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Als ich vor meinem Besuch ein wenig über Brauereien in und um Vancouver recherchierte (man will ja gut essen und trinken), war ich bass erstaunt über die schiere Anzahl an Brauereien. Die Brauereien mit der besten Bewertung im Geh-Umkreis wurden dann auch markiert. Natürlich habe ich versucht mich durchzutrinken, aber so einfach ist das nicht. Alleine im Osten von Vancouver im Brauereiviertel gibt es etwa 20 Brauereien.
geben meiner Meinung nach eine gute Übersicht über die Brauereien. Und nachdem jede Brauerei nicht nur ein Bier braut...
Im Vergleich zu Miami fand ich das Bier etwas weniger abgedreht, auch wenn kreativiere Mischungen als hierzulande probiert wurden. Natürlich schmeckt nicht alles, aber insgesamt fand ich die Biere ziemlich gut. Neben Lager und Ale fand ich auch Weißbiere, Pilsner sowie die üblichen Craft Biere.
Eine der ersten und letzten Brauereien, dessen Bier ich verköstigte, war Granville Brewery. Granville Brewery hat ihren Sitz auf Granville Island, einer kleinen aufgeschütteten Insel in der Nähe von Downtown. Die Brauereigaststätte ist ziemlich klein und als ich da war, war sie gerappelt voll. Daneben gibt es noch einen Laden für das Bier am Abend. Zum Glück wird es in BC Liquor Stores und in Gaststätten im Umkreis auch serviert.
Von dem False Creek Raspberry Ale war ich ziemlich stark begeistert. False Creek ist der Creek bei Granville Island, wobei die Himbeeren eigentlich aus dem Fraser Valley stammen. Das Ale mit 4,5% und 11 IBU schmeckt erfrischend fruchtig und stark nach Himbeeren. Dabei ist es leicht bitter. Gut abgestimmt.
5/5 Punkten
Beim Sitznachbar habe ich das English Bay Pale Ale probiert. 5%, 18 IBU, süffig mit einer guten Mischung aus Malz und Hopfen. Perfekte Bier zu Burger oder BBQ.
5/5 Punkten
Ich selber hatte noch das Sunshine Coast Hefeweizen (5%, 15 IBU). Leicht fruchtig, aber nach bayerischem Stil gebraucht und ja, schmeckt nach Weizen (wenn es nicht mit einer Scheibe Zitrone serviert werden würde, wie jedes Weizen in Vancouver).
4/5 Punkten
Leider habe ich es nicht mehr geschafft Cypress Honey Lager und Maple Shack Cream Ale zu probieren. Beim nächsten Mal...
Die bekannteste Brauerei aus Vancouver hierzulande ist vermutlich Steamworks. Ursprünglich wollte ich weder in das Brauereipub mit Restaurant noch sonst wo deren Bier trinken, da man sie auch hier kaufen kann, aber irgendwie bin ich sowohl in deren Restaurant gelandet als auch habe ich ein IPA in einem Restaurant getrunken.
Das Flagship IPA war in einem Restaurant reduziert. Nachdem Alkohol in Kanada nicht zu günstig ist (Alkoholsteuer von 10%), habe ich zugeschlagen. Zudem müsste ja ein IPA zum gewünschten Burger passen. Mit 65 IBU und 6,7% ist das Bier mächtiger als die gerade erst beschriebenen. Es schmeckt sehr fruchtig und hopfig. Alleine fand ich es fast zu hopfig, aber zum Burger war es traumhaft.
3/5 Punkte
Vancouver Weisse - von dem Bier war ich überrascht. Eigentlich dachte ich, dass ich alle Biere von Steamworks kenne, aber anscheinend wird das Vancouver Weisse nur in Burnaby - und eben in dem Brauereipub/restaurant in Vancouver Gastown - angeboten. Das Weißbier wird mit ein paar Himbeeren gebraut und schmeckt, im Gegensatz zum oben genannten Raspberry Ale, deutlich schwächer nach Frucht und mehr nach Weizen. Mir gefiel die Mischung.
5/5 Punkte
Das erste Bier entstammte der Coal Harbour Brewery. Die Guave Gose schmeckte wie eine Gose, nur die Guave kam meiner Meinung nach zu wenig rüber. Je kälter das Bier war, desto eher konnte man sie erkennen.
3/5 Punkten
Mehrmals schauten wir Mittags zur Yaletown Brewery. In der Nähe, leckeres Essen und dazu noch das Bier - was will man mehr? Yaletown ist das neue Inviertel in Vancouver. Ursprünglich lagen die Flächen brach, bis sie durch einen Hongkonger aufgekauft und besiedelt wurden. Das Konzept ging offensichtlich auf, denn in dem Viertel kann man gut Essen gehen.
Beim Nachbarn habe ich auch Lager probiert, aber ich hielt mich an Weizen, genauer gesagt an ein Himbeerweizen am Anfang, welches angenehm erfrischend schmeckte und gut zu Meeresfrüchtepizza passte. Das zweite Bier, ein Roundhouse Wheat war weniger begeistert.
5 bzw. 3/5 Punkte
Bis ich herausfand, dass das IPA im Stadion von 33 Acres stammte, dauerte es eine Weile. Ursprünglich wollte ich zu der Brauerei schauen, aber die Essensauswahl war nicht nach meinem Geschmack. Das IPA namens Echo mit 4,5% schmeckte dahingegen gut. Grasig, nach Pinie und Hopfen, während der Geruch ein wenig an getrocknetes Obst erinnert.
4/5 Punkte
Mit der Whistler Brewing schaute ich Bier-Gedanklich ein wenig in den Norden von Vancouver.
Das Grapefruit Ale ist ein säisonales Bier der Brauerei, mit 5% und 14 IBU. Es schmeckt säuerlich, nach Grapefruit, leicht nach Hopfen und Koriander. Während das Bier beim Kollegen nicht gut ankam, war ich umso begeisterter.
5/5 Punkte
Das Bear Paw Honey Lager wurde mir vom Kellner empfohlen und gefiel auch den anderen am Tisch. Das Lager wurde mit Honig aus British Columbia fermentiert und schmeckt dadurch sehr mild, aber zum Glück nicht zu süß. 5%, 16 IBU und äußerst süffig
5*/5 Punkte
Insbesondere die Seasonal Beers klingen interessant für eine weitere Verköstigung.
Das allerletzte Bier, was ich probierte, stammt von der Brauerei Hoyne. Das Hoyner Pilsner hat einen überraschenden, aber angenehmen Zitronen-Stich. Das Pils ist fast ein wenig buttrig, aber das Bier ist trotzdem ausbalanciert. Ich finde es angenehm erfrischend.
4/5 Punkte
Weniger begeistert war ich von einem Bier der Brauerei Bridge. Das Bourbon Blood Orange Wheat Ale schmeckte zwar wie ein Weizen, aber nicht nach Blutorange und war daher etwas langweilig. Den Geschmack kann ich schwer beschreiben, aber auf jeden Fall 0,0 das, was ich erwartete.
2/5 Punkte
Bei einem Tischnachbarn konnte ich noch das Lager von Red Truck probieren: solide, süffig, lecker.
Ihr seht schon: weit bin ich mit durchprobieren nicht gekommen
Craftbier... Da kann ich irgendwie so gar nichts mit anfangen. Ich weiß auch nicht, irgendwie hat das für mich nicht mehr viel mit Bier zu tun.
Genau wie diese ganzen Bier-Mixgetränke, die sind auch nichts für mich.
Bier hat sich in anderen Ländern anders entwickelt und wenn ich an die P... in manchem Ländern denke, bin ich froh über Craft Bier. Dass Brauer es hierzulande auch ausprobieren ist denk ich normal. Solange es auch weiterhin gute normale Biere gibt und möglichst keine Brauereien deswegen sterben, habe ich nichts dagegen.
Manches schmeckt mir auch nicht oder es passt nur in einem bestimmten Kontext (wegen Wetter zb).
Das Westmalle hast du ziemlich gut beschrieben, ist ein tolles Bier. Die einfachen Sachen von Lindemanns sind wirklich nicht so gut, weil die alle mit Süßstoff nachgesüßt sin, aber schau dir mal die Cuvée René Reihe von denen an, da gibt es auch ein Kriek. Die Reihe ist richtig gut.
Von den normalen Bieren hierzulande schmecken mir u.a. die Biere von Giesinger, Tegernseer, Alpirsbacher, Osser Bier, Chiemseer, Rothaus, Fips Weizen und Bayerweizen, Mühlfeldbräu, Hofbräuhaus Berchtesgarden, Airbräu, Aying, Andechs, Weltenburg, Starnberger Brauhaus, Schlossbrauerei Maxlrain, Baumburg, Hacklberg, Brauerei Röhrl, Kamelitenbrauerei Karl Sturm, Privatbrauerei Josef Lang, Weißbierbrauer Kuchelbauer, Riedenburger Brauhaus, Klosterbrauerei Mallersdorf, Kneitinger, Meckatzer, Riegele, Ruppaner und ich habe garantiert einige vergessen
Craftbier... Da kann ich irgendwie so gar nichts mit anfangen. Ich weiß auch nicht, irgendwie hat das für mich nicht mehr viel mit Bier zu tun.
Genau wie diese ganzen Bier-Mixgetränke, die sind auch nichts für mich.
Schließlich ist da dank Reinheitsgebot nunmal nicht allzu viel an Zutaten drin.
Die Belgier zum Beispiel sind da kreativer, haben es allerdings dafür auch nicht so mit dem Reinheitsgebot...
Dieses Reinheitsgebot ist und bleibt protektionistischer Bullshit. Ganz viele der belgischen Biere, die du vorgestellt hast, entsprechen dem Reinheitsgebot, selbst die, denen Zucker zugesetzt wurde.
Joa, Zucker ist in fast jedem belgischen Bier drin.
Craftbier würde ich dazu nicht sagen, wenn auch einiges doch Ähnlichkeit hat. Aber bei Craftbier hat man ja teilweise noch ganz andere Inhaltsstoffe...
Ich
Ich bevorzuge Steinplatte (Granit) mit Holzfeuerung, steht das nicht zur Verfügung nehme ich lieber die elektrisch beheizte Grillplatte (sofern ausreichend Leistung) oder einen Gasgriller mit Gußplatten als Kohle mit Rost.
Naja meine Freundin hat seit kurzem eine Glutenunverträglichkeit aber mag halt Bier vom Geschmack. Darum bietet es sich halt an... Im Übrigen schmeckt es auch ganz lecker
Edit: Sitze gerade im Schiffchen im Düsseldorfer HBF und trink imho Schlösser Alt. Läuft!
Jemand sollte mal eine Liste machen mit allen Bieren die hier im Thread erwähnt worden sind. Dann wäre es einfacher, neue Marken zu suchen und zu kaufen um diese probieren zu können.
Naja meine Freundin hat seit kurzem eine Glutenunverträglichkeit aber mag halt Bier vom Geschmack. Darum bietet es sich halt an... Im Übrigen schmeckt es auch ganz lecker
Habe gerade mal in den Thread reingeschaut. Eine Liste aller hier erwähnten Biere zu erstellen macht irgendwie keinen Sinn, da oftmals nur einfach die Namen der Biere erwähnt wurden ohne nähere Beschreibung.
Da wäre es sinnvoller, die Sorten mit Beschreibung irgendwie zu sammeln bzw. irgendwo anzupinnen.
EDIT: "Keine Lust" ist immer gut in einem Forum...