[Politik und Gesellschaft] Berlin: Vermummte Täter zerstören 28 Autos

In der vergangenen Nacht haben bis zu 40 maskierte Täter in einem Neubaugebiet am Gleisdreieckpark nahe des Potsdamer Platzes in Berlin 24 Autos demoliert und vier weitere, zwei BMW und zwei Mercedes, angezündet. Die Brände wurden seitens der Feuerwehr gelöscht, die Fahrzeuge wurden durch das Feuer jedoch völlig zerstört.

Außerdem haben die unbekannten Täter zwei Warnbaken angezündet und mit Steinen Glastüren und Fenster eingeworfen. Augenzeugenberichten zufolge soll es sich bei den Tätern um einen Mob von bis zu 40 maskierten Personen gehandelt haben.

Zum kompletten Umfang der Ausschreitungen konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Die Täter werden jedoch im linksextremen Milieu vermutet, weshalb der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt.




Bild:
Quelle:
 
Ob Rechts oder Links, extrem ist extrem und beides nervt. Ist schon arm, finde ich, wenn sich Leute aus Wut und Enttäuschung gegenüber der Regierung, den sozialen Zuständen oder was auch immer an fremder Leute Eigentum (oder auch im Fall Rechts an fremder Leute Gesundheit) vergreifen müssen.
 
Frage mich warum die Täter im linksextremen Milieu vermutet werden. Sehe keinen Zusammenhang zwischen mehreren brennenden Autos und Linksfaschisten. Oder ist diese Gegend eine Art von "politischer Hotspot"?
 
Weil brennende ,vorzugsweise teure Autos gemeinhin als Handschrift dieser vermeintlichen extremen Linken gelten?
Ist eine bekannte Problematik aus Hamburg die langsam überschwappt.
Ich frage mich was angesprochene Klientel vermuten lässt sie seien links.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Polizei weiß oft mehr, als die Zeitung.
Wenn die Links "vermuten" heißt das in der Regel "so gekleidet" oder "Zeichen getragen" außerdem wurde ja schon erwähnt: Das ist typische Handschrift von Links.
Momentan könnten das allerdings auch "Wir stehen kurz vorm Bürgerkrieg", besorgte Bürger sein, man steckt nicht drin.
 
Weil brennende ,vorzugsweise teure Autos gemeinhin als Handschrift dieser vermeindlichen extremen Linken gelten?

Im Startpost steht etwas von zwei Mercedes und zwei BMWs. Wenn jetzt also 20 Volkswagen brennen ist es keine linksextreme Handlung? Muss zugeben dass das ein schwachsinniger Vergleich von mir war, wenn es ein Fußballspiel von Deutschland gegen Polen oder Russland gibt brennen vermutlich aber mehr Autos/Geschäfte/Mülltonnen.
 


Steht doch schon in der Quelle:

Am Mittag tauchte schließlich ein Bekennerschreiben auf, wie die "Berliner Morgenpost" berichtete. Demnach hieß es auf einer linksgerichteten Plattform im Internet, ein "sozialdemokratisches Volksfahrräderkommando" habe die Flottwellstraße besucht und dort "Luxuskarren entglast und warm verschrottet".

 
Also VW ist preislich gesehen von der Oberklasse jetzt nicht soweit weg.
Für mich wärs vorrangig eine branstifterliche Handlung.
Diese Typen bezeichnen sich selbst ja als Autonome, find ich persönlich auch besser.
Auf dem politischen Teller würd ich mich als bürgerlich links verorten, von daher sind mir die als linksextrem schon zu dicht auf der Pelle.
Sie wären ja gewissermaßen "in meinem Lager".
Links heisst für mich für eine gerechte Umverteilung einzutreten, Vernichtung ist aber keine Umverteilung.
Diese Art der Gewaltausprägung ist in der regel anlasslos, also kein Fussballspiel o.ä.
Die Gelegenheit war da, also schlug man zu.

Edit:
sozialdemokratisches Volksfahrräderkommando....Das meinte ich mit auf der Pelle.
 
Bleibt nur zu hoffen, dass die Polizei diese Deppen findet und hart bestraft. In anderen Ländern geht die Bevölkerung selber gegen sowas vor, umso wichtiger, dass hier von der Polizei für Ordnung gesorgt wird.
 
Ich kann nur davor warnen, linksextreme und besorgte Bürger über einen Kamm zu scheren. Bisher sind die Täter noch nicht ermittelt.
 
Mit Ermittlungen ist das so eine Sache.
Vermumte Täter, keinen auf frischer Tat ertappt.
Man kann sich ausrechnen wohin das führt.
Versicherungen begleichen den Schaden, zum Nachteil der Gesellschaft.
Alles in allem eine sehr ungute Entwicklung, sehe ich hier in meinem eigenen Viertel.
Im wesentlichen gleiche Vorraussetzungen wie in Berlin, so ein linksalternativer Kiez.
Und dann kommt da ein Unternehmer daher und eröffnet so eine Art Boutique für Turnschuhe und eine Kampagne im Viertel lässt verlautbaren gehört hier nicht hin, braucht keiner.
Natürlich spricht diese Kampagne ungefragt im Namen aller...
Soweit so gut, denkt man, das Wort ist ja frei aber dann werden besagtem Geschäft die Türen und Fenster eingetreten und die Fassade mit Schmähparolen eingedeckt.
Das ganze mehrfach.
Spätestens da merkt man das die Entwicklung einen unguten Lauf genommen hat, wenn die gewaltsame unterstreichung privater Meinungen zunehmend real wird.
Ganz egal ob die lokale Begebenheit nun eher links oder rechts geprägt ist.
 
Ich kann schon verstehen, wenn Bewohner eines Elendsviertels einen Hass auf so einen schnieken Nike-Store entwickeln, wo sie sich niemals was leisten können. So ein "Unternehmer" sollte besser nachdenken, bevor er was "unternimmt".
 
Ja sollte der Unternehmer, ich denke auch nicht das er seine Zielsetzungen erreicht.
Bleibt aber letzten Endes seine Entscheidung, da muss niemand gewaltsam nachhelfen.
Ist nebenbei kein Nike-Store sondern so ein kleinerer Mittelständler mit 2-3 Filialen und relativ bescheuertem Namen.
Edel Fuss oder so, hab das grade nicht auf der Zunge.
Naja und Elendsviertel ist im Grunde auch nicht zutreffend, würde zumindest ich sagen.
 
....oder leisten mag.
Das ist ja der Punkt, warum legen manche Leute fest was brauchbar ist und was nicht und unterstreichen dieses mit Gewalt?
Und warum nennen sie das zu allem überfluss noch politisch links?


Ja, sie müssen mit den Konsequenzen leben.
Aber warum?
@ causa
Fallbeispiel:
Du gehst lang-oder bunthaarig eine Strasse entlang, plötzlich kommen dir Skinheads entgegen.
Finden deine Frisur nicht schön und jackeln dich durch.
Nun musst du mit den Konsequenzen leben.
Fändest du das richtig?
 
@gashahn: So ist das halt. Das Recht steht in Büchern, gelebt wird auf der Straße. Sogar der Staat weiß das. Oder meinst du, er schützt dich vor Vergewaltigung im Knast, in den du wegen Verletzung des Urheberrechts einfährst?
 
Richtig, gelebt wird auf der Strasse.
Nach den Spielregeln der Bücher, sonst hätten wir Faustrecht.
Genau das gilt es zu verhindern.
 
Ich kann schon verstehen, wenn Bewohner eines Elendsviertels einen Hass auf so einen schnieken Nike-Store entwickeln, wo sie sich niemals was leisten können. So ein "Unternehmer" sollte besser nachdenken, bevor er was "unternimmt".
Ist schon ein Scheiß Staat, der nicht jedem Menschen seine Lieblingsschuhe und ein teures Auto schenkt.
 
Frage mich warum die Täter im linksextremen Milieu vermutet werden. Sehe keinen Zusammenhang zwischen mehreren brennenden Autos und Linksfaschisten. Oder ist diese Gegend eine Art von "politischer Hotspot"?

naja, dann solltest einfach noch mal nachdenken warum man da zwischen der linken Szene und Leuten die BMWs und Mercs anzünden nen Zusammenhang sieht:rolleyes:
 
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