Donald Sterling und die Clippers

TheHSA

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Ich weiß, nicht jeder wird hier die NBA mitverfolgen. Ich tue es ja selber kaum.
Aber letztens gab es einen Skandal, der meiner Meinung nach besprechenswert wäre.
Der Besitzer der L.A. Clippers. Donald Sterling, zeigte sich bei einem Telefongespräch unzufrieden damit, dass seine (halb-mexikanische-halb-schwarze) Freundin sich mit Schwarzen ablichten lasse und sich mit Schwarzen beim Spiel zeige (im letzten Fall ging es speziell um "Magic" Johnson). Sie solle sich nicht mit ihnen assoziieren, sie solle weißer wirken.
Um zu verstehen zu geben, wie irrwitzig und skandalös das ist - die NBA besteht zu 80-90% aus afroamerikanischen Spielern. Die Clippers sind keine Ausnahme - 10 der 12 Spieler sind Afroamerikaner.
Hier ist die Aufnahme, für die, die des Englischen mächtig sind:



Nun aber meine Frage - kann man sowas dulden? Immerhin war das eine private Aufnahme und in den USA herrscht offiziell freie Meinungsäußerung. Oder hat Adam Silver richtig gehandelt, indem er diesen Menschen aus der NBA verbannt hat?
 
Wenn anschließend kein Schwarzer mehr zu den Spielen kommt oder gar für ein Team spielen will, ist aber auch Schluß mit der "Meinungsfreiheit". :rolleyes:
Selbst schuld, wenn er so einen Scheiß losläßt! Und ja: richtig von der NBA, ihn zu verbannen! Auch wenn's der NBA wohl eher um die Kohlen geht und weniger um etwaige schlechte Presse eines Club Owners. :confused:

:cool: Cee ya, CCS
 
Es war wohl nicht das erste mal, dass Sterling derartige Äußerungen gemacht hat. Seine rassistische Einstellung ist auch seit langem bekannt. Das ihm jetzt eine private Aufnahme zum Verhängnis wird - Pech. Ist aber auch gut so, solche Leute braucht kein Mensch.


p n
 
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  • #4
Es gibt ziemlich viele, die ihn verteidigen. Er ist schon 80, sagen sie. Er kennt das nicht anders, sagen sie.
Aber er besitzt einen NBA-Verein! Keine NHL-Mannschaft, keinen NASCAR-Rennstall, nichts dergleichen. Wieso arbeitet er gerade mit denen, die er nicht leiden kann?
 
Wieso arbeitet er gerade mit denen, die er nicht leiden kann?

Zu viel Zeit? Zu viel Geld? Zu viel Langeweile?

Ich finde diese Ownerschaften ohnehin abartig.

In meinen Augen ist sein Alter keine Legitimierung, auch wenn er es nicht anders kennen sollte. Als Besitzer eines bekannten Sportclubs darf man ruhig etwas über den Tellerand hinaus denken, wenn ihm das in seinem Alter nicht mehr möglich ist, dann ist es sowieso für alle Beteiligten das beste, wenn er nun in den verdienten Ruhestand eintreten darf.

Echte Sportsmänner geben nicht so eine Scheiße von sich, vor allem wenn man eine gewisse Vorbildsfunktion inne hat. Der soll dort hingehen, wo der Pfeffer wächst.
 
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  • #7

Dann wäre er ein...türkenhassender Dönerbudenbetreiber? Ein Altnazi-Synagogenbesitzer?
 
@TheHSA:

Er wäre das gleiche was er jetzt auch ist - ein Rassist. Nur würde die Entschuldigung "8o und kennt es nicht anders" wohl kaum die erhoffte Wirkung zeigen, eher das Gegenteil.

Ich denke du hast das auch verstanden.


p n
 
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  • #9

Stimmt schon.
Bloß...
Kennst du die Futurama-Folge mit dem Freiheits-Tag?
 
@TheHSA:

Nein. Ich hole das bei Gelegenheit nach, kann mir aber denken worauf du hinaus willst.

Bin momentan aber anderweitig zu arg beschäftigt um heute Abend hier weiter zu diskutieren. Werde morgen wieder einsteigen.


p n
 
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