[Sonstiges] Chester Bennigton verstorben - Frontmann von Linkin Park

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Der Frontmann von Linkin Park, Chester Bennigton, wurde heute in einem Haus, nähe Los Angeles gefunden.
Bennigton wurde 41 Jahre alt. Die Todesursache soll, lt. Angaben der Polizei, Erhängen gewesen sein.

Er hinterlässt sechs Kinder aus zwei Ehen. Schon nach seiner ersten Trennung äußerte er Suizidgedanken.
Immer wieder hatte er es mit Alkohol- und Drogenproblemen zu tun.

Weitere Details sollen später folgen.


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Krass.

Linkenpark war zwar nur am Rande mein Fall, dennoch jemand den man als musikalischen Wegbereiter bezeichnen könnte und der definitiv in der musikalischen Landschaft ein Loch hinterlassen wird.
 
Betroffenheit, Traurig, Schade, Shit. Mag die Musik und werde sie vermissen:-(
Ruhe in Frieden, was immer ihn dazu bewogen hat
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Musik fand ich erträglich, aber mehr auch nicht.
Da gab es besseren NuMetal, mit dem ich meine Jugend verbracht habe. :D

Dennoch überraschend, so etwas.
 
Bitter, nicht nur wegen der Musik

"Suicide is a permanent solution to a temporary problem" ist sicher wahr, aber eine rationale Wahrheit stellt keine Hilfe bei nicht rationalen Problemen dar.

rock on
 
... "Suicide is a permanent solution to a temporary problem"...

Diesen Satz kann ich leider nicht mehr lesen. In erster Linie ist es Flucht, keine Lösung. Zudem hab ich schon zu häufig gesehen wie die Umstände oder Probleme der betroffenen Person im Zusammenhang mit diesem Satz verharmlost wurden bzw. die Einsicht fehlte, dass es solch schwere psychische Probleme gibt, die zu einer solchen Entscheidung führen könnnen und dabei die Debatte ob die Person stark, schwach oder feige war - vorallem, wenn das notwendige Hintergrundwissen fehlt - auszuschliessen ist.

Das ist nicht gegen Sie gerichtet, Herr Kapitän. :)

Es ist schade. Auch wenn sie meiner Meinung nach ihre besten Zeiten schon länger hinter sich haben, war es eine markante Stimme, die diese Band ausmachte. Ich glaube nicht, dass sie sich davon erholen werden. :confused:
 
War mit Meteora schon raus, da war es mir dann schon zu "Hip Hop" mäßig und ich ich bin mehr in die Richtung "richtiger" Metal gegangen.
Hybrid Theory ist und bleibt jedoch ein Überalbum, gerade zu seiner Zeit. Die Energie, z.B. in Crawling etc, das haut einen heute noch aus den Socken. Und In the End ist sowieso der Hammer.

Tja. Es sind immer die, von denen man es nicht denkt, die, die alles haben....unsereins reißt zwar immer groß die Schnauze auf, dass wir mit so viel Geld keinerlei Probleme mehr hätten. Wir haben keine Ahnung. Solche Dinge zeigen uns das Gegenteil...
 
War jetzt auch nicht so meine Musik. Neulich aber erst noch auf dem Southside gesehen, krass :eek:

R.I.P.

und die armen Kinder....
 
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  • #11
Viel Neues gibt es wohl nicht. Nur das er sich am Geburtstag seines engen Freundes umgebracht hat, der sich selbst im Mai erhangen hat.
 
Plötzlich aller wieder so "Hey lass uns mal kurz wieder für Depressionen interessieren, die sind grade in Mode" :m
 
Plötzlich aller wieder so "Hey lass uns mal kurz wieder für Depressionen interessieren, die sind grade in Mode" :m

meh... besser so, als gar nicht. und wenn dadurch vll ein einziger die Suizidhotline anruft und sich kein Strick nehmt ;)

btt ist echt schade, war meine Jugend und in the end ist mein all time lieblingslied :/ rip
 
RIP.

@Seedy: Im vergangenen Jahr haben sich innerhalb einer Woche eine junge Verwandte und ein guter Freund das Leben genommen. Vielleicht verstehst du, dass ich den enormen Zuwachs an Depressionserkrankungen ernster nehme als du.
 
Vielleicht verstehst du, dass ich den enormen Zuwachs an Depressionserkrankungen ernster nehme als du.

Ich nehme das durchaus ernst.
Mich nervt nur dieses Hypegetue, grade da es um sowas ernstes geht.

364 Tage im Jahr heißt es:
Reiß dich zusammen
Das ist nur nen Hilfeschrei
Depressionen sind nur in deinem Kopf
Der/Die will nur Aufmerksamkeit

Dann bringt sich eine berühmte Person um.
Eine von der jeder wusste das er seit Jahren mit Problemen zu kämpfen hat.

Jetzt sind alle wieder mal 10 Minuten betroffen und beschließen das man was tun muss, dass alles ganz furchtbar ist.
Nur morgen interessiert es wieder keinen.

Das nervt einfach. :unknown:
 
Ja die Einstellung versteh ich.
Sah ich ähnlich bei dem Sturm vor 3 Jahren oder so als alle rumgeweint hatten weil in NRW 5 Leute oder so gestorben sind.
Die täglich an Hunger verreckenden Menschen bekommen ja auch keine Beachtung.

Oder wenn bei Mobbing alle Eltern rumweinen und dann aber genau so ein Verhalten vorleben.

Ihn "kannte" ich von den ganzen Promis auch und werde grade beim Hören total nostalgisch.
Hab mich auch stark depressiv damals mit Linkin Park im Ohr total in die Guild Wars Welt geflüchtet.
Btw gabs in meinem Jahrgang (Einer aus meiner Klasse) ganze 3 Suizide nachdem ich dort weg zog.
Aber wegen dem Werther Effekt wird das Thema ja tabuisiert.

Die Kommentare auf 9gag zu tote Mädchen lügen nicht fand ich auch unter aller sau.

Der Menschheit fehlt einfach noch eine große Portion Empathie. Das würd schon viel helfen.
Wenn man schon nicht aktiv jemanden helfen kann oder mag, sollte man doch wenigstens nicht noch aktiv Schaden anrichten.
Das ist ein scheiss Teufelskreis aus Gewalt, egal ob physisch oder psychisch.

 
Da bin ich mir nicht so sicher.
Zumindest bei der Prävention ist noch viel zu machen.

Dann vlt wenigstens an der enttabuisierung von Depressionen & Co arbeiten.
Da weiß ja heute noch kaum jemand mit umzugehen.

Ich mein wenn mein Bein gebrochen ist und ich das jemanden sag weiß derjenige halt das mir was wehtut und kann das einordnen.
Bei ner Depression ist das irgendwie noch nicht so. Leider.
 
Bei einem gebrochenen Bein kann man sich besser vorstellen wie es ist, temporär in der Bewegung eingeschränkt zu sein. Ist halt wie ein platter Reifen, es ist sichtbar, greifbar und geht ja in absebahrer Zeit vorüber. Wenn man wegen ner Despression 3 Tage lang ans Bett gefesselt ist, hört man nur "Steh doch einfach auf und geh Raus, ist doch nicht so schwer". Da trifft man eben auf Unverständniss. Ist für die Meisten leider nicht im geringsten nachvollziehbar was sone Depression für auswirkungen auf das gesammte Leben in jeglicher hinsicht haben kann.
 
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