Und warum unterstellst du Polizisten, sie hätten sie gestohlen? Hast du dafür eigentlich irgendwelche Belege?
Er hat nur gefragt. Gemutmaßt. Nichts unterstellt.
Richtig. Kann man ja mal fragen, wenn man so etwas sieht, oder?
Die Rede ist hier von 11 scharfen Waffen, die verschwunden sind.
Scharfe Waffen. Das ist nicht, als wenn im Einzelhandel etwas vom Laster fällt.
Und hier ist nicht Rede von nur einer Pistole, sondern von
elf.
Das alleine berechtigt schon zu der Aussage, daß das ein Sauhaufen ist.
Elf verschwundene Waffen sehe ich als einen beängstigenden Umstand an.
Gleiches gilt für Rechtsextremismus in deutschen Behörden und dies wird sicher noch dann verstärkt, wenn es dabei um bewaffnete Beamte geht.
Wir reden hier in beiden Fällen nicht von einer theoretischen Bedrohung. Sowohl die verschwundenen Waffen als auch ein Problem mit Rechtextremismus bei der Polizei sind Tatsachen.
Keine Ahnung, warum Sich jemand da nicht entblödet mir da zu unterstellen, ich hätte irgend welche Forderungen gestellt.
Ich habe weder Hausdurchsuchungen gefordert, noch überhaupt irgend etwas. Auch die leichte Andeutung von Polizisten als Helden, die bereits sich für Volk und Vaterland zu opfern, wirkt befremdlich.
Laut Bundesregierung hat es alleine zwischen 2008 und 2012 alleine bei der Bundespolizei 17 Fälle von Rassismus beziehungsweise Rechtsextremismus gegeben,(30 Vorfälle in den letzten 12 Jahren. laut Bundesinnenministerium) wobei es sogar 7 Entlassungen gegeben hat. Dabei ging es um rechtsextreme Äußerungen, Propaganda, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Über den Frankfurter Polizeiskandal kann man im Internet lesen. Sympathien für die NSU, rechtsradikale Chats, Moordrohungen gegen eine Anwältin.
Da gibt es 38 Ermittlungsverfahren.
Sogar der Vize-Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bundespolizist Jörg Radek, räumt ein, daß es unter den Beamten Sympathien für die AfD gebe und allgemein für das rechtsnationale Parteienspektrum.
Auf der Thüringer Landesliste zur Wahl im Herbst finden sich unter den 20 vorderen Plätzen vier Polizeibeamte, was unverkennbar überproportional ist.
Da darf man es extrem zurückhaltend nennen, wenn man angesichts dessen nur mal eine Frage stellt.