Die "Erfolge" der AfD

Wie in #234 und #268 bemerkt wurde, passen Partei/Programm nicht richtig zu den Wählern.
Also ist für weitere Erfolge die Frage, wie geht die AfD damit um, in welche Richtung will man sich entwickeln, welche Personen und Flügel können sich durchsetzen.
 
@Dorfdisko: Nein. Aber es fällt schwer gegen etwas zu argumentieren, wovon man finanziell profitiert. Nur weil man erkennt, dass etwas grundsätzlich falsch ist, opponiert man nicht dagegen, wenn man davon nutznießen kann. Man steckt da schlicht in eine Zwickmühle.
:dozey:

HTH + CU
 
@KaPiTN:
Der Wirtschaftsliberale Flügel wird im Hintergrund ihre Linie durchsetzen, die Krawallos werden weiter Krawall mit xenophoben Aussagen machen, weil sie wissen, der typische AfD-Wähler interessiert sich nicht für Hintergründe.

Das wird ne Zeit lang gut gehen, bis die sich alle gegenseitig Fetzen und die ganze Partei den Bach runter geht.
 
Das wird ne Zeit lang gut gehen, bis die sich alle gegenseitig Fetzen und die ganze Partei den Bach runter geht.
Das ist eigentlich das schöne an rechten Parteien. Da will jeder mal Führer Babo sein und dann endet es damit, dass sich irgendwer abspaltet.
Gerade bei Protestparteien, die nur der Protest eint, ist das eigentlich vorprogrammiert.
 

Ich bin da nicht so sicher
Höcke und Petry sind ja lautstarke Vertreter der Partei und wollen beide einen sozialen Kurs einschlagen. Zudem gehört ja zum vereinenden Gefühl der Partei, gegen Eliten zu sein. Und wie weit man weiter auf Arbeitslose setzen kann , wenn man sagt, "Flüchtlinge sollen kein Geld bekommen, aber ihr auch nicht" ist auch fraglich.
 
Höcke und Petry sind ja lautstarke Vertreter der Partei und wollen beide einen sozialen Kurs einschlagen. Zudem gehört ja zum vereinenden Gefühl der Partei, gegen Eliten zu sein.

Und sie wissen auch warum. Faktisch haben doch zurzeit etwa 30% der Wähler keine Heimat. Irgendwann hat nämlich auch der letzte Depp begriffen, dass die etablierten Parteien bestenfalls links antäuschen, um dann rechts vorbeizugehen.
:dozey:

HTH + CU
 
Hier kam ja mehrfach die These auf, dass sie die Protestpartei selber auseinander protestieren wird:
 
@Hezu:Um jedoch wieder On-Topic zu werden:
:unknown:
Wirklich herrlich, diese Scheinheiligkeit.

Es wird selbst jetzt nicht diese Sauerei angeprangert, dass überhaupt Politiker Einfluss auf zwangsfinanzierte ÖR-Sender nehmen sondern offen zugegeben dass es nur darum geht, dass die AFD dort keinen Einfluss erhält.

MMn hat überhaupt keine Partei dort Einfluss zu haben, außer bei Werbespots vor Wahlen - und die haben unverändert, als soche erkennbar und gleichberechtigt gesendet zu werden.
 

Ich bin da nicht so sicher
Höcke und Petry sind ja lautstarke Vertreter der Partei und wollen beide einen sozialen Kurs einschlagen. Zudem gehört ja zum vereinenden Gefühl der Partei, gegen Eliten zu sein. Und wie weit man weiter auf Arbeitslose setzen kann , wenn man sagt, "Flüchtlinge sollen kein Geld bekommen, aber ihr auch nicht" ist auch fraglich.

Du vergisst die völkische Komponente, den ganzen Mummenschanz.

Wäre Deine Theorie richtig, so wären die Nazis nie an die Macht gekommen.

Sie sind es aber, weil es den Massen hier wie dort beschissen ging.

Und aus dem gleichen Grund werden Petry und Höcke scheitern. Die Massen haben derzeit zu viel zu verlieren, um sich auf den Schwindel einzulassen. Das macht die Stabilität der BRD aus.
 
Zumindest ist für Mutti laut die AfD „kein existenzielles Problem.“ Und die Grünen sehen nun ein, dass „nicht alles, was einem nicht passt, [...] deswegen Hetze [ist].“ Es geschehen also noch Zeichen und Wunder!
:rolleyes:

HTH + CU
 
Nein. Von mir ist die nicht. Die Theorie gehört Dir. Ich stimme ihr aber nicht zu.
 
Zumindest sieht sich die Linke vom sozialen Kurs der AfD unmittelbar . Warum sonst betont sie nun, dass sie „die Partei [ist], die Erwerbslosen und Beschäftigten, denjenigen, die sich schlecht bezahlt von Job zu Job hangeln müssen und die von Altersarmut bedroht sind, tatsächliche Angebote macht“? Mir deucht, da sieht jemand sein Protestwähleranteil dahinschwinden...
:D

HTH + CU
 
Ein Adjektiv, das im Alltag mit beliebig vielen Konnotationen aufgeladen werden kann? Sowohl die Soziologie, Biologie, Politik, Psychologie, Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre versteht darunter nämlich was fundamental anderes. Und das Beste ist, dass gerade die Parteien, die just diesem Adjektiv im Namen haben, im Allgemeinen als besonders asozial angesehen werden. Und nicht zu vergessen, dass alle amtierende Parteien die soziale Ungleichheit bekämpfen wollen, aber seltsamerweise nimmt exakt dadurch die soziale Ungleichheit beständig zu.
:rolleyes:

HTH + CU
 
Sowohl die Soziologie, Biologie, Politik, Psychologie, Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre versteht darunter nämlich was fundamental anderes.

Gelehrter Quatsch, würde ich sagen, geschuldet dem Unvermögen, Begriffe kontextabhängig zu interpretieren.

Dass wir momentan nicht über Biologie sprechen, ist Dir nicht aufgefallen?

Ein schlechtes Zeichen.
 
Die AFD ist alles andere als Sozial:
All die Arbeitslosen die AFD gewählt haben, haben quasi dafür gewählt ihre eigene Geldquelle zu zu drehen.
 
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