[Netzwelt] Bundespräsident Gauck spricht am Tag der Deutschen Einheit über das Internet

In seiner gestrigen Rede zum Tag der Deutschen Einheit hat Bundespräsident Gauck auf die jüngsten Abhörskandale der US-amerikanischen Regierung und auf den Umgang mit Daten im Allgemeinen Bezug genommen.

"Ausgeliefertsein und Selbstauslieferung sind kaum noch voneinander zu trennen. Es schwindet jene Privatsphäre, die unsere Vorfahren sich einst gegen den Staat erkämpften und die wir in totalitären Systemen gegen Gleichschaltung und Gesinnungsschnüffelei zu verteidigen suchten. Öffentlichkeit erscheint nicht mehr als Bedrohung, sondern als Verheißung, die Wahrnehmung und Anerkennung verspricht", so Gauck.

Im weiteren Verlauf der Rede fordert der Bundespräsident, politische und gesellschaftliche, ethische und praktische Lösungen zu suchen: "Was darf, was muss ein freiheitlicher Staat im Geheimen tun, um seine Bürger durch Nachrichtendienste zu schützen? Was aber darf er nicht tun, weil sonst die Freiheit der Sicherheit geopfert wird? Wie muss der Arbeitsmarkt aussehen, damit der allzeit verfügbare Mensch nicht zum digitalen Untertanen wird? Wie existieren Familie und Freundschaften neben virtuellen Beziehungen? Wie können Kinder und Jugendliche das Netz nutzen, ohne darin gefangen zu werden?"

Quelle: ,
 
Es geht doch nicht nur um die Schnüffelei im Internet. :m Aber man merkt, der Mann hat wieder mal sehr viel Ahnung und zwar von gar nichts.

Er sollte lieber - wenn es um Sicherheit geht - darüber reden und was tun, damit an öffentlichen Plätzen wie Alexanderplatz oder Schöneweide in Berlin nicht mehr Leute niedergestochen werden.

Denn das ist das Problem. Nicht die angebliche "Sicherheit gegen mögliche 80 Mio Terroristen".
 
Ah eine von diesen
"Ich stelle 20 Minuten "Warum-Fragen" ohne konkrete Lösungsvorschläge zu geben"
Reden.
 
Als ein Mann der durch seinen früheren Wohnort wissen muss wohin das führt was die Staaten grade Schrittweise machen, hätte er auch als Bundespräsident der BRD die CDU und die NSA zur Ordnung rufen und die Spionageabwehr beauftragen können, letzteres zu prüfen...

Aber man kann statt dessen natürlich auch die Zustände bemängeln und damit nichts bewirken, obwohl man in der Position wäre, etwas zu unternehmen...
 
Und vor allem wieder alles beschönigen, indem man Kinder und Jugendliche im Internet in die Rede mit einbringt. :m Als wenn überwacht werden muss für sie. Anstatt wirklich den Eltern mehr Gefahren aufzuzeigen, wenn sie nicht aufpassen, wo sich ihre Gören virtuell rumtreiben und denen den Marsch blasen wenn sie ihre ganzen Bilder z.B. bei Facebook reinhauen.
 
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