CSD-Parade 2016

Wölfi

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22 Juli 2016
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Die LGBT-Community feiert sich wie jedes Jahr in Berlin mit einer großen Parade. Das Motto dieses Jahres ist "Danke für nix", das darauf hinweisen soll, dass eine echte Gleichstellung von LGBT-Partnerschaften immer noch nicht erreicht worden ist. Öffnung der Ehe, Adoption für alle, Rehabilitation der nach dem "Schwulenparagraphen" Verurteilten oder Sicherheit für queere Geflüchtete sind nur ein Teil der unerfüllten Forderungen. Das Motto soll darauf hinweisen, dass dieses Jahr Schluss mit der Dankbarkeit für Brotkrumen ist.

Die CSD-Parade startet wie immer auf dem Kudamm (Höhe Joachimsthaler Straße) und führt über Wittenbergplatz, Nolli, Lützowplatz, Siegessäule bis zum Brandenburger Tor. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, wird sie um 12 Uhr eröffnen.

Wer teilnehmen will, kann sich jederzeit in den Festzug einreihen.
 
Hihi, unsere schwulen Freunde (von einem Pärchen bin ich Trauzeugin) sagen immer:

Boah, nur durchgeknallte, überdrehte Tucken da :p
Aber man muss ja hin, damit sich was tut....

Dann mal allen Teilnehmern ein gutes Gelingen bei interessanten Outfits :T
 
Ist das die Loveparade für Homosexuelle?

Ich mein, ich hab nichts dagegen, so lange man mich nicht versucht einzululllen - dann werde ich krantig sobald ich das merke.

Aber von mir aus können solche Leute ihre Leidenschaften ausleben und sollen auch Spaß daran haben.

Erinnert mich daran das ich allgemein ein Knutschen und Turteln von anderen Menschen als "Störend" oder "Obszön" empfinde. Ob gleichgeschlechtlich oder nicht: Get a room! ;)

Ansonsten, sobald man sich nicht als Mensch so übertrieben darstellt - finde ich daran nichts auszusetzen. Hauptsache ihr bleibt sauber.

Und ja wegen Adoption - sobald das geprüft ist, grundsätzlich würde ich nein sagen, schließlich sollen die Menschen sich beweißen und zeigen das sie in der Lage und fürsorglich sind, speziell auch männliche Päärchen.
 
Würdest Du *nicht* nein sagen?

Ich bin schon für Adoptionen bei gleichgeschlechtlichen Paaren. Bei lesbischen Beziehungen ist das oft aus biologischen Gründen nicht nötig.

Die meisten Schwulenpaare die ich kenne, wären liebevolle und zuverlässige Eltern, die den Kindern Stabilität und Zukunft bieten könnten und würden.
Und sie würden auch *ältere* Kinder adoptieren. Die meisten kinderlosen Heteros wollen ja meist nur frisch geschlüpfte Säuglinge.
Die älteren Kinder, so ab Einschulungsalter, verbleiben leider meist in Pflegefamilien mit anderen Pflegekindern bis zur Volljährigkeit.

Pfiffig finde ich auch das Larifari von Staat, dass Schwule und Lesben zwar eine eingetragene Partnerschaft (fast der Ehe gleichgestellt) eingehen können,
aber trotzdem in Steuerklasse 1 bleiben. So großzügig ist der olle Vater Staat dann doch nicht :D
 
Zur Steuer: Sie sind eine Bedarfsgemeinschaft, wie das eine Ehe aber auch ist. Also sollte gleiches Recht für alle gelten. Schließlich unterstützt man sich gegenseitig, jedenfalls ist davon auszugehen. Männer wie auch Frauen. Jeder will vom Geld gesehen - frei - leben.

Also was die Adoption angeht:
Ich bin da skeptisch und würde aufs schärfste Prüfen ob einer von beiden Männern tauglich ist ein Kind aufzuziehen. Ich glaube auch weil Frauen sich anders verhalten in der Regel. Aber da kommt es auf den Eindruck, die Sprache, das Verhalten an... ist jemand von beiden soweit eine solche Pflicht einzugehen?

Wer die "Mutter" ist, spielt in diesem Sinne keine Rolle - aber wichtig ist das es eine Mutter gibt, also jemanden der fürsorglich genug ist sich um ein Kind zu kümmern und das auch durchhalten würde. Wenn die Menschen unfähig sind würde ich denen kein Kind anvertrauen, sorry. Oder sie zeigen dass sie Eltern sein können.
 
Nein, so meinte ich das nicht zwingend, ich gehe nur davon aus das Männer grundlegend anders gestrickt sind als Frauen es sind.

Und das ich bei einem Pärchen von Frauen anders denke als über zwei Männer.

Heißt aber nicht das Frauen, einfach nur geeignet sind, egal wie sie sich verhalten.
 
Also was die Adoption angeht:
Ich bin da skeptisch und würde aufs schärfste Prüfen ob einer von beiden Männern tauglich ist ein Kind aufzuziehen. Ich glaube auch weil Frauen sich anders verhalten in der Regel.
....
Wer die "Mutter" ist, spielt in diesem Sinne keine Rolle - aber wichtig ist das es eine Mutter gibt, also jemanden der fürsorglich genug ist sich um ein Kind zu kümmern und das auch durchhalten würde. Wenn die Menschen unfähig sind würde ich denen kein Kind anvertrauen, sorry. Oder sie zeigen dass sie Eltern sein können.

Ich frag mal meinen Bruder, was er als alleinerziehender Vater dazu sagt. So ganz ohne Mutter die sich fürsorglich um das Kind kümmert...
 
Ich frag mal meinen Bruder, was er als alleinerziehender Vater dazu sagt. So ganz ohne Mutter die sich fürsorglich um das Kind kümmert...

Deßhalb sagte ich ja:
Wer die "Mutter" ist, spielt in diesem Sinne keine Rolle - aber wichtig ist das es eine Mutter gibt, also jemanden der fürsorglich genug ist sich um ein Kind zu kümmern und das auch durchhalten würde.

Wenn dein Bruder fürsorglich ist und das auch zeigen kann, wüßte ich nicht warum er eine "schlechtere" Mutter ist - ich gehe nur bei Männern eher davon aus das sie "Rüpel" sind als dass das bei Frauen der Fall ist. ;)
 
Deine vorurteiliche Erklärung Männer seien nicht in der Lage Kinder zu erizehen bzw. man müsse das im Einzelfall prüfen, Frauen generell aber schon ist ziemlich sexistisch....

Nur so nebenbei meine Meinung als Vater :)
 
Ist eigentlich nicht Thema, ich halte es dennoch für Sinnvoll wenn Kinder VERNÜFTIGE Bezugspersonen unterschiedlichen Geschlechts haben.
Das muss jetzt nicht unbedingt eine Hetero Beziehung sein - Es können auch andere Verwandte, befreundete Menschen sein.
Es geht halt um ein wenig Diversität dabei (aber auch nicht so viel, dass es in völliger Verwirrung ausartet)

Generell denke ich, solange es noch Waisenhäuser gibt, ist die Argumentationslage gegen Homoeltern extrem dünn.


p.S.
Allein zu Fragen wer die Mutter in der Beziehung ist, zeugt von einem extrem falschen Bild, einer anachronistischen Rollenverteilung und falschen Vorstellungen einer solchen Beziehung.
 
das problem hast du aber hauptsächlich bei alleinerziehenden, nicht bei homosexuellen.

Daher ist das Argument eher fehlgeleitet.
 
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  • #14
Edel-Tucken wie Joop oder Kerkeling hab ich nicht gesehen, dafür viele Heten-Pärchen. Überhaupt waren recht wenig "echte" Tucken da, dafür jede Menge Frauen. Die Stimmung war gut, der Sprit floß in Strömen und Mitternacht war Schluß.
 
@Wölfi:
Dann hoffen/wünschen wir/ich euch mal, dass es etwas gebracht hat auf dem Weg die Dinge richtig zu machen.

Wenn nicht, war es wenigstens ne gute Party.
 
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