Bridge of Spies – Der Unterhändler

PaRaDoX

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Der Film läuft heute in den deutschen Kinos an und was soll ich groß sagen? Regie Spielberg, Drehbuch von den Coen Brüdern, Tom Hanks in der Hauptrolle und Kamera Kamiński. Da kann doch eigentlich gar nichts mehr schiefgehen. Auch bei siehts gut aus. Mal unabhängig von den Wertungen, für mich aufgrund der o.g. Konstellation ein Pflichtfilm aber auch weil mich die (wahre) Geschichte dahinter anspricht.

Der 1. Mai ist nicht allein in Deutschland von geschichtsträchtiger Natur. In Amerika gilt gerade der 1. Mai 1960 als besonders brisant. Just an diesem Tag, der Kalte Krieg wütete bereits, wenngleich noch auf kleiner Flamme, wurde über dem sowjetischen Luftraum eine amerikanische Lockheed U-2, auch Dragon Lady genannt, von einer russischen Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Für beide Seiten des Eisernen Vorhangs ein kriegerischer Akt: hier die Spionage-Absichten des Aufklärungsflugzeugs, dort der Abschuss des Fliegers und die Gefangennahme des Piloten Francis Gary Powers (Austin Stowell).

Zwischen den kalten Fronten: der amerikanische Anwalt James Donovan (Tom Hanks). Dem versierten Fachmann kommt die heikle Aufgabe zu, mit den verfeindeten Sowjets in Verhandlung zu treten. Denn für diese ist die Sache schnell klar: Powers ist erwiesenermaßen ein Spion und wird zu drei Jahren Haft und sieben Jahre Arbeitslager verurteilt. Für Donovan hingegen beginnt ein Drahtseilakt zwischen zwei verfeindeten Systemen, bei dem es um das real existierende Leben eines Menschen geht.



Deutscher Trailer:

 
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