Daten von defekter, verschlüsselter Festplatte retten.

Sockenbart

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Hallo,


ich hatte meinen Rechner mit VeraCrypt verschlüsselt. Nun ist mir vor zwei Tagen plötzlich die Festplatte verreckt. Beim Starten des Computers hieß es plötzlich, er findet nichts mehr von dem aus er booten könnte. Habe mir nun eine neue Festplatte geholt. Ist auch soweit alles wieder am laufen, lag definitiv an der Festplatte.

Nun ist meine Frage, ob es eine Chance gibt, an die Daten auf der defekten Festplatte zu kommen. Ich habe mir von einem Bekannten ein SATA-zu-USB-Kabel besorgt, doch die Festplatte wird mir nicht angezeigt. Wie muss ich vorgehen?
 
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Bei verschlüsselten Daten wirst du nicht viel machen können ohne das volume zu entschlüsseln.
Sollte dies noch irgendwie gelingen, könntest du mit testdisk/photorec Daten versuchen auszugraben.

Hoffnung sollten wir dir hier aber nicht machen, ist so der worst-case der Datenrettung.

-> Backups
 
Kein Backup kein Mitleid
wor alle dem vor wem haste überhaupt Angst??
 
Kleine Ergänzung meinerseits: Wenn du den Header nicht gesichert hast, kannst du eine Wiederherstellung komplett vergessen ist eine Wiederherstellung des Volumes noch ein ganzes Stück schwieriger.

Testcrypt funktioniert nicht mit Veracrypt.

Kein Backup kein Mitleid
wor alle dem vor wem haste überhaupt Angst??

Das hilft hier niemandem weiter.

Und man muss vor niemandem Angst haben, wenn man seine Daten verschlüsselt. Ich mag z.B. auch nicht, dass mit mir im Haushalt lebende Personen, Strafverfolgungsbehörden oder jemand, der meinen Laptop klaut, Vollzugriff auf meine Daten haben. Wenn mein Laptop weg ist, kann man damit richtig viel Schindluder in allen möglichen Firmen betreiben, die ich als Admin betreue. Mit Angst hat das nichts zu tun, viel eher Vorsicht.
 
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  • #6
Okey, danke erstmal für die Antworten, bis auf Tron, das ist dummer Mist. Ich merke gerade, dass das meine Fähigkeiten in Sachen IT übersteigt. Header? SMART-Werte? TestCrypt?
 
Ich merke gerade, dass das meine Fähigkeiten in Sachen IT übersteigt.
Datenrettungsfirmen verlangen vermutlich ca. 1000-2000€ für die Datenrettung. Die Chance ist wohl 50/50.


Die Header der Festplatte hättest du dir sichern können. Mit Glück kannst du diese aus dem Image der Partition, das du mit ddrescue gezogen hast, wiederherstellen. Lies' dich erst mal ein (siehe oben), wie man ein solches Image erstellt, dann schreiben wir weiter. Wenn du jetzt was auf die Festplatte schreibst, kannst du die Datenrettung vermutlich vergessen.









– in deinem Fall eh irrelevant, da es mit VeraCrypt nicht funktioniert. Der Grund dafür ist, dass die Iterationen der Passwortfunktion nach dem Fork von Truecrypt in VeraCrypt aus Sicherheitsgründen auf das Hundertfache angestiegen sind und so auch die Suche nach dem Header (Testcrypt geht die Festplatte iirc Bit für Bit durch und sucht die Header) die hundertfache Rechenzeit benötigt – soweit ich mich erinnere.
 
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Okey, danke erstmal für die Antworten, bis auf Tron, das ist dummer Mist. Ich merke gerade, dass das meine Fähigkeiten in Sachen IT übersteigt. Header? SMART-Werte? TestCrypt?

Zuallererst musst Du ein Backup der Platte machen, bzw. herausfinden, ob das überhaupt möglich ist.
Anleitung für Noobs ob ein backup möglich ist:
- Linux booten
- gparted starten
schauen, ob die kaputte Platte erkannt wird

Wird erkannt -> Punkt 2
Wird nicht erkannt: maximales Pech und/oder jmd. fragen, der das schonmal gemacht hat.
 
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