Cassius Clay, nach Konvertierung zum Islam: Muhammad Ali, wurde wegen Wehrdienstverweigerung (Vietnamkrieg) der Weltmeistertitel aberkannt
und er wurde zu einer hohen Geldstrafe und 5 Jahren Haft verurteilt. Die Haftstrafe musste er zwar nicht im Gefängnis antreten, aber
er durfte nicht mehr ins Ausland reisen und seinen Beruf erst mal nicht mehr ausüben.
Das war in den 60er und 70er Jahren sehr aufsehenerregend.
Auch sein Kampf einerseits für friedliche Muslime und andererseits für Afroamerikaner.
Er war mehr als ein gewöhnlicher Boxer.
Als Boxer hat er als erster mit dem arroganten Gehabe, das es zu dem Zeitpunkt nur bei Wrestlern gab, angefangen.
Mittlerweile wird das ja schon von Boxern erwartet und gehört auch dazu als Showeinlage

Manchmal hat er schon damit übertrieben, aber er konnte es sich auch erlauben.
Sein Kampfstil, das leichte, schnelle und lockere Rumgehüpfe mit hängenden Armen ohne Deckung war ein Novum. Und sah klasse aus!
Er hat nicht nur sportlich viel erreicht, er hat auch wichtige Statesments für die Zukunft gesetzt. Sportlich, menschlich und politisch.
R.I.P.