Bewerben ohne Berufserfahrung

Klingt alles für mich schonmal deutlich griffiger, müsste man mMn ggf. mal als Gesamtwerk sehen und zu konkreten Dingen können Branchen-Nähere oder HR Erfahrene mehr sagen.

Eine Sache jedoch:
Problem ist einfach ich komme aus einem relativ keinen UN und ich bin eben nur so durch die Abteilungen gelaufen. Sprich 3 Monate Einkauf, Verkauf etc. dann das ganze wieder von vorne.
So eine wirkliche Fachkenntnis kommt eben nicht auf.
Du denkst dich zu bescheiden und ich glaube du kommunizierst dich darauf aufbauend zu bescheiden.
In kleinen Unternehmen kriegt man manchmal bessere, praxisnähere,... Einblicke in Prozesse und du hattest eben auch Gelegenheit, dich in den gesamten Prozess einzuarbeiten und den zu überlicken, das ist auch viel Wert.
 
Ich nehme an, in der Ausbildung zum Industriekaufmann, hast du schon einige Grundlegende Konzepte der BWL vermittelt bekommen. Für die Bewerbungen ist i.d.R das Human Ressource Management (Allg.) zuständig. Die HRM'ler (die zumindest gut ausgebildeten) lernen bestimmte Konstrukte, Anforderungen und Kriterien zur Gestaltung der Internen und externen Unternehmensstruktur. Am besten ist es, wenn du die Anforderungen, Strategien und Ziele des spezifischen Unternehmen gut betrachtest und du in der HRM üblichen Sprache gezielt ihre Bedürfnisse durch deine Bewerbung ansprichst. Verstehst du, was ich dir sagen will?

Im Prinzip das Wunschdenken des Agenten direkt ansprechen und gezielt auf die konkreten Rahmenbedingungen, seinerseits, eingehen und diese erfüllen.

(Scheiss egal ob es stimmt oder nicht, aber so läuft es.)
 
Verlink doch mal Material zur HRM-Sprache und wie man Anforderungen, Strategien und Ziele eines Unternehmens erfolgreich / HRM-gerecht evaluiert.
 


Willst du die gängige Lehre? Ich hätte da sonst Vorlesungsfolien von früher oder sonst kann ich dir auch Bücher empfehlen. HRM ist natürlich ein komplettes Teilgebiet der BWL. HRM beschränkt sich nicht nur auf die Personalabteilung und deren Gestaltung usw.

Ich kann dir aber gerne später das Gebiet auf diese eingrenzen, da hier eig. nur das von Relevanz ist.

Die Lehre setzt ja die Rahmenbedingungen und vermittelt grundlege Konzepte, Theorien und Erkenntnisse an die sich natürlich jede Unternehmung individuell anpasst und die für sich gestaltet, zur erreichung der langfrisiten Formalziele. Unter anderem ist es immer wichtig, dass bevor man sich bei einer Unternehmung bewirbt, mal deren Leitbild durchliest um einen Eindruck zu bekommen.
 
Was verstehst du denn konkret unter gängiger Lehre? Ich bin mir nicht so sicher, ob einführende Vorlesungsskripte und Lehrbücher hinreichende Praxisrelevanz haben.

Ansonsten freue ich mich vor allem über Ratschläge, aus denen sich konkrete Handlungen ableiten lassen, die einen geringeren Umfang haben als 'Lies Buch A, B und C'.
Abgesehen davon ist immer gut zu erwähnen, auf welcher Grundlage zu etwas geraten wird, insbesondere bei größerem Umfang, als Beispiel: Wenn mir jemand rät Buch A und B zu lesen, dann interessiert mich, warum ausgerechnet diese beiden Bücher. Da kann dann auf externe Authoritäten verwiesen werden (Der Experte X empfiehlt für Bewerber diese Lektüre) oder auf den eigenen Horizont zurückgegriffen werden (Ich habe auch Buch D, E und F gelesen und kenne Buch G und E).

Leitbild durchlesen ist sicherlich ein guter Rat, aber was kann ich im Sinne von HRM denn daraus mitnehmen? Worauf sollte ich da achten, was sind nur Floskeln, wie bewerte ich so ein Leitbild? Das sind Fragen für die man dann Artikel / Bücher / Vorlesungsskripte liest.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #26
Hi,

ich will heute meine Unterlagen final rausschicken. Problem ist leider das bei den Zeugnissen der grau schrafierte Bereich bei den Noten variiert. Durch das scannen ist das nicht besser geworden...
Würdet ihr in die E-Mail mit einem Hinweis versehen, und dann schreiben:" Bei den Zeugnissen variiert die graue Unterlegung der Noten" eben nicht das die denken da wäre was nicht echt.
 
Nein das ist relativ normal... so einen hinweis würde ICH lassen.... das macht es nur noch merkwüdiger ...
 
Ich würde den Hinweis auch weglassen und einfach alle Unterlagen, gesammelt in einer Mappe, dann zum Vorstellungsgespräch mitnehmen. So zeigst du auch gleich Initiative bzw. Ordnung wenn man dann kurz beim Vorstellungsgespräch dich bezüglich was fragen will und du hast die Originale dabei.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #29
Hi,

in meiner Bewerbung habe ich jetzt folgenden Satz formuliert:
Ich bin der festen Überzeugung, dass ich durch meine Kenntnisse sowie durch meine Persönlichkeit zu einer echten Bereicherung in Ihrer Stadtverwaltung heranwachsen kann.

Was meint ihr, würdet ihr den Satz lieber weglassen - bzw. abändern?

VG
 
An sich gut, Begründung wäre aber auch sinnvoll. Wie wäre es damit?

Durch meine Kenntnisse [xyz] sowie durch meine Persönlichkeit [evtl. Eigenschaften nennen] werde ich zu einer echten Bereicherung in Ihrer Stadtverwaltung heranwachsen.
 
Das ist doch das Fazit oder nicht? Die Aussage, die man anhand des gesamten vorherigen Textes herleitet.
Ist doch ganz vereinfacht gesagt ungefähr so:
1. Abschnitt: So habe ich mir in der Ausbildung genau die richtigen Kompetenzen angeeignet
2. Abschnitt: Deswegen passe ich auch charakterlich / von den Softskills her perfekt zu euch
3. Abschnitt: Aus Grund X und Y und Z will ich genau zu euch und nirgendwo anders hin
Fazit: Daher bin ich der festen Überzeugung, dass ich durch meine Kenntnisse sowie durch meine Persönlichkeit zu einer echten Bereicherung in Ihrer Stadtverwaltung heranwachsen kann.

Wobei ich generell keine Verben verwenden würde, die deine Eignung für den Job in die Zukunft verschieben. Die wissen ja selber gut genug, dass einer nicht in der ersten Woche 100% macht, sondern erstmal sich einarbeiten muss, imHo musst du das nicht noch selber reinschreiben und solltest das auch nicht.
 
nunja ich würde / habe so etwas immer vorne hin gestellt - an den Anfang - und dann begründet.
Damit der der das List ab und an etwas anderes liest... ganz schlimm ist ja *Hiermit bewerbe ich mich auf die Stelle xxxx" am Anfang.
 
Erste wichtige Frage: Was kannst du?

Zweite wichtige Frage: Warum bist du nicht erfolgreich? Was fehlt dir? Was müsstest du haben um erfolgreich zu sein?

Und dann gib Gas. Überall sucht man gute Leute. Gute Leute werden mit offenen Armen empfangen. Werde gut oder überzeug die andere Seite von deiner Professionalität.

Ich wünsch dir viel Erfolg.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #35
Hi, habe vor 2 Wochen eine Einladung zu einem Gespräch telefonisch vereinbart. Ich bin ich auch eigentlich zu 95% sicher das die Uhrzeit die richtige ist.

Jetzt spiele ich mit dem Gedanken noch eine Emil zu schreiben und zu fragen ob des Termin und die Uhrzeit passt.
 
... deswegen schreibt man sich wichtige Termine prinzipiell auf ;).
Ich persönlich würde weder direkt nachfragen, noch das per E-Mail machen.
Ich würde mir vermutlich eine weniger verfängliche Frage ausdenken, da anrufen, die Strohmannfrage stellen und dann nochmal nachfragen 'Dienstag 12 Uhr habe ich mir notiert, ich nehme an, das ist korrekt und noch aktuell?' o.ä..
Zuverlässigkeit und Organisiertheit sind so zwei fundamentale Eigenschaften, für mich wäre ein Bewerber, der sich den Termin fürs Gespräch nicht merken kann schon eine RedFlag.

Von mir kenne ich das btw. so, dass der Termin im Kopf eigentlich immer richtig war. Glücklicherweise bin ich aber vor Jahren schon auf einen digitalen Kalender umgestiegen und muss mir Termine daher nicht mehr merken ;).
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #37
Habe mir das sofort danach im Handy notiert. Ich denke eigentlich nicht dass ich mich da vertippt habe ^^
Nur zur Sicherheit, was könnte man denn fragen .. mir fällt jetzt nichts ein, was man nicht googlen könnte oder gerade voll verklatscht kommt ^^
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #39
Ich mache mir wieder zu viel einen Kopf ^^
 
Zurück
Oben