Daten zwischen 2 Win-Rechnern hinter Router austauschen - recht langsam

F.L.X

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Hallo,


ich hab seit gestern abend meinen neuen Laptop (Win8) mit meinem alten Laptop (Win7) mittels freigegebener Ordner (auf dem alten) verbunden, indem ich mit TotalCommander auf dem neuen ins Netzwerk gegangen (via linker Laufwerkwahl) und dann auf meinen ersten Laptop - hab das Kennwort eingegeben und ... dan ging es schon los.
Allerdings hatte ich nicht das Gefühl, daß das so richtig schnell übertragen wird.

Ein ZIP File mit ca. 60 MB brauchte locker seine 30 Sekunden, um auf dem neuen anzukommen.

Ich dachte, ich klicke darauf und dann kommt das ratzfatz runter.

Kann mir wer sagen, ob das normal ist?
Oder kann man das optimieren?

(hatte schon die Befürchtung, ob die Kopie an die NSA und "die kostenlose Virenprüfung" so lange dauern würde ...)

Danke
 
WLAN oder LAN?

Wenn Du das über WLAN kopiert hast, ist die Geschwindigkeit nicht unbedingt verwunderlich. Vermutlich hat Dein Router noch den WLAN-Standard , also 54 MBit/s Bandbreite. Wenn Du mit beiden Geräten im Netz bist, wird die Bandbreite geteilt, also 26 MBit/s pro Gerät.

26 MBit/s = 3,25 MB/s
60 MB / 3,25 MB/s = 18 s

(Beim Kopieren der Daten fällt noch etwas Overhead an, daher dauert es noch etwas länger als die 18 Sekunden)


Grüße
Thomas
 
achso.
Allerdings dachte ich auch irgendwie, der Router würde nur zwischen den beiden Rechnern vermitteln - ich dachte, die Daten gehen von Rechner-zu-Rechner.

Ginge das denn?
Daß man per WLAN (weiß nich, bluethooth is auf einem nicht installiert wg. Treibern) die beiden Rechner schneller miteinander verbindet?
quasi "Peer2peer"?


Danke :)
 
Ja das geht, aber dann ist die Verbindung zum Router weg.

Außerdem ist das Potentiell mit viel Arbeit vebunden. Wenn man kein Irrsinnig großes Haus hat oder einen Altbau bei dem man nicht weiss wo man bohren kann ist einfach ein Kabel verlegen wesentlich einfacher und zuverlässiger.

Und nicht zu vergessen um einiges schneller.
 
Je nachdem, welche BT-Version, wäre das mit großer Wahrscheinlichkeit auch eher langsamer als schneller. Wie alter_Bekannter schon sagt, am besten weil einfachsten und schnellsten gehts über Kabel. Wenn du oft bestimmte Daten austauschst, wäre sonst vielleicht eine ins Netzwerk eingebundene Festplatte o.Ä. ganz angenehm. Manche Router haben USB-Anschlüsse, über die man ne normale externe Platte im Netzwerk freigeben kann.

Wenn du da alle Daten, die du häufiger brauchst, drauf machst und immer schön aktuell hältst, könntest du die Dauer vielleicht noch etwas optimieren, weil nicht mehr zwei Wege (Computer A >> Router >> Computer B) über WLAN zurückgelegt werden müssen. Aber keine Ahnung, ob sich das rechnet. Hängt ja auch von der Geschwindigkeit der Platte, der USB-Ports, der Zugriffsgeschwindigkeit durch den Router usw. zusammen.
 
Full-HD-Videos über g-WLAN ist schon lahm.

Dann doch lieber WLAN n, gibts für 40-50€ von TP-Link. Am besten darauf achten, dass alle Geräte 5GHz unterstützen, das Band ist noch nicht so dermaßen überbelegt wie 2,4GHz.

Ansonsten hat das sogenannte Sneakernet einen Durchsatz von ca. 1-2TB/min (~16-33GiB/s), was kaum zu schlagen ist.
 
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  • #7
mhh,ja, Danke Euch,

nur .. ich bin da nicht so bewandert.

von dem, was Ihr da schreibt kann ich nur die Hälfte verstehn, versuche aber, das mit Google nachzuvollziehen. :D
is halt mein erstes Mal, Daten so rüberzuschauffeln.

... hatte auch schon mal ein (Netzwerk?)Kabel von Laplink und der Software PCMover. Aber das is schon wieder Jahre her und war auch nicht gerade schnell. Und dann hatte ich mal ein NW-Kabel, aber wahnsinnig viel zu konfigurieren mit 128.61.01 und 128.61.0.2 oder so, wie die Adressen waren.


aber um das Ziel beizubehalten:

Es geht darum, die Daten von dem alten Laptop auf den neuen zu bekommen.
Hab mir zwar auch ne ICYBox gekauft und müßte dazu nur die alte Festplatte ausbauen und da reinschrauben.
Aber mir kam dann die fixe Idee, das alles über WLAN abzuwickeln.
und das schien auch auf den Ersten Blick recht einfach zu funktionieren.

Weil ich dachte: OH, Klasse , biste im Netzwerk und kannst alles direkt vom andern Rechner über das Funknetz ziehen, ohne zu schrauben und ohne den alten Rechner auseinanderzunehmen und sogar gleichzeitig noch betreiben zu können.

Letztendlich, wenn ich dann alle Daten drüben bzw. auf ne sowieso externe 1TB HDD gesichert hab, kommt auf den alten LINUX drauf.

und wahrscheinlich, .... wenn mich Win8 weiterhin ärgert (mit eingebater BIOS-Serial "auf ewig Dein" und damit Rechnerleben-eindeutiger Kennung; TPM 2.0 und evtl. nur noch Cloud) ... kommt da auch nur Ubuntu drauf, auf den Neuen ... :D

Danke für's Mitüberlegen.
 
Die einfachste und trotzdem effektivste Methode, wie man die Daten über's Netzwerk kopieren kann, wäre in meinen Augen ein Netzwerkkabel. Einfach beide Notebooks über Kabel an den Router hängen und dann genauso wie bei WLAN vernetzen. Je nachdem, wie modern der Router ist, hat man volle 100 MBit/s oder 1000 MBit/s statt der wackeligen 54/26 MBit/s vom WLAN. Das geht dann schonmal ein ganzes Stück schneller.

Bzgl Sneakernet:
USB 2.0 hätte eine Übertragungsrate von 480 MBit/s, wäre daher schneller als ein 100 MBit/s Netzwerk (trotz doppeltem Kopieraufwand), aber langsamer als ein Gigabit-Netzwerk. Das alte Notebook hat bestimmt noch kein USB 3.0. Zudem bräuchte man dann eine (freie) externe Festplatte.


Grüße
Thomas
 


Ginge das denn?
Daß man per WLAN (weiß nich, bluethooth is auf einem nicht installiert wg. Treibern) die beiden Rechner schneller miteinander verbindet?
quasi "Peer2peer"?

Nennt sich Ad-Hoc Netzwerk und ist ganz einfach einzurichten, allerdings nicht wirklich performanter als ein Infrastructure Netzwerk mit Router als Vermittler.
 


Wäre nicht wirklich schneller, die maximale Datenrate für den Filetransfer liegt bei USB 2.0 effektiv bei ~30MB pro Sekunde, und ein Mbit Netzwerk schafft gute 11 MB pro Sekunde, bei doppeltem Aufwand plus Umsteckarbeiten dürfte das Zeitersparnis sich leicht in Luft auflösen.

Bestenfalls bei wirklich großen Dateien.
 
@DerLadendieb:
Schneller als über den Router dürfte das schon sein. Immerhin kann man dann mit den vollen 54 MBit/s senden, anstatt die 54 MBit/s des Routers aufzuteilen. Können beide Notebooks neuere WLAN-Standards als der Router, könnte das sogar deutlich schneller sein.

@alter_Bekannter:
Könnte schneller sein, wenn das neue Gerät USB 3.0 unterstützt und man eine USB 3.0 Festplatte zur Hand hat. Bei reinem USB 2.0 kommt's da wirklich nur auf die Datenmenge an. Hat man 1TB zu kopieren, dann wird sich das schon rentieren. Ich würd's aber auch der Einfachheit halber über's Netzwerk kopieren.


Grüße
Thomas
 
Meinen Aussage sollte eher allgemein gültig sein.
Mit zwei Notebooks wird die Performance eines Ad-Hoc Netzes wahrscheinlich wirklich besser ausfallen als bei einem Infrastructure Netz.

Sobald es sich allerdings um mehrere PC's/Laptops handelt werden wahrscheinlich vermehrt Kollisionen entstehen, da kein Netzgerät die zentrale Steuerung übernimmt und jeder Client nach belieben senden kann. In diesem Falle wäre ein Infrastructure Netz performanter.

In diesem Beispiel mit nur zwei Notebooks hast du natürlich recht.
 
USB 2.0 hätte eine Übertragungsrate von 480 MBit/s, wäre daher schneller als ein 100 MBit/s Netzwerk (trotz doppeltem Kopieraufwand), aber langsamer als ein Gigabit-Netzwerk. Das alte Notebook hat bestimmt noch kein USB 3.0. Zudem bräuchte man dann eine (freie) externe Festplatte.
GBit bringt auch nur seine 110-120MiB/s und das nur unter optimalen Bedingungen. In der Realität werdens wohl so 60-80MiB/s sein.
Außerdem hat das alte Notebook auch relativ sicher kein GBit-LAN, haben ja sogar manche neueren nicht.

Aber ja, Du hast recht :)
 
@F.L.X: Also, wenns nur darum geht, die Daten einmalig von einem Notebook aufs andere zu schaffen, dann ist ungefähr alles einfacher und schneller, als das per WLAN zu machen. Stellste die Rechner mal eben für ein paar Stunden nebeneinander und machst es über Netzwerkkabel. Wie du die Schnittstellen konfigurierst, ist dabei ziemlich latte. Gibt nur zwei Dinge zu beachten:

1.) Die ersten drei Gruppen der IP-Adresse müssen bei beiden Rechnern gleich eingestellt werden, die letzte unterschiedlich. Die Subnetzmaske muss eine dazu passende (meist 255.255.255.0) sein und auch bei beiden Rechnern gleich.
2.) Du solltest entweder das WLAN an den beiden Rechnern während dessen ausschalten, oder für die Kabelverbindung einen anderen Adressbereich (letzte Gruppe der IP-Adresse) wählen. Denke, das könnte sonst zu Problemen führen.
 
Ich will meinen die meisten. Und mit Sicherheit alle der letzten paar Jahre.
Ansonsten sollte man das ja auch anhand der Modellbezeichnung der Hardware rausfinden können.
 
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