[Netzwelt] Der ehemalige Torboox-Sprecher im Interview

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Der Buchpirat Spiegelbest war früher der Sprecher und einer der drei Hintermänner der illegalen Download-Seite Torboox. Dort waren gegen Bezahlung von monatlich € 3,33 über 42.000 E-Books verfügbar. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat vor einigen Monaten ohne Erfolg die privaten Ermittler der GVU eingeschaltet, um die Betreiber ausfindig zu machen. In den letzten Monaten wurden pro Monat weit über 30.000 Euro mit den veräußerten Abos erwirtschaftet. Die Bezahlung lief anonym mit Hilfe von Paysafe-Karten.

2013 war das Jahr der Zentralisation. Dieses Jahr werden ähnlich hohe Umsätze mit dem illegalen "Vertrieb" von E-Books und E-Papers erwirtschaftet. Allerdings passiert dies an vielen verschiedenen Orten und ohne die Aufmerksamkeit der großen Medien zu erzeugen. Den Verantwortlichen dürfte dies nicht unrecht sein. Das , der sich auch Bernd Fleisig nennt, in voller Länge gelesen werden.

Ironie des Schicksals: Bernd Fleisig beschwerte sich auf seinem Blog wegen mehrerer unmoralischer Anfragen bei myGully.com. Dort wollte ein „buchfan23“ die Filehoster-Links zu diversen Werken geschenkt bekommen, statt die bei ebookspender verlangten fünf Euro monatlich zu bezahlen. Nicht nur die Kritik der anderen Filesharer, auch die Häme mancher Autoren war ihm sicher.
 
Die wirkliche Ironie des Schicksals ist: Diese Gewinne könnten die Verlage und Autoren einfahren wenn man endlich mal mit 20 Jahren Verspätung im Internetzeitalter ankommen würde.
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mir der Zeit.
 
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  • #3
Tja, ich befürchte, nichts anderes wird passieren
 
Da sag noch einer, Kriminalität zahle sich nicht aus.
Besonders "nett", zuerst werden die Zahlungen entgegen genommen und anschließend werden die Kunden geprellt.
 
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