DEM Rauchen ein Ende setzen

Ne, ich hab eben genau wegen dieser Frage aufgehört.

Weil ich zu dem Schluss gekommen bin, dass sie mich unter Kontrolle hat und nicht andersherum.
 


man kann wohl nicht von einem Ritual sprechen, wenn etwas derartig zwangsartig ist. Das ist keine gemütliche Morgenzigarette, wie es sie natürlich auch gibt. Am besten mit Kaffee.

Und was für eine Frage soll das sein, nach was man bei einer Zigarettenrauchabhängigkeit abhängig ist?
Zigarettenrauch?

Mit allem was da bei der Verbrennung aus dem Tabak gelöst drin steckt.

Ich weiß nicht, warum Du nicht anerkennen willst, daß es hierbei körperliche Abhängigkeiten gibt.
Die sind auch dadurch nicht wegzudiskutieren, daß die Entzugserscheinungen bei Heroin stärker sind.
 
Die Entzugerscheinungen bei Heroin oder auch Alkohol können aber durchaus auch tödlich sein.
Da ist die körperliche Abhängigkeit wirklich absolut körperlich.

Bei Nikotinentzug wird nur der Mensch selber tödlich. Wenn ihr wisst wie ich es meine ;)
 
* der von Alkohol / GABAergen Substanzen kann wegen der Krampfgefahr tödlich enden.
Opioidentzüge sollten eigtl nur maximal eklig aber ungefährlich ablaufen.
 
Ich weiß nicht, warum Du nicht anerkennen willst, daß es hierbei körperliche Abhängigkeiten gibt.

Ich erkenne das in so weit an, das die Psyche psychosomatische bzw. körperliche (Aus)Wirkungen haben kann. Der Raucher der sich ständig von einer zur nächsten Zigarette hangelt und "ganz stark daran glaubt abhängig zu sein" und "ohne nicht zu können" oder "zusammen zu fallen wenn der Stoff nicht kommt" kann sich dramatisch auf den Körper auswirken, allein durch die Psyche. Um dann im weiteren mit Symptomen einer Abhängigkeit zu reagieren wie Herzrasen, schwitzige Hände, Bluthochdruck, vermehrtem Stress bzw. gestresst sein und Reizbarkeit oder ähnlichem äußern, Ja. Das wäre aber theoretisch dann weiterhin eine psychische Abhängigkeit und keine körperliche bzw. physische.

Ich bin mir relativ sicher, die meisten Symptome sind hausgemacht und nicht Ursache einer schweren körperlichen Abhängigkeit. Und mit dem Entschluss bzw Klick-Moment, wie es TrollingStone gemacht hat kann man sicherlich viel offsetten, ohne darunter zu leiden, weil der Kopf gewinnt und nicht das "Verlangen" oder "gekünstelter" Suchtdruck.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar. Und eine zunehmende Nikotintoleranz, von der die meisten Raucher nicht einmal wissen, was das ist, wird sich von ihnen auch nur eingebildet.
Das Raucher an schwächeren Zigaretten stärker ziehen hat auch keine chemischen und körperlichen Ursachen, sondern ist auch hausgemacht, weil Raucher unbewußt Überschlagsrechnungen machen, über die Konzentration von Giftstoffen und Raumeinheiten Atemluft.
Hätten sie nicht auf der Verpackung "Leicht" gelesen, würden sie ganz normal rauchen. :rolleyes:

Es ist nicht so, daß Leute, die mit dem Rauchen aufhören die sind, die keine Entzugserscheinungen haben, sondern die, die sie ertragen.
 
Es mag ja sein, dass es eine gewisse körperliche Abhängigkeit gibt. Aber ein Raucher der sich darauf konzentriert das etwas "fehlt", dem wird auch etwas fehlen, dass ist jedenfalls nicht von der Hand zu weisen. Die Psyche spielt Tricks. Und genau so kann ein gefestigter Wille dazu führen, Symptome nicht als schlimm zu empfinden, selbst wenn sie da sind bzw. sein sollten.
 
Kurzer, pingeliger Zwischenruf:

Man kann nur "Mit dem Rauchen aufhören" oder "Dem Rauchen ein Ende setzen" - "Mit dem Rauchen ein Ende setzen" ist grammatisch so falsch dass sich mir jedes mal die Nackenhaare kräuseln, wenn ich es hier in der Übersicht lese.
 
Mittlerweile 4 Jahre clean und nicht einen Tag den Drang gehabt zum Automaten zu gehen.
Auch sonst fehlt mir jedes Suchtverhalten!
Vermutlich bin ich nicht normal! :unknown:
 
Mittlerweile drei Jahre und fehlt mir immer noch.
Nicht mehr so stark wie am Anfang, aber würde gerne und rieche Das immer noch neidvoll gerne.

Gruß
Woodstock
 
Reaktionen: HTL
Ich bin mittlerweile 15 Jahre clean, hatte einen Rückfall über ca vier Monate im Jahr 2018, dann wieder radikal aufgehört und seitdem denke ich da nicht mehr dran.
 
Mann sagt das es 7 Jahre brauchen würde um die Sucht überwunden zu haben.
Arbeitskollege von mir hat 7 Jahre einen auf Militanten Nichtraucher gemacht und schlotet heute wie ein Kamin!
Bei mir war wirklich nichts von der ersten Sekunde an, kein Verlangen, keine Entzugserscheinungen.
 
Mittlerweile drei Jahre und fehlt mir immer noch.
Nicht mehr so stark wie am Anfang, aber würde gerne und rieche Das immer noch neidvoll gerne.
Ne ganze Weile her bei mir, dass ich es mal 1 Jahr geschafft hab. War für mich auch sehr angenehm mich in Raucherkneipen passiv rumzutreiben. Kann man nicht erklären, ist 1. nicht das selbe (wie echt rauchen) und 2. eher eklig, 3. kein "Ersatz" aber angenehm.

nach dem Jahr hatte ich ein nicht von mir verursachtes emotionales Desaster und bin wieder voll rein in die Droge. Bis heute.

Ich hab grossen Respekt vor allen die es geschafft haben. Bleibt dabei!
 
Mittlerweile drei Jahre und fehlt mir immer noch.
Nicht mehr so stark wie am Anfang, aber würde gerne und rieche Das immer noch neidvoll gerne.

Gruß
Woods
Hatte im September 2025 eine Herzkatheteruntersuchung, war davon überzeugt, dass man mir einen Stent setzen würde. Ich hatte bis dahin 48 Jahre gequarzt. Dann wurde ich vom Arzt informiert, dass alles okay sei, worüber ich wirklich verwundert war. Anfang Dezember 25 habe ich dann genau deswegen aufgehört zu quarzen, ganz ohne Ersatzstoffe, von einem auf den anderen Tag. Das sind nun 9 Monate und mir geht es gut damit. Ich war immer ein Genussraucher und habe es gern gemacht. Ich denke jeden Tag daran und habe Schmacht drauf.

Mitte Mai 26 war ich bei meiner Lungenfachärztin zur Routineuntersuchung. Ich wunderte mich noch über die vielen Untersuchungen in der Praxis, die so noch nie gemacht wurden. Dann, nach zweieinhalb Stunden, kam das Gespräch mit ihr. Lungenemphysem und damit Vorstufe COPD. Und die Erkenntnis, dass die zerstörten Lungenbläschen nicht regeneriert werden können: Was kaputt ist, bleibt es auch. Rauchen wäre ab sofort für mich ein Todesurteil auf Zeit.

Hätte nie geglaubt, dass ausgerechnet mir so etwas passiert, niemals. Beim heißen Sommer dieses Jahr und bei leichten Anstrengungen habe ich es auch das erste Mal gemerkt, wie mir die Luft fehlte! Der Gasaustausch in den Bronchien ist defekt und so weiß ich auch heute, was Atemnot ist. Das alles hilft mir aber, vom Konsum die Finger zu lassen!
 
@HTL
Bei mir wurde auch COPD diagnostiziert, meine Frau ist daran gestorben.
Es ist irreparabel, richtig, aber seit ich nicht mehr rauche hat es sich schon merklich gebessert, habe auch diese spastischen Hustenanfälle nicht mehr, die waren schlimm, so kurz vorm ersticken, die Lungen machen zu und du denkst, das war es. Die kamen urplötzlich, als ob man sich verschluckt hätte, war ziemlich hinderlich beim fahren. :eek:
Der Geruch und Geschmacksinn hat sich auch verbessert.
Der Blutsauerstoffgehalt liegt bei 92%, Grenzwertig aber man kann damit leben. Marathon werde ich nicht mehr laufen, aber zum schwimmen und spazieren gehen reicht es noch! :D
 
@ichdererste
Oh Mann, da habe ich ja noch Glück im Unglück, es ist erst die Vorstufe COPD. Ich hatte auch nie Hustenanfälle, dafür schleime ich aber im Liegen und muss mich dann räuspern. Es pfeift auch deswegen oft in den Bronchien. Habe immer Gauloise blau geraucht, bin mit 14 angefangen auf dem Schulhof an der Raucherecke mit Marlboro. War ja so schick damals 1976 und so cool. Die wussten damals genau, wie man in die Abhängigkeit bringt. Unter der Deckellasche der Packung standen dreimal vier Zahlen. Hatte man beispielsweise dreimal 4444/4444/4444, bekam man eine Stange Marlboro geschenkt. Im Tabakladen hatte ich das Ganze viermal bekommen. Die Schachtel lag bei 2,40 DM mit 20 Kippen Inhalt. Durchhalten …
 
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