Das Phänomen der Wünschelrute

Damit hast du jetzt die Argumente vorgelgt die ich haben wollte, danke.

Du hast bei deinen Beispielen aber noch "alle Theistischen Religionen" vergessen. Aber ja, das trifft exakt warum ich das persönlich nicht mag. Aber ich bin kein Held, ich habe im RL auch meine Seele für ein gutes sicheres Monatsgehalt auf kosten meiner Mitmenschen an eine große internatiionale AG verkauft. Für meine Gehaltserhöhungen werden viele Leute entlassen. Also, in welchem Aspekt is so jemand denn in der Position darüber ethisch zu urteilen?
 
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  • #42
warum wären sie das?
Man könnte durchaus mal genauer testen ob du immer die Kabel findest, und zwar in einem Versuchsaufbau.
Das ist dann aber deine Sache das zu tun.
Damit könntest du dann deine These beweisen.
Nunja, da ich natürlich keinen wissenschaftlichen Beweis habe, kann ich nur aufgrund meiner bisherigen Beobachtungen vermuten. Meiner Meinung nach, kann man nur das feststellen, wo man selbst oben steht bzw. drübergeht. Jeder, der die Wünschelrute nur über etwas hält und sich auf den Ausschlag verlässt (der in so einem Fall auf jeden Fall unterbewusst stattfindet), der macht es meiner Meinung nach falsch. So sahen aber bislang alle gesehenen Experimente aus, in denen es um die Untersuchung von Strom mit der Wünschelrute ging.

Praktischer Versuchsaufbau, wie schon weiter oben geschrieben, sobald das Wetter wieder besser ist und ich Zeit dafür hab.

Mich stört daran, dass Betrüger und Scharlatane unterstützt werden. Aber auch die, die fest davon überzeugt sind und gute Absichten haben, verbreiten unwissenschaftlichen Kram.
Eben gerade das. Vor allem (bezogen auf die Wünschelrute) durch das "Entstören" von Räumen, bestenfalls mit Entstörgeräten/-maßnahmen machen viele viel Geld und richten daher bei den Betroffenen auch oft viel Schaden an. Mich schaut man daher auch manchmal schief an, wenn ich mit der Rute gehe und will mich in die selbe Ecke stecken, obwohl ich nicht beabsichtige, damit auch nur einen Cent zu verdienen. Selbst wenn ich den GWUP-Test bestehen würde, ginge es in erster Linie um den wissenschaftlichen Aspekt und nicht um das Preisgeld (wobei ich da natürlich auch nicht nein sagen würde ;)).
 
Empirische Wissenschaft ist eigentlich nichts anderes als ganz genaue Beobachtungen anstellen. An dieses 'ganz genau' gibt es strenge Maßstäbe, eben weil sich gezeigt hat, dass ein beobachten nach weniger strengen Maßstäben, wie man das z.B. bei sich zuhause tut, viel zu unzuverlässig ist.
Wenn man also schreibt, dass man wissenschaftlich keinen Anhaltspunkt gefunden hat, dass da was dran sein könnte, dann meint man nichts anderes, als das Dutzende und mehr Vollzeit und Profi-Beobachter so genau hingeschaut haben, wie es irgendwie möglich ist.

Deswegen ist so ein 'ich habe aber was anderes beobachtet, als die 200 Menschen, die 50mal mit Millionen von Steuermitteln :D ganz genau beobachtet haben und die Profis im beobachten sind und den ganzen Tag nichts anderes machen, als so genau zu beobachten wie möglich'
immer ziemlich verdächtig.

Das Wissenschaftler öfters mal falsch liegen und das zuweilen mehr oder minder anerkannte Theorien über den Haufen geworfen werden immer mal wieder ist einfach nur ein Ausdruck davon *wie schwer* genaues und richtiges Beobachten eigentlich ist.
Wenn man z.B. in die Teilchenphysik schaut, wie lange da jetzt schon konkurrierende Theorien existieren und dass das teuerste Menschheitsprojekt, der Teilchenbeschleuniger LHC, gebaut wurde, damit man genauer beobachten kann und man in liebevoller Kleinstarbeit Belege und Anhaltspunkte sammelt, dann kann man sich vorstellen, dass so ein 'wissenschaftlicher Konsens' nicht einfach mal so entsteht, sondern darauf beruht, oft über Jahre ganz genau zu beobachten, in der Regel weltweit, und alle Beobachtungen weisen auf das selbe hin.
Und dann kommt jemand und sagt 'ja bei mir funktionieren Wünschelruten aber und Wissenschaftler liegen doch andauernd falsch'.
 
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