Zum Thema Bafög/ Steuern/ Verdienst:
Auch wenn einige das direkt als "Steuerbetrug" sehen, es gibt einen sehr großen Spielraum, den man beim Versteuern hat. Beispielsweise kannst du bestimmte Belastungen geltend machen, die sich an der einen Stelle in Form von Minderung der Steuer bemerkbar machen, aber auf der anderen Seite dann auch wieder zu einer Erhöhung führen. Wenn du da eben schaust, was du auf der einen Seite mehr bezahlst, durch Geltendmachung und was du auf der anderen Seite weniger bezahlst, durch Geltendmachung und umgekehrt, wenn du es nicht geltend machst, dann ergeben sich da in aller Regel Möglichkeiten Steuerzahlungen zu sparen (bzw. Steuerrückerstattungen zu erhalten). Das hat absolut nichts mit Betrug zu tun, das ist einfach ein Spielraum, den man hat. Wer sich da nicht auskennt und keinen Steuerberater beschäftigt, der macht halt irgendwas und zahlt am Ende mehr, als er vielleicht müsste. Klar, wenn man einen Steuerberater zur Hand hat oder sowieso eine Buchhaltung beschäftigt, dann kennt man eben die Stellschrauben und es wird eben so gedreht, dass man minimal Steuern zahlen muss.
Andererseits gibt es wohl auch berechtigte Interessen mal mehr anzugeben, weil man dadurch an anderer Stelle Zugewinne verzeichnen kann.
Das ist bestenfalls moralisch fragwürdig, aber im Rahmen der Bundesgesetze vollkommen legitim und ich sehe auch nicht, wieso man das Potential nicht ausschöpfen sollte, wenn es denn schon besteht.
Übrigens: Nur weil die Eltern selbstständig sind, heißt das nicht, dass sie deshalb gleich ihre Wohnung mit lila Scheinen heizen..
Also bitte mal über den Tellerrand hinaus schauen, bevor man das Cliché von der verwöhnten Bonzentochter auspackt.
Der TS hat sich - laut seiner eigenen Aussage - schon wie ein Idiot aufgeführt und nur aufgrund seines Empfindens würde ich das Mädel nicht gleich in die Ecke stellen.