[Sonstiges] Brite erhielt durch einen implantierten Zahn sein Augenlicht zurück

Der Brite Ian Tibbetts, der durch einen Arbeitsunfall, bei dem seine Hornhaut an sechs Stellen durch Metallschrott zerstört wurde, sein Augenlicht verloren hatte, kann nun, dank einer bahnbrechenden Operation, bei der ihm ein Zahn unter der Augenhöhle implantiert wurde, wieder sehen.

Das Verfahren, die sogenannte Osteo-Odonto-Keratoprothetik (OOKP), wurde vom Augenchirurgen Christopher Liu in der Sussex Augenklinik in Brighton, Sussex, durchgeführt. Die komplexe Operation besteht insgesamt aus zwei Teilen. Zunächst wird ein Zahn entfernt, in den dann mit Hilfe eines Bohrers eine Linse eingesetzt wird. Der Zahn mit der Linse wird dann unter die Augenhöhle implantiert.

Wenn dann nach einigen Monaten Zahn und das Gewebe verwachsen sind und eine Blutversorgung sichergestellt ist, kommt es zum zweiten Teil der Operation: Ein Teil der Hornhaut wird aufgeschnitten und entfernt und der Zahn in die Augenhöhle genäht. Da es sich bei dem Zahn um körpereigenes Gewebe handelt, kommt es zu keinen Abstoßungsreaktionen.

Wie Dokumentarfilmerin Sally George, die die Geschichte für die BBC in der Dokumentation "The Day I Got My Sight Back" festgehalten hat, erklärte, wirkt der Zahn wie "ein Bilderrahmen, der diese winzige Kunststoff-Linse hält".

Nachdem der Verband entfernt wurde, war Ian Tibbetts zum ersten Mal in der Lage, seine vier Jahre alten Zwillingssöhne Callum und Ryan zu sehen. Mittlerweile liegt seine Sehkraft bei 40 Prozent. Die Aufmerksamkeit, die er von Fremden für sein nun pinkfarbiges Auge mit schwarzer Pupille erhält, stört ihn nicht.


Quelle:
 
Was auf dem heutigen Stand der Technik alles möglich ist! Der Mann kann sich als glücklich schätzen :T

Der Brite Ian Tibbetts, der durch einen Arbeitsunfall, bei dem seine Hornhaut an sechs Stellen durch Metallschrott zerstört wurde, sein Augenlicht verloren hatte, ...

So viel zum Thema Arbeitsschutz..

Also Männers, immer die Arbeitsschutzbrille anbehalten :coffee:
 
ich weiß ja nicht obs technisch gleich gemacht wurde, aber ich habe sowas vor paar jahren schon mal gelesen.

 
Wie geil ist das denn :eek:
Ich find ja diese medizinischen/chirurgischen Details immer ein bisschen abstoßend. Aber dass das funktioniert ist ja wohl tierisch. Bleibt natürlich die Frage, wer sich das in Zukunft leisten können wird. Obwohls ja wohl in dieser Situation zumindest in Deutschland Arbeitgeber oder Krankenkasse bezahlen würden, sofern dem Opfer keine grobe Fahrlässigkeit nachweisebar ist.
 
Ist nichts neues.
Wenn ich mich nicht täusche habe vor gut 20 Jahren das erste mal davon gehört.:cool:
Der Zahn ist ja quasi körpereigenes Gewebe das nicht abgestoßen wird.
Wenn der durchbohrt und eine Linse eingesetzt wird, hat die keinen Kontakt zum Auge.
Eigentlich ein alter Hut.
 
Ob alter Hut oder nicht, wirklich irre was die heutige Medizin und Technik alles möglich macht. Hut ab vor dem Chirurgen und Glückwunsch an den Typen, der sein Augenlicht zurück hat. Top!
 
Der Moment in dem man wieder zum ersten Moment etwas sieht ist wohl unbeschreiblich. Siehe diese von Geburt an taube Frau:
 
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