Ab März gibt es in Deutschland für Schwerkranke Cannabis auf Rezept. Seitens des Bundestages wurde hierfür ein Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums verabschiedet. Bezahlt wird eine solche verordnete Therapie von den Krankenkassen.Die Therapie ist für Personen mit einer schweren, chronischen Erkrankung vorgesehen. Zudem wird eine Begleitstudie beginnen, durch die die Wirkung der Behandlung genauer ergründet werden soll.
Bislang gibt es in Deutschland 1020 Personen, die bei der Bundesopiumstelle am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Ausnahmeerlaubnis zum Erwerb von Cannabisblüten oder -Extrakten beantragen mussten. Die Kosten der Therapie, die monatlich mitunter mit ein paar hundert Euro zu Buche schlagen, wurden bislang nur selten von den Krankenkassen übernommen. Dies wird sich nun jedoch ändern.
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sieht darin einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Palliativversorgung. Der Eigenanbau von Cannabis bleibt allerdings nach wie vor verboten. Laut BfArM seien diese Pflanzen qualitativ schlechter als jene aus der Apotheke.
Bild:
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
Quelle:
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
Ich verteufle Cannabis keineswegs, im Gegenteil bin ich für die komplette Legalisierung, im Idealfall inklusive eigenem Anbau, wie es ja zum Beispiel auch beim Bier in kleineren Mengen erlaubt ist. Ich meinte nur, dass das Szenario von keinbenutzername (Zahl "Tourette-" Fälle steigt an, also Missbrauch des neuen Gesetzes zur legalen und kostenlosen Abgabe an Schwerkranke) hoffentlich nicht dazu führt, dass die das Gesetz wieder zurücknehmen. Andersrum wird ein Schuh raus: Wenn jetzt Kiffer hoffen, das Gesetz für sich missbrauchen zu können (und nicht die Substanz!), dann muss eine komplette Legalisierung her, damit diese Bevölkerungsgruppe eben nicht auf die medizinische Abgabe "angewiesen" ist.
