Bandbreitenbegrenzung - technische Umsetzung?

Commodo

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Ich hatte eine kleine Diskussion mit meinem Vater.

Er (als Informatiker) meint, dass ein Programm bei eingesteller Drosselung (Torrent auf 100kb/s zum Beispiel) gar nicht wirklich drosselt, sondern einfach mit Zeitschlitzen gearbeitet wird intern, sprich

volle Bandbreite - Pause - volle Bandbreite - Pause

und zwar so, das im Schnitt dann 100kb/s bei rauskommen über einen Zeitraum (geht ja probmelos per Algorithmus).
Begründung (frei aus dem Kopf erinnert) - Netzwerktechnik kann nur durchleiten und liefert somit immer das Anschlussmaximum.

Ich finde das recht merkwürdig, dachte bisher immer die Verbindung hat dann wirklich nur 100kb/s?
Oder war das früher so technisch mit Zeitschlitzen und heutzutage ist es anders?

Im Grunde kommt es ja auf genau das gleiche raus am Ende, interessiert mich nur technisch:coffee:.
 
Im Endeffekt kann es gar nicht anders sein, da Daten eh in Paketen versendet werden. Auf die Geschwindigkeit, mit denen Datenpakete zwischen Knotenpunkten übertragen werden, kann man ja eh keinen Einfluss nehmen.
Also schickst du also einfach in einer Bestimmten zeit nur so viele Pakete ab, wie der gewünschten Datenrate entsprechen würden.
Ich meine mich zu erinnern Origin oder sogar Steam hat das sogar in einer so niedrigen Frequenz gemacht, dass ca. jede Sekunde die Datenrate von 0 auf 2.4MB/s gesprungen ist.
 
Jaein,
prinzipell läuft die Leitung immer auf Maximum, dass stimmt schon, allerdings gibt es kein zeitliches Intervall, sondern es werden so viele Pakete verworfen bis du auf deine Geschwindigkeit gedrosselt bist. TCP fordert die Pakete dann einfach erneut an, so das nichts verloren geht.
 
Bzw. sie werden ja nicht angefordert, sondern neu verschickt, falls keine Empfangsbestätigung kommt, nicht wahr?
Hier noch aus Sendersicht bei 'langsamer' Verbindung des Empfängers:
 
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