieter die Mail kommt. Im Outlook sieht man auf den ersten Blick sowieso nur den Absendername.
 
Das Gesamtpaket muss stimmen.

Ich achte auf perfekte Formulierungen, saubere Formatwahl, seriöse E-Mail Adresse und alles andere und bisher habe ich bisher bei allen meinen Bewerbungen entweder direkt oder gleich nach dem Vorstellungsgespräch einen Arbeitsvertrag erhalten.

Wenn ich von jemandem die E-Mail eintippen muss und die martinos.mueller21@1und1.de geht hätte wäre ich etwas genervt, klar, sowas beeinflusst die Entscheidung nicht groß, aber es ist halt die Abrundung des Gesamtpakets wenn ich so exklusive TLD und @ nur 5 Zeichen tippen muss. Das geht wesentlich schneller als im Zweifel mal 30 Zeichen zu buchstabieren.
 
Statt einer Zahl würde ich, wenn schon, dann vielleichtden Wohnort dranhängen.

Beispiel: ThomasMüller.Muenchen@.. oder T.Müller.Muenchen @..
 
Wie gesagt, es ist traurig, wenn ein Unternehmen einen potentiell qualifizierten neuen Mitarbeiter aufgrund einer E-Mail-Adresse (oder weil der Personaler "genervt" ist, fünf zusätzliche Zeichen einzutippen) ablehnt. Zum Glück kommt dies in der Praxis auch nicht vor, zumal zum einen die meisten Bewerbungen heute sowieso über ein Online-Tool laufen, bei dem die E-Mail-Adresse ohnehin kein einziges Mal gesichtet wird. Das läuft alles standardisiert und automatisch ab. Zum anderen muss auch bei einer herkömmlichen E-Mail-Bewerbung keiner mehr eine Adresse von Hand eintippen. Selbst in der kleinsten Klitsche stehen die Funktionen FWD und RE zur Verfügung.

Edit - Ich habe meinen letzten Job bei einem großen bekannten deutschen und konservativen Unternehmen mit meiner Spam-Adresse "ErsteZweiBuchstabenVornameErsteVierBuchstabenNachname@me.com" bekommen.
 
pfff....hab die komplette 4stellige Jahreszahl dahinter. Bei meinem Namen war es absolut unmöglich, eine vorname.name oder mit binestrich oder sonstwas zu bekommen, ich habs wochenlang versucht.

Aber: es hat bisher noch keinen gestört.
Und in einer Firma, die so pingelig ist, dass sie sich an sowas stört, würde ich auch weder arbeiten wollen, noch würde ich da überhaupt reinpassen. Von daher....
 
Du musst halt immer damit rechnen dass es subjektive Entscheidungen gibt. Neutral gesehen ist die E-Mail Adresse scheissegal. Wenn jedoch 2 identische Kandidaten auftreten kann ggf. sowas eine unbewusste Tendenz verursachen.

Wir wissen doch alle dass Personaler es zwar eigentlich nicht dürfen, aber trotzdem erst mal jeden Namen bei Google eintippen und auch die Profile bei sozialen Netzwerken sichten.
 
[…] aufgrund einer E-Mail-Adresse (oder weil der Personaler "genervt" ist, fünf zusätzliche Zeichen einzutippen) ablehnt.

Solche Kleinigkeiten sind bei mehreren Bewerbern das erste Ausscheidungsmerkmal. Da hat derjenige der es geschafft hat, sich in 2 Minuten eine seriös klingende Email-Adresse zuzulegen schon den Vorteil egal wie die Qualifikation am Ende aussieht.
 
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