C Partition umziehen

Coca-Cola

2. schwarzes KKK Mitglied
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Hallo,

ich habe mir eine neue SSD gekauft und möchte mein C Laufwerk (Partion mit Windows) von einer alten SSD auf die Neue umziehen.
Leider fehlt mir etwas die Idee, wie ich das anstellen könnte.
Ich habe Acronis zur Verfügung und mein erster Gedanke war eine Sicherung von der alten SDD machen und die dann auf die neue SSD aufspielen.
Ich vermute bei dem Vorgehen aber Treiberprobleme und weiß auch nicht, was ich umstellen muss, damit beim Start die neue SSD verwendet wird.
Hat jemand hier einen konkreten Plan für sowas?

Hier noch die Spezifikationen:

MB: Asus Z170-P
alte SSD: OCZ Agility3 / nur C / Windows Standard Partitionierung
neue SSD: Samsung 970 Evo Plus M.2
OS: Win10 Pro
 
Moin moin!

Hat deine neue SSD eine höhere bzw. mindestens gleiche Kapazität?

Wenn ja, würde ich dir empfehlen eine Linux Live CD zu verwenden, diese zu starten und den Befehl [kw]dd[/kw] zu verwenden. Damit kannst du dein Laufwerk 1 zu 1 auf die neue überspielen, mit Bootmanager und allem was dazu gehört.
Und nach dem übertragen, mittels "gparted" die neue Festplatte, also Laufwerk C, mit freiem Speicher auffüllen, so das die kopiere C Partionen den gesamten Platz, so fern gewollt, bekommt.
 
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  • #3
Auch Moin Moin,

danke für die rasche Antwort.

ja, die neue SSD ist vier mal so groß.

Ist eine Knoppix CD dafür die richtige Wahl? Und weißt du, ob Windows hinterher wegen geänderter Hardware meckert?
 
Knoppix hat auch in der Live Version den Befehl "dd", also kannst du Problemlos dazu verwenden.

Ob Windows dann meckert, das neue Hardware gefunden wurde, kann ich dir so nicht beantworten. Notfalls gibt man seinen Windows 10 Schlüssel neu ein, glaube aber eher dass dies nicht unbedingt nötig ist.

Du solltest aber Vorsicht walten lassen, wenn du "dd" dafür nutzt und doppelt sicherstellen das Quelllaufwerk und Ziellaufwerk richtig gesetzt sind - nicht dass du die leere Festplatten auf die volle überträgst.
Weißt du darüber in etwa Bescheid?
 
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  • #5
Ja, das bekomme ich hin.
Die SSD ist noch unterwegs. Ich sag dir hinterher, wie es gelaufen ist.
Vielen Dank erstmal bis hierher.
 
es gibt von Samsung ein migrations-tool, das macht das, wenn ich mich richtig erinnere in einem Rutsch.
 
Ich sehe hier kein Hardwareproblem. Du suchst Software zur Migration, die Hardware ist ja da und funktioniert. Deswegen verschoben zu Anwendungssoftware. :)
 
Ich wollte Splits Antwort untermauern, darf man das nicht?

dd ist das beste Tool, und für mehr Informationsgehalt, mit dem einfachen Befehl müsste sich Coca-Cola befassen:

Der folgende Befehl klont (kopiert) die komplette Festplatte /dev/sda inklusive aller Partitionen, MBR und Partitionstabelle auf die eine zweite Festplatte /dev/sdb:

Code:
Expand Collapse Copy
dd if=/dev/sda of=/dev/sdb



Um herauszufinden was was ist bietet sich ein

Code:
Expand Collapse Copy
df -h

an
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich bietet jeder SSD-Hersteller ein solches Tool an und preist es irgendwo in der Beschreibung der SSD auch an. Nur so als Info. Es wird ja wahrscheinlich anders gelöst.

Was ich wollte: Windows wird bei einem Festplattenwechsel keine neue Aktivierung verlangen.
 
dd ist das beste Tool,
dd ist EIN Tool und je nach Vorkenntnis des Benutzers nicht das Beste.

Code:
Expand Collapse Copy
dd if=/dev/sda of=/dev/sdb

1. Wenn man solche Codes/Befehle irgendwoher irgendwohin kopiert, ist es zwingend nötig, auf die Gefährlichkeit hinzuweisen. Ich hol das mal nach: sda und sdb verwechselt -> Daten weg. Der Nutzer muss unbedingt und zweifelsfrei wissen, was was ist. Und nochmal nachschauen und nochmal. Ein Migrations-Tool ist auch Gefährlich, nimmt einen aber bestimmungsgemäss mehr an die Hand.
2. dd ohne status ist Murks. Wenn du das schon mal verwendet hättest, wüsstest Du das
3. dd ist kein Allheilmittel, je nach Zustand der Quelle ist u.U. (g)ddrescue die bessere Wahl
 
ja das stimmt, meinen Befehl bitte nicht so 1:1 ausführen, ja. Um die Bezeichnungen deiner angeschlossenen Geräte zu erkennen, kann ein [kw]df -h[/kw] in der Konsole verwendet werden. Du erkennst dann in einer Liste an der Größe und den verbrauchten Platz deine Laufwerke. Diese sind dann so in richtiger Reihenfolge in den obigen Befehl einzutragen.
Mit wäre das dann ein
Code:
Expand Collapse Copy
sudo dd if=/dev/QUELLLAUFWERK of=/dev/ZIELLAUFWERK status=progress

Grundsätzlich kann man wenn man möchte sich alles über dd mal durchlesen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich werfe noch in die Runde.
Damit kannst du auch Festplatten sichern und "clonen". Ist auch ein Linux.
Downloaden, dann eine CD brennen, oder einen bootfähigen USB-Stick erstellen
und davon booten.
Wie bei einer Live-CD, zum Beispiel Ubuntu, wenn du den Befehl "dd" nutzt,
musst du darauf achten, dass du die Quell- und Zielfestplatte nicht verwechselst.

So kannst du sogar den Bootbereich mit clonen lassen und brauchst danach nur
noch die Festplatten (SSD's) im Rechner auszutauschen.

Der Windows 10 Key ist meistens an das Mainboard gekoppelt. Damit habe ich
noch nie Probleme gehabt.
 
Es ist am Mainboard gekoppelt respk im BIOS o Uefi hinterlegt. Was auch immer geht bei Windows ist die Telefonaktivierung, sollte es Probleme geben.
 
Wenn dir ein 3. Laufwerk zur Verfügung steht zum zwischenspeichern wäre auch eine Option z.B. mit im laufende Windows Betrieb ein Backup zu machen und das Backup auf die neue SSD zu spielen - dabei könnte dann ohne Pause weiter gearbeitet werden und es besteht keine Verwechslungsgefahr beim Klonen - die leere auf die volle zu klonen.

Das obige Tool kann dann auch direkt beim zurück schreiben die Partitionsgröße anpassen.
Davon abgesehen ist dafür so oder so schon länger nicht mehr gparted notwendig - das kann der Festplattenmanager von Windows ebenfalls.
 
Davon abgesehen ist dafür so oder so schon länger nicht mehr gparted notwendig - das kann der Festplattenmanager von Windows ebenfalls.
Das liegt vermutlich daran, das Microsoft irgendwann den Krieg gegen Linux beendet hat,
und zum Beispiel aktiv mit Debian zusammen arbeitet.
Denn, war es Windows 7?, plötzlich ist unter Windows das RAM sehr schnell geworden,
weil sie eben sich mit den Linux Entwicklern ausgetauscht haben.

So wird es vermutlich auch mit den Entwicklern von Festplattentools unter Linux gewesen sein.
 
Ich vermute, er meint . Das Linux-Äquivalent ist der . Dadurch wird aber der RAM nicht schneller, es liegen nur viel mehr nützliche Daten bereits drin, für den Fall, dass sie (erneut) gebraucht werden. Gerade in Zeiten der langsamen HDDs beschleunigte es das System schon zum Teil merklich, je nachdem was eben gemacht wurde. Ob der Windows-Way (also einfach mal alles was oft benutzt wird in den RAM laden) immer so gut ist, da bin ich mir bis heute nicht sicher, weil da halt auch bei jedem Boot viel unnützes Zeug extra von der HDD abgefragt wird. Unter Linux wird alles im RAM gehalten, was irgendwann mal von der HDD geladen wurde, solange es nicht stört, für den Fall dass es nochmal benötigt wird. Mit könnte man auch das Windows-Verhalten nachrüsten, aber imho ist das in Zeiten von SSDs mittlerweile nicht mehr unbedingt nötig/sinnvoll.

Auch bezweifle ich, dass man sich hier mit irgendwelchen Linux-Entwicklern kurzgeschlossen hat, weiß es aber nicht. Vielmehr glaube ich, dass sie es einfach von der Opensource-Welt abgeschaut haben, so wie viele andere nützliche Verbesserungen die im Lauf der Zeit in Windows Einzug hielten. Der Sourcecode ist ja für jeden lesbar.

Es stimmt aber, dass Microsoft nicht mehr so stark Opensource abgeneigt ist, wie früher.
 
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