Betriebssystem auf einem USB Stick

TBow

The REAL Cheshire Cat
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15 Juli 2013
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Habe vor ein paar Jährchen zu testzwecken eine Linux Distribution auf einem USB Stick zum laufen gebracht, die damals für den täglichen Gebrauch leider zu langsam war.
Wie sieht es denn heutzutage aus? Wer hat selbst Erfahrungen damit gemacht? Würde mich über eure Infos freuen, bevor ich selbst zur Tat schreite.
 
Kommt darauf an was du mit 'zum laufen gebracht' meinst.
Mit direkt auf einen USB Stick installieren habe ich noch wenig Erfahrung, sollte aber mittlerweile sehr einfach zu bewerkstelligen sein.
Tutorials zu dem Thema gibt es zumindest haufenweise laut google.

Alternativ bietet sich hier das klassische Live-System an. z.B. das gute alte Knoppix.
Funktioniert aber auch Prima mit diversen anderen Distributionen wie Ubuntu, Debian, ect.
Die meisten bieten direkt eine Live-CD/DVD an die du dir dann mithilfe von Tools (hier vor allem ) mit wenigen Klicks auf einen USB Stick schreiben kannst.

Habe hier mehrerer solcher Sticks liegen. Mehrfach Ubuntu, Debian, Desinfec't zur Virenjagd und sogar ein abgespecktes Windows XP.
Theoretisch ist das sogar mit Windows 7 machbar. Läuft alles per USB 2.0 überraschend schnell und stabil. Reicht für alltägliche Arbeiten völlig aus und zur Systemrettung natürlich auch.

Manchmal ist es bei 'inkompatiblen' oder älteren USB Sticks nötig den Stick vorher bootfähig zu machen.
Dafür gibt es von HP ein Klasse Tool :

Wenn du spezielle Fragen hast, immer raus damit. Ich versuche gerne zu helfen.

Btw: Deiner Signatur kann ich nur zustimmen.


Gruß
RoqueNE
 
Die Performanceprobleme liegen meistens an miesen Sticks. Hab sogar Windows 7 auf einem USB 3.0 Stick installiert und der stand in Sachen Performance einer normalen Installation auf einer HD nicht wirklich viel nach. War aber auch ein 60€-Stick von Kingston. Hab selber kaum noch was mit Live-Distributionen zu tun, denke aber das sich mit einem guten Stick alles schnell booten lässt.
 
Ich nutze so etwas schon seit Jahren. Bisher war die Geschwindigkeit kein Problem. Bei vielen Distributionen wird das ganze ja auch beim Booten in den Ram gepackt, so dass im laufendem Betrieb der verwendete Stick keine sehr große Rolle spielt. Lediglich das Booten kann sich, gerade bei USB 2.0 etwas hinziehen. Aber dafür kann die Distribution ja nichts.

Eine gute Anlaufstelle, wenn es um Linux auf einem USB-Stick geht wäre z. B.

Edit: Um den Bootvorgang kurz zu halten, kann man (je nach Einsatzgebiet) auch auf eine schlanke Live-Distribution wie zurückgreifen. Diese deckt viele Einsatzgebiete ab und hat aber nur 165 MB. Knoppix hingegen schlägt mit mindestens 700 MB bzw. 4 GB zu. Sollte bei Puppy etwas fehlen, lässt es sich recht leicht nachrüsten.
 
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Danke an alle Schreiber!
Ich denke, ich gebe der Sache wieder eine Chance. ;)
 
Ich hatte mal eine ganze Weile Arch Linux nur auf einem USB-Stick. Da startete ich dann davon und hatte nur temporäre Dateien auf den jeweiligen Festplatten (Laptop, Desktop, Netbook). Hat super funktioniert, ich hatte meine Daten praktisch immer dabei.

Würde ich heute immer noch so machen, wenn ich nicht Desktop und Netbook abgeschafft hätte und praktisch nur noch mit dem Notebook und einer SSD arbeite, das ist dann angenehmer.

Anleitung:
 
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