[Politik und Gesellschaft] Bundeswehr-Ausrüstung möglicherweise in die Hände der PKK gelangt

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Laut einiger Aussagen kurdischer Kämpfer, die SPIEGEL erhalten hat, sind wohl Ausrüstungen der Bundeswehr, darunter Panzerabwehrwaffen und Splitterhandgranaten, die eigentlich für den Einsatz im Irak und Syrien(für Peschmerga) beabsichtigt waren, in die Hände der als terroristisch eingestuften PKK gelangt. Mit Losnummern könnte die Bundeswehr herausfinden, ob es sich um deutsche Waffen handelt, diese geben aber auf Anweisung "von Oben" keine Auskunft bei Anfragen.

Quelle:
 
:D
Wie konnten die eig. annehmen, dass die die Waffen nicht untereinander weiter geben?

Naja, von mir aus hätte PKK die dinge auch gleich von uns bekommen können.
Immer die Umwege und Schleichwege zu gehen und hinterher verwundert zu spielen wirkt langsam albern.
 
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  • #22


In der Türkei gibt es so viele Minderheiten, die keine Rechte und Sonderrechte wie die Kurden haben und diese greifen auch nicht zu den Waffen und töten Zivilisten. Erdogan selbst, wanderte in den Knast, weil er früher ein Gedicht aufsagte, was den Eliten in der Türkei nicht passte. Alle haben in der Türkei gelitten. Nicht nur die Kurden. Die brauchen sich gar nicht als "besonders" aufspielen. Sehr lange wurden Moslems unterdrückt

Diese Eliten hat er beseitigt. Einer der treuesten Männer Erdogans, Hakan Fidan, Chef des Geheimdienstes, ist letztens zurückgetreten und geht in die Politik, um Erdogan zu unterstützen. Dieser Mann ist ein Kurde.

Mehrheitlich wählen die Kurden in der Türkei die AKP. Erdogans Partei und türkische Regierungspartei. Kurden sind nicht gleich PKK. Das müssen die Diaspora-Kurden und Deutsche endlich mal kapieren, die noch immer in der Vergangenheit mental stecken.

Die PKK hat keine Daseinsberechtigung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Waffenlieferungen helfen einzig und allein der Rüstungsindustrie.

...und den Menschen die sich damit verteidigen wollen. Waffen sind nicht per se Böse. Genausowenig wie ein bewaffnetes Einschreiten anderer Staaten. Das Problem an der Situation ist, dass sobald die eine Seite gewinnt damit begonnen wird die unterlegene Seite zu terrorisieren und zu bekämpfen. Ein gutes Beispiel ist der zweite Weltkrieg. Waffen waren das einzige was die Nazis aufhalten konnte. Nach dem Krieg hat man nicht angefangen jeden Deutschen in die eigenen KZs zu stecken sondern hat das Land wieder mit aufgebaut. Ist also nicht immer alles schwarz-weiß. Auch nicht die pösen Wummen.
 
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  • #27
Ich habe mich schon gefragt, wann ein 2. Weltkrieg-Vergleich kommt.

Mal ein Vergleich aus der Gegenwart und kein hinkender 2. Weltkrieg Vergleich, die ja eher eine Ausnahme in der Weltgeschichte ist

Die US Gesellschaft ist vollgepackt mit Waffen. Hat ja super geklappt, die Waffen als Verteidigung zu nutzen. Ist bei denen die Kriminalitätsrate höher oder bei uns, die Waffen stark beschränken?
 


Hallo? Jemand zu hause?

Es geht nicht um Waffen in einer Zivilgesellschaft.
 
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  • #29
Achso, der Nahe Osten befindet sich in einem konventionellen Krieg, wo man Gut und Böse leicht auseinander halten kann, wie bei den Nazis. :m Ja, das ergibt viel mehr Sinn.

Mehr Waffen führen nicht zu mehr Sicherheit. Das ist einfach ein Trugschluss. Das selbe Argument benutzt man auch in den USA und die Folgen kann man sehen. Das Beispiel kann man super übertragen.
 
Wieso naher Osten?
Die Rede ist von Kurden und dem Nordirak. Und die kämpfen um ihr Leben.
Und ja, das macht man mit den Waffen eines konventionellen Krieges und nicht mit Steinschleudern.

Und wenn Du uns jetzt etwas über die Grautöne bei Isis erzählen möchtest, weil die auch ihre guten Seiten haben, dann hole ich mal eben Popcorn. :m
 
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  • #31
Wenn man den Kurden helfen möchte, dann schickt man dort Truppen zur Verteidigung hin, die ihre eigenen Waffen nach dem Angriff wieder mitnehmen und hinterlässt sie nicht in einem total unübersichtlichen Chaos, wo die Waffen an andere Terroristen weitergehen, die andere Zivilisten töten.

Wo ist da der Sinn dabei? Der Sinn war es doch, Zivilisten zu schützen. Denkst du maximal nur drei Tage in die Zukunft? Die Möglichkeit besteht, dass sie diese Waffen gegen einen Natopartner einsetzen. Sind diese Zivilisten weniger Wert als die Kurdischen? :m

Waffen schickt man an verlässliche und verantwortungsbewusste Allianzen, die damit richtig umgehen und nicht an Peschmerga, die ihr Versprechen nicht einhalten, es nicht an Terroristen weiterzugeben. Was ist denn los mit dir?
 
Was ist los mit Dir? Wegschauen und Jesiden und andere ihrem Schicksal überlassen?

Vielleicht ist es Dir entgangen, daß ich dies eine minimale Lösung genannt habe? Truppen wären natürlich eine eindeutigere Positionierung. Ich habe auch nichts dagegen , die Exporte des 3. größten Waffenexporteurs der Welt kritisch zu hinterfragen.

Aber hier werden Leute eindeutig abgeschlachtet. Eine Weiterverwendung und zu einer anderen Zeit an einem ganz anderen Ort ist konstruiert und weit weit hergeholt, alles andere als eine realistische Gefahr.
 
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  • #33
Na sicher, die PKK ist ein total unbeschriebenes Blatt und der Konflikt zwischen PKK und Türkei hat keine 40.000 Menschenleben gekostet. Ist natürlich alles nur konstruiert und unwahrscheinlich, dass diese Waffen in den Händen der PKK nicht zu mehr Terror führen wird.

:m

Genau diese ignorante Art, ohne echten Plan und kurzfristig gedacht, hat die Gegend dort erst zu so einem Pulverfass gemacht.

Wegschauen? Ich habe doch gesagt, dass dort Truppen hingeschickt werden sollen, die für die Sicherheit der Menschen sorgen sollen. Eher schaust du über die Konsequenzen deiner eigenen gefährlichen Logik(Maximal 1 Woche Plan) hinweg
 
Klar 40 000. Warum machen wir nicht gleich 100 000 daraus? Immer diese Fantasiezahlen.
Ich komme aus dem Osten der Türkei. Und mein Vater hat mir erzählt das die Armee in unser Dorf einmarschiert ist und alles niedergebrannt hat.

Dieses Antipkk gebashe ist mittlerweile langweilig und bis auf paar Kleinkarierte Faschisten hat keiner mehr was gegen die PKK zu sagen.
Zeiten ändern sich.
 
Metadiskussionen bitte im P+G.

Gruß
Baer
 
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