Bundesinnenministerium: Videoüberwachung von DHL-Packstationen angestrebt



Das Bundesinnenministerium (BMI) fordert aufgrund jüngster Ereignisse nun einen Einsatz von Videoüberwachung auch an öffentlich zugänglichen Packstationen, denn das Paket, das Anfang Dezember zur Räumung des Potsdamer Weihnachtsmarktes geführt hatte, wurde über eine solche Packstation versendet.



So verlangte ein Erpresser von dem Logistikunternehmen DHL zehn Millionen Euro in der digitalen Währung Bitcoin. Bei Nichtzahlung drohte er, erneut in DHL-Päckchen versteckte Sprengsätze zu versenden. Bisher sind zwei solche Sendungen, eine in Potsdam und die andere in Frankfurt an der Oder entdeckt worden. Das System der Packstationen ist zwar eine beliebte Art des Warenaustauschs, das das anonyme Senden und Annehmen von Postsendungen erlaubt. Jedoch gehen Ermittler davon aus, dass von einer solchen Packstation die Paketbombe des Erpressers verschickt wurde.



Gemäß einer Stellungnahme des Bundesinnenministeriums wäre ein Einsatz von Videoüberwachung an öffentlich zugänglichen Packstationen anzustreben, denn sie „kann aus Sicht des BMI präventiv wie repressiv einen wertvollen Beitrag dazu leisten, die Sicherheit der Bevölkerung zu erhöhen“, . Zudem könnte der Einsatz von Kameras dabei helfen, „die Ermittlungstätigkeit der Polizei effektiv zu verbessern“, heißt es weiter.

Bisher betreibt die Post ca. 3.400 solcher Schließfachsysteme in Deutschland und wie das Bundesinnenministerium betont, würde die Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes bereits derzeit zulassen, dass Kameras an “öffentlich zugänglichen großflächigen Anlagen” angebracht werden, sobald “konkrete Anhaltspunkte für eine Gefährdungslage” vorlägen. Im Frühjahr wurde der Entwurf für ein entsprechendes “ ” durchgewunken. Das dürfte adäquat dann auch auf die zahlreichen Packstationen anwendbar sein. So stünden aus Sicht des BMI dem Videoeinsatz keine grundsätzlichen juristischen Hürden im Weg.

Bildquelle: , thx! (CC0 Public Domain)






Autor: Antonia
 
Re: Bundesinnenministerium: Videoüberwachung von von DHL-Packstationen angestrebt

nett.. hoffentlich liefern sie dann auch genug fachpersonal mit, das wie bei Max Frisch den juden verbrecher am gang erkennt, weil alle in der öffentlichkeit nur noch in burka rumlaufen (ja, ich weiß, außer die ösis, aber da gibts ja auch keine juden verbrecher)..
 
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Re: Bundesinnenministerium: Videoüberwachung von von DHL-Packstationen angestrebt

Dachte Packstationen hätten schon Kameras integriert :unknown:
 
Re: Bundesinnenministerium: Videoüberwachung von von DHL-Packstationen angestrebt

Meine Fresse, so langsam kotzt mich dieser dilettantische Aktionismus, gepaart mit Unfähigkeit und homöopathischen Floskeln der Regierung an.

Wir überwachen Bahnhöfe, Apotheken, Paketstationen, zapfen das W-Lan eures Toasters an, machen Alexa zur IM.
Was ein unfähiges Geschwurbel, das dummerweise aber bei der nächsten WM, EM oder Whatever als Gesetz durchgewunken wird.
Nebenbei verteilen sie im Raum Aachen Jodtabletten, weil das Atomkraftwerk nebenan hochgehen könnte und im Eismeer verhungern jämmerlich die Eisbären.

Wie unfähig und widerlich dumm die Politiker sich benehmen. Im Bundestag gehen mehr Lobbisten (für Überwachungskameras?) aus und ein als Politiker.
Und die braunen Dumpfbacken schreien auch noch Hurra. Wir haben ja nix zu verbergen.
 
Re: Bundesinnenministerium: Videoüberwachung von von DHL-Packstationen angestrebt

Oh nein, jetzt müssen sich die ganzen Carding Kiddies ne Sonnenbrille, ne Mütze und nen Schal kaufen, um unerkannt an ihre heiße Ware zu gelangen. Schrecklich. Die Szene ist schon so gut wie tot.
 
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